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CatPeople "Reel#1"

CatPeople "Reel # 1", VÖ 09.11.2007, Pupilo Records


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Tracklist:
01) Pretty Things
02) Everyone Can Tell You
03) Radio
04) Party People
05) Behind
06) Mexican Life
07) Alone
08) Next Hours
09) Gear Up
10) Tania is on my bed
11) Myst
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Die Siesta ist vorbei, denn nun kommen CatPeople und wollen uns mit ihrem Debüt-Album „Reel # 1“ beschallen. Was uns mit dieser Platte erwartet? Möglicherweise eine neue Welle des Post Punks und Indie Rocks. 11 Songs hat die spanische Band um Sänger Adriàn Pèrez zusammen gebastelt und auf einer Scheibe solide vereint und verewigt. Zwar ist das Album von CatPeople etwas dezenter und zurückhaltend – richtige Kracher gibt es nicht – nichtsdestotrotz klingen die Songs sehr vielversprechend.
Der Film ist vorbei…oder noch nicht ganz. Denn die knapp 39 Minuten akkustischen Potentials werden noch durch zwei Videoclips visuell ergänzt. Ein rundes Paket, würde ich somit sagen. Wer dem nicht zustimmen kann, der möge dann am besten einfach weiter Siesta halten…

Mit den Geräuschen eines sich in Bewegung setzenden Filmprojektors wird in das Werk von CatPeople eingestiegen. Ob sie sich nach einem Horrorfilm von 1942 benannt haben, frage ich mich? Oder diente doch ein Erotik-Fetisch Club in Oslo als Inspirationsquelle für den Bandnamen? Da bin ich mir grade nicht so sicher. Ist auch an dieser Stelle wohl nicht so wichtig, denn es soll um die Musik gehen. Das Knattern des Filmprojektors geht fließend über in den ersten Song „Pretty things“.

Dieser gibt bereits einen groben Überblick darüber, was uns alles auf der Platte erwarten wird. Zum Beispiel der Song „Radio“, der zunächst ruhig beginnt, in einen flotten und einprägsamen Refrain übergeht und sich schließlich insgesamt als einer jener Songs entpuppt, die man Ohrwurm nennt. Der sich anschließende Track ist auch nicht ohne, lädt aber aufgrund eines forscheren Rhythmus zusätzlich zum Tanzen ein. „Party people“ sagt schon alles. Diese können sich dann zu den Klängen von „Behind“ wieder ein bisschen beruhigen. Hier stehen Akkustik-Gitarre und Keys im Vordergrund und Adriàn singt mit gefühlvoller Stimme die traurig-schöne Melodie dieser Ballade.
 
CatPeople zeigen auf ihrem Werk Authentizität und musikalische Reife. Ihre Songs sind robust und dynamisch und stecken voller Gitarrenarbeit. Doch auch elektronische Klangfarben finden Platz auf der Scheibe. „Tanya is in my bed“ ist eindeutiger Beweis für die Wave-Einflüsse auf „Reel # 1“, wohingegen bei „Get up“ wieder die Gitarren im Vordergrund stehen. Sie lassen das Stück ein klein wenig mehr wieder gen Indie Rock Himmel aufsteigen. Mit dem Track „Myst“ haben CatPeople nochmals ein ruhiges Stück ausgewählt, welches das Album rund abschließt. Der Song ist sehr emotional und von einer gewissen Schwermut begleitet. Nur langsam und mit mystisch, atmosphärischen Sounds klingt er aus. 
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Rezi: Lea
Website Band:
www.myspace.com/catpeopletheband
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