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BigBoy "Hail The Big Boy"

Big Boy "Hail The Big Boy", VÖ 06.07.2007, Mate in Germany/Soulfood

Tracklist:
01) La Legion
02) Hail The Big Boy
03) Get Over It
04) One Good Reason
05) Let The Dead Bury Their Own Dead
06) Gestasi Baby
07) Catastrophe
08) Fake It
09) Sin-Sational
10) Just Like We (choose to be)
11) Give Up

Man nehme eine gehörige Portion rockiger Gitarren, einen Topf voll poppiger Melodien und eine Prise elektronischer Klangeffekte und mixe das Ganze mit selbstbewusst provokanten Texten und einer durchaus markanten Stimme voll rotziger Glampower. Heraus kommt ein einzigartiger Sound, der eigentlich nur zu BIG BOY gehören kann, zu dem BIG BOY. Ihn hat es – einst in Schweden geboren – nach München verschlagen, wo er seit je her residiert.

Zusammen mit seinen drei Bandkollegen rockt der große Junge derzeit die Festivalbühnen hierzulande, um seinen einzigartigen Sound zu präsentieren und den Menschen nahe zu bringen. Zuletzt gab es auf dem WGT in Leipzig die Möglichkeit, BIG BOY live zu erleben, um sich von dessen Rock`n`Roll-Qualitäten zu überzeugen. Alternativ bzw. zusätzlich kann sich jeder ganz bald das Debüt-Album „Hail The Big Boy“ sichern, welches Anfang Juli in den Regalen sämtlicher CD-Läden stehen wird.

Das Scheibchen vereint 11 Songs in bester Rocklaune und darf im Grunde auf keiner Party fehlen, wenn man es krachen lassen möchte. „Hail The Big Boy“ beginnt mit Fanfaren und Paukenschlägen, die zunächst an einen vermeintlichen Kriegsschauplatz entführen, den BIG BOY in französischer Sprache kommentiert. Ein seltsames Intro, das jedoch seine Wirkung – nämlich Aufmerksamkeit zu erwecken – nicht verfehlt. Das Aufmarschieren im Intro setzt sich im ersten Song des Albums fort und bildet somit eine gelungene Überleitung in eben dieses Lied, das denselben Titel wie das Album selbst trägt. Klingt ein wenig nach einer Eigenlobhymne, die sich allerdings schnell mitsingen lässt und leicht in den Ohren hängen bleibt.

Da fast alle Stücke auf „Hail The Big Boy“ durchgängig rockig sind und von flotten, eingängigen Melodien, rauen Gitarren und Industrial-Klängen getragen werden – was wiederum zum Tanzen verleitet – , lässt der Track „Let the dead bury their own dead“ im wahrsten Sinne des Wortes wieder Luft zum Atmen. BIG BOY singt im ruhigen Flüsterton, untermalt von einem sanften Klavier, das die traurig schöne Melodie dieser Ballade spielt. Doch in den Vordergrund schieben sich eindeutig die Geräusche eines Beatmungsgerätes, die in der gesamten Ballade dominieren und sie von Anfang bis Ende begleiten. Das Lied wirkt sehr zerbrechlich und sorgt garantiert für Gänsehaut.

Mit „Gestasi Baby“ geht es dann aber wieder rockiger zu und das in guter alter Marilyn Manson-Manier, so klingen sowohl die Stimme von BIG BOY als auch die Musik an einigen Stellen stark nach dem Schockrocker. Auch optisch lassen sich zwischen BB und MM – zumindest was das Provokative angeht – leichte Parallelen ziehen. BIG BOY posiert schon mal gerne mit Fuchsfell und Blutspritzern auf nacktem Oberkörper. Der Track „Gestasi Baby“ fällt allerdings nicht nur wegen der Marilyn Manson-Sound-Ähnlichkeit auf, sondern auch die plötzlichen Worte in deutscher Sprache „Sprich mit mir!“, die mitten im Lied auftauchen, lassen aufhorchen.

Den Abschluss der Scheibe bildet nochmals ein ruhiges Stück namens „Give up“, bei dem BIG BOYs Gesang von Streichern begleitet wird und wieder fasst zerbrechlich wirkt. Hier wird deutlich: Die Rockparty neigt sich dem Ende zu…
Und wer sich das nicht gefallen lassen will, der möge ganz schnell auf den Repeat-Knopf drücken! 
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Rezi: Lea
Website Band:
www.hailthebigboy.com
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