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Blind/Illectronic Rock/Blowsight

Blind/Illectronic Rock/Blowsight, 20.10.2008, Köln, Werkstatt

           

Montag, der 20. Oktober 2008. Köln am Abend. Vor der Werkstatt im Kölner Stadtteil Ehrenfeld, unweit vom Club Underground und der Live Music Hall entfernt, hat sich eine kleine Menschenmenge versammelt. Es ist 20 Uhr. Die Menge will unverkennbar hinein ins Warme. Doch noch lässt sie der Securitymann nicht vorbei. Wir lassen unseren Blick schweifen. Ein großer und ein kleiner Tourbus haben nahe des Eingangs geparkt. Drei Bands sollen an diesem Abend in der kleinen Werkstatt spielen. Zunächst haben Blowsight aus Schweden die Ehre. Doch was nützt es ihnen, wenn noch kein Publikum drinnen ist und rockt? Wir werden allerdings nur wenige Minuten später endlich reingelassen. Und nichts geht über eine gründliche Taschenkontrolle. Nein, wir schmuggeln keine Waffen und sind auch nicht im Besitz irgendwelcher Genussmittel. Oder sehen wir etwa so aus? Und auch mein Aufnahmegerät für das spätere Interview, das ich mit Illectronic Rock führen werde, hat noch keinem Menschen etwas zu Leide getan. Also lasst uns rein! Und wir kommen rein. Netterweise ohne etwas blechen zu müssen. Drinnen ist es warm und schnell wird sich der überflüssigen Klamotten entledigt. Ein Stehtisch im hinteren Drittel der kleinen Halle bietet sich als Verweilplatz an und wird in Beschlag genommen. Der Rest der anwesenden Herrschaften verteilt sich im Raum und mit Vorliebe vor der Bühne. Es muss so gegen 21 Uhr sein, als Blowsight aus dem schönen Norden die Bühne betreten. Kommen sie wirklich aus Schweden? Irgendwie wirken sie alles andere als schwedisch. Doch sie sprechen konsequent mit uns auf englisch. Ihre Musik rockt. Ein paar Gestalten hüpfen durch den Raum. Nicht nur einmal erwischt man sich dabei, wie der eigene Fuß im Takt mitwippt. Die Jungs spielen schätzungsweise eine gute halbe Stunde. 



Dann ist Act Nummero 2 angesagt. Ein Banner kündigt die Mönchberger Herren an. Und endlich betreten sie Kölner Boden, um als Illectronic Rock loszufegen. Der hintere Platz am Tisch ist mittlerweile gegen einen Platz in den vorderen Reihen eingetauscht. So lässt es sich wenigstens sehen, wie schick Robert, Stefan, Jens und Marco angezogen sind. Sie lassen es krachen mit Songs wie „Heart & Bonebreaker“, „Between Heaven And Here“ und „Angel Suicide“. Den ersten zwei Reihen scheinen Illectronic Rock nicht unbekannt zu sein. Die Songs werden auswendig mitgesungen. Das Publikum ist begeistert, auch wenn der Club nicht brechend voll ist. Doch nach und nach sammeln sich immer mehr Leute an und schauen gespannt zur Bühne, wo die Post abgeht. Illectronic Rock haben es echt drauf, das muss man den Jungs lassen. Nur leider ist auch ihr Auftritt nach einer guten halben Stunde schon vorbei. Die Bühne wird ein weiteres Mal umgebaut. Das Publikum übt sich in Geduld. 

              

Kurz nach halb 11 ist es Zeit für den Hauptact des Abends. Blind. Mittlerweile ist die Werkstatt voll, wenn auch nicht ausverkauft. Blind entern die Bühne und legen gleich los mit ihrer Rockshow. Ich muss zugeben nicht alle ihre Stücke zu kennen, da ich keinen Silberling der Jungs besitze und sie auch nur einmal zuvor live erlebt habe. Doch ihre Tracks sind einprägsam. Ich erkenne „These Are The Days“, “Break Away” und “Save Me Now” wieder. Vom hinteren Podest gleich neben dem Mischpult lassen sich der Raum und die Bühne wunderbar überblicken. Doch schon bald müssen wir den guten Platz aufgeben. Die "Pflicht" ruft. Man ist um 23 Uhr mit Illectronic Rock am Merchandise verabredet. So bleibt es uns leider nicht vergönnt, die komplette Show von Blind zu sehen. Aber dafür geht es für die nächste gute halbe Stunde mit Robert und Stefan von Illectronic Rock in deren Tourbus, um dort das Interview zu führen, was natürlich das halb verpasste Konzert gänzlich entschädigt. Ein insgesamt sehr netter Abend und drei tolle Live-Bands, die allesamt herzlich eingeladen sind, zu jeder Zeit nochmals in Kölle vorbeizuschauen. Alaaf!

                             

HINWEIS: Das Interview mit Illectronic Rock gibt es am 21. November 2008 bei fhradio zuhören und erscheint in verschriftlichter Form auf darkmoments. 

Text: Lea
Konzert-Fotos: Lea 
Merci-Foto: Olga

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(c) fhradio

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