♦♦♦ Aurora Borealis ♦♦♦
Menu  
  Home
  Events
  Interviews 2006-2011
  Interviews 2012
  Interviews 2013
  Interviews 2014
  Interviews 2015
  Interviews 2016-2017
  Gig-Reviews 2011-2014
  => The 69 Eyes 2011
  => Pain 2011
  => Poisonblack 2011
  => Deathstars 2012
  => End Of Green 2012
  => Delain 2012
  => The Rasmus 2012
  => Letzte Instanz 2012
  => Adversus 2012
  => Nachtblut 2012
  => Katatonia 2012
  => Cradle Of Filth 2012
  => The 69 Eyes 2013
  => Sparzanza 2013
  => Crematory 2013
  => Lordi 2013
  => Roterfeld 2013
  => Gothminister 2013
  => Megaherz 2013
  => Heidenfest 2013
  => Him 2013
  => Dark Tranquillity 2013
  => Private Line 2013
  => Placebo 2013
  => amalive 2013
  => Vlad In Tears 2013
  => Unzucht 2014
  => Poisonblack 2014
  => Aeranea 2014
  => 10 Jahre "Let's Rock" & Co. 2014
  => Lord Of The Lost 2014
  => Reckless Love 2014
  => Black Light Discipline 2014
  => Omnium Gatherum 2014
  => Tuska 2014 - Day 1
  => Tuska 2014 - Day 2
  => Tuska 2014 - Day 3
  => Rain Diary 2014
  => Insomnium 2014
  => Deathstars 2014
  => Lacuna Coil 2014
  => Dark Tranquillity 2014
  => Private Line 2014
  Gig-Reviews 2015-2017
  CD-Reviews 2006-2009
  CD-Reviews 2013-2014
  CD-Reviews 2015-2017
  DVD-Reviews
  Book-Reviews
  Reports
  Videos
  Gallery
  Contact
  VIP
  About
Insgesamt haben schon 230541 Besuchervorbeigeschaut!
Adversus 2012
Adversus/Eden Weint Im Grab/Düsterpiano, 24.11.2012, Berlin – theARTer Galerie

Am 24. November 2012 lud die Berliner theARTer Galerie nicht nur zur Vernissage von Künstlerin Gina Wetzel, sondern auch zu einem akustischen Hörvergnügen mit den Bands Adversus, Eden Weint Im Grab und Düsterpiano ein. Schon am Vortag hatte es eine Zusatzshow gegeben, da der Samstag komplett ausverkauft war. So platzte die kleine theARTer Galerie am besagten Tag fast aus allen Nähten und es wurde sehr bald kuschelig warm in den Räumlichkeiten. Nichtsdestotrotz fand noch jeder ein kleines Plätzchen auf den Stühlen und Bänken vor der Bühne, auf der bereits Düsterpiano-Mann Dr. Oliver Niemzig sein Keyboard malträtierte. Er präsentierte den Anwesenden zur Einstimmung in den Abend zahlreiche düstere und melancholische, aber auch wuchtige Piano-Nummern ohne jeglichen Gesang. Seine Performance entpuppte sich zwar als sehr eigenwillig, aber das Klavierspiel hatte er definitiv drauf!



Wer derweil seine Blicke ein wenig durch den Raum schweifen ließ, konnte an den Wänden der theARTer Galerie zahlreiche Illustrationen und Bilder von der Künstlerin Gina Wetzel entdecken, die am selbigen Abend ihre Vernissage in der Location feierte. So gab es nach dem Auftritt von Düsterpiano einen kurzen Videofilm über die 25-jährige Künstlerin und ihre Werke, hinter deren Fassaden von nahezu plakativer Schönheit sich oft morbide Abgründe auftun. Anschließend begrüßte Galerie-Inhaber Carsten Schmidt das Publikum, stelle Gina Wetzel nochmals mit eigenen Worten vor und bat dann Eden Weint Im Grab auf die mit Kerzen und Efeuranken geschmückte Bühne.



Diesmal wartete die Berliner Düster-Band jedoch nicht mit ihrem gewohnten Metal-Programm auf, sondern rückte mit Akustikinstrumenten an und alle sechs Musiker nahmen brav Platz auf Hockern. Mit von der Partie waren neben Sänger und Bassist Alexander Paul Blake, Drummer Zeus X. Machina sowie den Gitarristen Marco und Andrei auch zwei neue Gesichter – Cellist Markus und Geigerin Kathrin –, so dass es unweigerlich ein wenig eng auf der Bühne wurde. Ihre gut 45-minütige Show starteten Eden Weint Im Grab, die den Release ihres Akustik-Albums "Nachtidyll" zu feiern hatten, mit "Gespenster-Revue", dicht gefolgt von "Ein Requiem in Sepia". Mastermind Alexander hatte zwischen den Songs stets einen lockeren Spruch auf der Zunge und sorgte so für den einen oder anderen Lacher in der Menge. Das Akustik-Programm selbst fand bei den Zuschauern derart positiven Anklang, dass der Applaus nach dem letzten Song, "Moritat des Leierkastenmanns", einfach nicht enden wollte. Und so rockten Eden Weint Im Grab mit "Kindgott" noch einen Song von Das Ich als Zugabe. Fazit: Auch akustisch weiß die Band um Alexander Paul Blake durchaus zu überzeugen und einen Genuss für die Ohren zu liefern.



Nach einer kurzen Umbaupause enterten Adversus, die extra aus dem Frankfurter (Main) Raum angereist waren, die Bühne der Lichtenberger Galerie. Auch sie brachten ein ausschließlich akustisches Programm mit, das jedoch immer wieder durch kurze Lesungen von Frontmann Torsten alias "Rosendorn" unterbrochen wurde. Musikalisch präsentierte das Septett, in dessen Mittelpunkt neben Sänger Torsten stets auch die Damen Aysel und Johanna am Mikrofon stehen, Stücke wie "Brüder", "Katharsis", "Das Mädchen mit den Grablichtern" und "Deiner Schönheit gewahr". Das Publikum zeigte sich begeistert von der Darbietung und bekam zwischendurch als Dankeschön eine Runde Schokoküsse von der Band spendiert. Nach gut anderthalb Stunden erreichten Adversus langsam das Ende ihrer Show, mussten aber wie Eden Weint Im Grab noch eine Zugabe spielen.

Im direkten Anschluss an die Konzerte hatten die Zuschauer noch die Gelegenheit, mit den Künstlern ein paar Worte zu wechseln, gemeinsame Fotos zu machen oder Autogramme abzustauben. Derweil pflanzte sich Dr. Oliver Niemzig nochmals an seinem Keyboard nieder und ließ den Abend musikalisch mit seinen düsteren Klaviermelodien ausklingen.

Text & Fotos: Lea S.

Fotogalerie

(c) Zillo Musikmagazin / www.zillo.de

Time  
   
Werbung  
  "  
=> Willst du auch eine kostenlose Homepage? Dann klicke hier! <=
copyright: Aurora Borealis 2007-2015