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Big Boy

Interview mit BIG BOY, Oktober 2007, mailer

           

Rotzig, selbstbewusst und provokant – diese drei Adjektive beschreiben BIG BOY und seine Musik wohl am besten. Im Juli veröffentlichte der junge Mann sein Debüt „Hail the big boy“ und zog mit dieser Platte kürzlich durch Deutschland, um die örtlichen Clubs zum rocken zu bringen. Wie BIG BOY die Tour gefallen hat und warum man sich auf seinen Konzerten schon mal die ein oder andere Krankheit zuziehen kann, erzählte er mir im Interview.   
 
Lea: Wie geht`s? Viel Spaß gehabt auf der Tour soweit?
 
Big Boy: Ja, ich hab noch nie so viel Spaß in meinem Leben gehabt. Das war wie eine große Ferienfahrt mit kostenlosem Alkohol.
 
Lea: Seit einiger Zeit steht das Debüt „Hail The Big Boy“ in den Plattenläden. Ist das Album genau so geworden, wie du es dir ausgemalt hattest?
 
Big Boy: Nein, noch viel besser. Dafür, dass ich gar nicht singen kann und anfangs nicht mal einen Song am Stück stimmlich durchgehalten habe, ist es ein kleines Wunder.
 
Lea: Welcher Song ist dir am besten gelungen und am wichtigsten?
 
Big Boy: „Hail The Big Boy“ war der erste Song, den wir geschrieben haben, und irgendwie war das der Grundstein für alles, was dann kam.
 
Lea: BIG BOY – Wer ist das eigentlich mit eingeschlossen? Bist du das allein oder läuft die Band auch unter dem Namen?
 
Big Boy: Ich bin BIG BOY und die Band hat sich nach mir benannt. Wir sind eher eine Monarchie als eine Demokratie.
 
Lea: Welche drei Adjektive beschreiben dich am besten?
 
Big Boy: Rachsüchtig, manipulativ und kindlich.
 
Lea: Wie hast du in den Anfängen versucht auf dich und deine Musik aufmerksam zu machen? Muss man geheimnisvoll/provokant sein, um Aufmerksamkeit zu bekommen?
 
Big Boy: Nein, am besten sollte man von einer sympathischen Öligkeit sein. So wie Revolverheld. Das mögen die Leute. Wir tun einfach nur das, wonach uns ist. Es gibt kein Kalkül.
 
Lea: Ein Satz beginnt mit den Worten „Musik ist…“. Wie beendest du ihn?
 
Big Boy: ...ein Vehikel, das Dich durchs Leben bringt.
 
Lea: Wann warst du an dem Punkt angelangt, dass du für dich entschieden hast: Ich will Musik machen und rocken?!
 
Big Boy: Ich wollte immer Rockstar werden. Und Musik zu machen war in dem Fall eine Hürde, die ich nehmen musste. Zu rocken haben wir erst auf dieser Tour beschlossen.
 
Lea: Womit hast du davor dein Geld verdient? Irgendwelche strangen Jobs?
 
Big Boy: Ja, eine Menge. Der strangeste Job war der bei einer großen Plattenfirma. Musikbusiness und Musikszene haben einfach kaum Berührungspunkte.
 
Lea: Kannst du dich noch daran erinnern, was du an dem Tag gemacht hast, als dein Debüt erschienen ist?
 
Big Boy: Ja, ich habe mich mit meiner Mutter getroffen und wir haben uns darauf geeinigt, dass sie behaupten wird, ich sei ein entfernter Verwandter ihres Mannes, falls sie jemand auf das Album hin anspricht. Seit sie auf einem Gig war, mag sie die Musik aber.
 
Lea: Zum Song „Hail The Big Boy“ existiert ein nicht unerheblich provokantes Video. Wie viel Prozent des Videoinhalts stammt aus deiner Ideen-Kiste? Was muss man tun, um in Zukunft auch mal in einem deiner Videos mitzuspielen?
 
Big Boy: Man muss eigentlich nur bereit sein, sich auszuziehen. Im Endeffekt wurde das Konzept mehr oder weniger gekippt und wir haben uns einfach so ungezwungen wie möglich in diesem Bett bewegt.
 
Lea: Was erwartet jemanden, der ein BIG BOY-Konzert besucht?
 
Big Boy: Man muss damit rechnen, dieselben Krankheiten wie die Band zu bekommen. Ich hab eine sehr feuchte Aussprache beim Singen und falls man noch auf die Hotelparty mitkommt, kommen eventuell noch ein paar Krankheiten dazu.
 
Lea: Tust du oft und gern verrückte Dinge, die du im Nachhinein des öfteren bereust?
 
Big Boy: Ja, aber ich bin ganz gut im Verdrängen.
 
Lea: Was schätzt du an deinem Leben – so wie es momentan ist – am meisten?
 
Big Boy: Ich versuche nur das zu tun, wonach mir ist und ich werde immer besser darin.
 
Lea: Deine Wurzeln liegen doch in Schweden, oder? Vermisst du das Land?
 
Big Boy: Ja, ich vermisse Schweden sehr. Aber nur die Natur. Die Schweden selbst sind alle depressive Jammerer, die nur besoffen ihre Gefühle zeigen können.
 
Lea: Bist du ein Mensch, der an Traditionen festhält, wie Geburtstage feiern, an Weihnachten in die Christmette gehen etc.?
 
Big Boy: Geburtstage bedeuten mir nichts - ich vergesse sogar meinen eigenen. Traditionen bedeuten mir eigentlich auch nichts, aber ich bin religiös und gehe gerne in die Kirche.
 
Lea: Wenn du einen Tag lang eine Frau wärst, was würdest du tun?
 
Big Boy: Nur vögeln.
 
Lea: Wie wichtig ist dir dein äußeres Erscheinungsbild? Hast du irgendwelche Tattoos oder Piercings an Körperstellen, wo die Sonne seltener scheint?
 
Big Boy: Nein, die Sonne scheint überall hin. Man muss sie nur lassen.
 
Lea: Wenn du die Wahl zwischen Internet und Handy als einzige Kommunikationsmittel hättest, was würdest du auswählen?
 
Big Boy: Wenn es endlich mal flächendeckend W-Lan geben würde, definitiv Internet. Telefonieren kann man damit ja auch. Wenn ich betrunken bin, neige ich dazu, alle möglichen Leute anzurufen. Deswegen hab ich jetzt ein Party-Handy. Darin sind nur 3 Nummern gespeichert: Taxi, Mami, Polizei!
 
Lea: Hast du Laster?
 
Big Boy: Ja, ich liebe Absolut Vodka und dicke Ärsche.
 
Lea: Über welches Thema unterhälst du dich am liebsten mit dem anderen Geschlecht?
 
Big Boy: Ach, es kommt immer auf den Menschen an. Das Geschlecht ist egal. Beim Thema „Unterhaltung“ zumindest.
 
Lea: Was ist das Persönlichste, was du immer bei dir trägst und niemandem leihen würdest?
 
Big Boy: Meine Kette. Wenn ich sie mal abnehmen muss, fühle ich mich ganz komisch.
 
Lea: Wie lautet deine Lebensphilosophie?
 
Big Boy: Der Sinn des Lebens ist der, den Du ihm geben möchtest. Sei heiß oder kalt - wenn Du lauwarm bist, wirst Du ausgespuckt... oder so ähnlich.
 
Lea: Was du der Welt da draußen schon immer einmal sagen wolltest…
 
Big Boy: Shave your bushes.
 
Lea: Ich dank dir!
 
Big Boy: Und ich Dir!!

                  

Interview: Lea
Interview for: darkmoments
Photos: taken by Alescha Birkenholz, (c) hailthebigboy.com
Website Band:
www.hailthebigboy.com
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(c) darkmoments
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