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Apocalyptica 2015
Apocalyptica/Tracer, 21.10.2015, Köln – E-Werk

Eigentlich sollte die Tour von Apocalyptica bereits im Frühjahr stattfinden – doch die Albumproduktion ging an dieser Stelle für die Finnen vor. Die Arbeiten an ihrer neuen Platte „Shadowmaker“, auf der Franky Perez (Ex-Scars on Broadway, Mitglied der Live-Band von Slash) als Gastsänger mitwirkt, zogen sich länger hin als geplant – so wurde die Europa-Tour kurzerhand auf den Herbst 2015 verschoben. Einen Zwischenstopp planten die Cello-Finnen hierbei auch für Köln ein, wo sie am 21. Oktober zusammen mit ihrer Support-Band Tracer im E-Werk aufschlugen.



Hinter Tracer verbirgt sich ein Trio aus Adelaine, Australien, das sich dem Stoner Rock verschrieben hat. Zu dritt schafften sie es den Saal, der sich bereits bis zum FOH und ebenso hoch oben auf der Empore mit einem buntgemischten Publikum gefüllt hatte, ordentlich anzuheizen. So forderten Michael (Gesang, Gitarre), Jett (Bass, Gesang) und Andre (Schlagzeug) die Anwesenden immer wieder zum Mitklatschen auf oder der Sänger rief auch mal zwischendurch: „I wanna see some dancing out there!“



Für ein paar Lacher sorgte Michael, als er unvermittelt in die Runde fragte: „Where is my f*** Hoverboard?“ – eine Anspielung auf den Sci-Fi-Film „Zurück in die Zukunft II“. In diesem landet Filmheld Marty McFly exakt am 21. Oktober 2015 in der Zukunft – mit dabei natürlich sein schwebendes Hoverboard. Tüftler und Bastler versuchen seit jeher solch ein Schwebebrett, wie es im Film vorkommt, nachzubauen. Und am Konzerttag, dem 21. Oktober wohlbemerkt, wurde etwa mit dem Modell „Hendo 2.0“ die Zukunft tatsächlich etwas näher gebracht. Doch bis zur Marktreife dauert es wohl noch ein wenig…sorry Michael! So musste sich der Australier erst einmal mit seiner Gitarre zufrieden geben. Während ihres gut 40-minütigen Auftritts konnten Tracer – was nicht immer Standard ist – auf eine stimmige Lichtshow vertrauen. Und ihre Message kam auch deutlich rüber: „We won’t go quietly!“



Der Umbau für Apocalyptica erfolgte im Rekord: im Hintergrund ein riesiges Banner mit dem Logo der Band, das Schlagzeug von Mikko Sirén auf einem Podest platziert, im Vordergrund viel Freiraum für die drei Cellisten Eicca Toppinen, Paavo Lötjönen und Perttu Kivilaakso sowie Gastsänger Franky Perez. Letzterer stürmte allerdings erst beim dritten Song „I’m Not Jesus“ erstmalig die Bühne, um zusammen mit den Finnen zu rocken, die bis dato ihre Nackenmuskulatur durch’s Headbangen schon ein wenig aufgelockert hatten – zumindest Eicca. Perttu hatte anfangs noch eine Art Offiziersmütze auf dem Kopf und Paavo spielte ein wenig mit den Fotografen, indem er immer wieder frech in die Kameras grinste. Auch der Song „House Of Chains“ vom neuen Album „Shadowmaker“ sowie die Single „Not Strong Enough“ wurden von Franky gesanglich begleitet, ehe Eicca rief: „Are you ready for some real metal?“ Das Publikum war bereit und es bekam den Kracher „Inquisition Symphony“ auf die Ohren.



Für einen entspannteren Moment sorgten die Finnen indes mit der instrumentalen Performance von „Bittersweet“, bei der sie ihre Cellos im Sitzen bedienten, während im Hintergrund auf der nun aktivierten Videoleinwand zunächst ein Kreuz, schließlich Kirchenfenster eingeblendet wurden. Danach wurde ein zweites, kleineres Drumset auf die Bühne geschoben und Perttu forderte Drummer Mikko auf Deutsch (!!) auf, nach vorne zu kommen, um dort weiterzuspielen. Gesagt, getan. Auf jenem Drumset gab es kurze Zeit später dann auch ein Schlagzeugsolo zu hören, bei dem Mikko – ganz in Weiß gekleidet – zusätzlich in helles Scheinwerferlicht getaucht wurde.



Perttu kam danach ebenfalls mit einem weißen Shirt bekleidet zusammen mit Eicca und Paavo zurück auf die Bühne und es wurde wieder gemeinsam gerockt – zur Freude des Publikums. Mitunter gab es nun das donnernde „Refuse/Resist“ auf die Ohren, bei dem die langhaarigen Finnen ihre Mähnen kreisen ließen, während auf der Videoleinwand ein buntes Farbenspiel einblendet wurde. Auch das Metallica-Cover „Seek & Destroy“ wurde mit Begeisterung vom Publikum aufgesogen, woraufhin Eicca anschließend feierlich, aber mit einem Augenzwinkern, mitteilte: „Because you were so nice, we will punish you with some classical shit!“ Ganz klar – es wurde Zeit für die Performance von „Hall Of The Mountain King“, aus der Apocalyptica zunächst eine kleine „Comedy“-Show machten, indem sie bewusst falsche Melodien einbauten, etwa „Freude schöner Götterfunken“. Damit waren die Musiker mit ihrem Hauptprogramm durch. Doch dank der Zugabe-Rufe der Kölner Zuschauer zurück auf die Bühne gelockt, boten sie noch ein paar weitere Songs dar, etwa „I Don’t Care“ – ursprünglich von Adam Gontier eingesungen – sowie den letzten Track vom aktuellen Album: „Dead Man’s Eyes“.

Text & Fotos: Lea S.

Fotogalerie

(c) NEGAtief / www.negatief.de

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