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Amoral 2015
Amoral, 27.06.2015, Helsinki – Virgin Oil

Eine ganz besondere Tuska-After-Party fand am Festival-Samstag, dem 27. Juni 2015, im Club Virgin Oil in Helsinki statt. Denn neben der dänischen Metal-Band Essence und Euge Valovirta All-Stars zelebrierten die Melodic-Metaller Amoral ihren ersten kompletten Auftritt als sechsköpfige Formation. Der Hintergrund: Seit diesem Jahr ist der ursprüngliche Sänger Niko Kalliojärvi, der vor gut sieben Jahren die Band verlassen hatte, wieder mit von der Partie. Fortan teilt er sich das Mikro mit Ari Koivunen, der die letzten sieben Jahre alleine an der Mikrofront stand. In jener Zeit hatte die finnische Band eine etwas melodischere, Prog-Rock-Richtung eingeschlagen und klaren Gesang in den Fokus gerückt. Dieser wir nun – dank Nikos Rückkehr – um tiefe Growls ergänzt. Ein geschickter Schachzug der Band, wird doch so direkt eine breitere Zielgruppe – darunter auch wieder vermehrt die Technical-Death-Metal-Fans – angesprochen. Mastermind von Amoral ist aber nach wie vor Gitarrist Ben Varon, der überwiegend fürs Songwriting und die Texte verantwortlich zeichnet – so auch beim neuen Album, das die sechs Finnen aktuell in Eigenregie produzieren und das Anfang 2016 erscheinen soll.



Beim Auftritt im Virgin Oil wurde den zahlreich erschienenen Besuchern – darunter z.B. auch Insomnium-Gitarrist Markus Vanhala – eine Kostprobe geboten, was in Zukunft von den melodieverliebten Metallern zu erwarten ist. Hierbei fokussierten sich Amoral sowohl auf Songs aus der Niko- als auch aus der Ari-Ära, wobei jeder der Sänger mal im Mittelpunkt stand. Das kraftvolle „Denial 101“ growlte Niko beispielsweise allein, während Ari beim eingängigen „On The Other Side Pt. 1“ oder dem flotten, von Strobolicht begleiteten „Prolong A Stay“ (beide vom noch aktuellen Album „Fallen Leaves & Dead Sparrows“) seine klare Stimme richtig zur Geltung bringen konnte. Niko griff derweil zur Gitarre, um Ben Varon rhythmisch zu unterstützen, während Gitarrist Masi Hukari ans Keyboard wechselte. Wie die Band  einen Tag zuvor im Interview verraten hatte, war man sich bezüglich des fliegenden Wechsels auf der Bühne nicht sicher, ob alles reibungslos funktionieren würde. Doch das Sextett meisterte seinen ersten Auftritt in „neuer alter“ Formation mit Bravour.



Bei „If Not Here, Where?“ griff Ben plötzlich zur Akustik-Gitarre, um die ersten Minuten des Songs zusammen mit Ari am Mikrofon etwa ruhiger angehen zu lassen. Irgendwann erfuhr die Nummer jedoch eine komplette Wendung und die Band – zu der auch noch Basser Pekka Johansson und Drummer Juhana Karlsson gehören – ließ es wieder ordentlich krachen – inklusive Growls. In doppelter Ausführung gab es diese schließlich bei „Leave Your Dead Behind“ – denn Ari kann auch wahrlich anders. Ein insgesamt kraftvoller, energiegeladener Auftritt in Sechserbesetzung, der neugierig auf das nächste Album macht.

Text & Fotos: Lea S.

Fotogalerie
Interview mit Amoral


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