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Apoptygma Berzerk "Rocket Science"

Apoptygma Berzerk "Rocket Science", VÖ 23.01.2009, Gun Records



Tracklist:
01) Weight Of The World
02) Apollo (live on your TV)
03) Asleep Or Awake?
04) Incompatible
05) United States Of Credit
06) Shadow
07) Green Queen
08) Butterfly Defect
09) State Of Your Heart (sh*t end of a deal)
10) Rocket Calculator
11) Right
12) Pitch Black/Heat Death
13) Black Versus White
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Apoptygma Berzerk haben die Rakete gezündet! Mit ihrem neusten Studioalbum „Rocket Science“ melden sich die Norweger Anno 2009 zurück und überzeugen gewohnt mit rockig-elektronischen Klängen. Bereits die Vorab-Single „Apollo (live on your TV)“ sendete erste Grüße vom Mond und zeigte, welche Richtung Apop mit dem neuen Schaffenswerk eingeschlagen haben. Nach wie vor schleudern sie mit eingängigen Melodien um sich, ohne dabei zu sehr in den Mainstream-Pop abzudriften. Und dennoch ist Apoptygma Berzerk mit „Rocket Science“ mal wieder ein richtiger Chartstürmer gelungen, der anfangs noch etwas schleppend mit dem introartigen Opener „Weight Of The World“ beginnt, was im Refrain aber dann richtig loslegt. Dem Opener schließt sich der Song „Apollo“ an, welcher uns packt, in den Weltraum entführt und nicht so schnell wieder loslässt. Ein tolles Stück! Und genauso ohrwurmig geht es mit „Asleep Or Awake?“ weiter, das live bestimmt zum Abtanzen aufmuntert. Auch wenn Stephan Groth, Kopf und Sänger von Apop, das neue Werk ungern als Konzept-Album bezeichnet (siehe Interview), scheint das Album dennoch mehr als gut durchdacht. Allein das Cover und Booklet ist mit zahlreichen Bildchen und Botschaften bespickt, in die sich allerlei hineininterpretieren lässt. Da wundert es nicht, dass die Norweger schon allein ein Jahr für die Gestaltung des Artworks gebraucht haben. Bei der Produktion der CD an für sich bekamen die vier Herren reichlich Unterstützung, auch gesanglich zum Beispiel von Ida Helen Fjeld. Sie trägt unter anderem mit ihren Backing Vocals zu Tracks wie dem sechs-einhalb-minütigen „Incompatible“ und gitarrenlastigen „Pitch Black/Heat Death“ bei und sorgt für eine gelungene Abwechslung. Für eine ebenfalls nette Abwechslung sorgen Zwischenstücke wie „United States Of Credit“ und „Rocket Calculator“, bei denen zwar auf Gesang, aber nicht auf kurze Sprechertexte verzichtet wird. Auch wenn auf der neuen Apop-Platte die flotten Nummern überwiegen, kommen mit „Shadow“ und „Right“ auch zwei Songs zum Einsatz, bei denen das Tempo ein wenig gedrosselt wird. Noch ruhiger präsentiert sich das atmosphärische „Butterfly Defect“. Zum Abschluss überrascht der Song „Black Versus White“, auf dem Stephans Stimme mit der von Amanda Palmer (The Dresden Dolls) verschmilzt. In jedem Fall gibt es auf dem neuen Album von Apoptygma Berzerk reichlich zu entdecken und zu genießen. Und die Zeit dafür sollte man sich auch nehmen – wer mag sogar für die Limited Deluxe Edition, die mit Bonus-DVD und einem exklusiven Apop-T-Shirt erhältlich ist – aber nur, so lange der Vorrat reicht! 
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Text: Lea
Website Band:
www.apoptygmaberzerk.de 
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