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Coronatus "Porta Obscura"

Coronatus "Porta Obscura", VÖ 28.11.2008, Massacre Records

Tracklist:
01) Prologue
02) Exitus
03) Fallen
04) In Silence
05) Beauty In Black
06) Cast My Spell
07) In Your Hands
08) Mein Herz
09) Am Kreuz
10) Der vierte Reiter
11) Strahlendster Erster
12) Flos Obscura (Bonus Track)
13) Volles Leben (2002) (Bonus Track)
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Sie erfinden das Rad wahrlich nicht neu und dennoch heben sich Coronatus ein wenig von anderen Bands des gleichen Genres ab. Und die Rede ist hier von Gothic Metal. Gut, in den Songs der deutschen, sechsköpfigen Band treffen zwar düster-metallische Gitarrenriffs auf forsches Drumming und gothiclastiges Keyboardgeklimper, doch wird die Musik nicht wie so oft von einer Frauenstimme, sondern gleich von zwei begleitet. Und diese stehen auch noch zueinander im Kontrast, so auch auf dem neuen Album „Porta Obscura". Während Ada Flechtner mit ihrem klaren Gesang besticht, setzt Carmen R. Schäfer auf ihre Opernstimme und zusammen verleihen die beiden Sängerinnen allen Coronatus-Songs ihre ganz besondere Note. Und die macht letztendlich den Unterschied zu anderen Gothic-Metal-Bands aus. Es lässt sich allerdings nicht verleugnen, dass durch den operetten Gesang von Carmen schnell Parallelen zu alten Nightwish-Zeiten gezogen werden könnten. Doch sollte man hier nicht zu voreilig sein, schließlich hat man es bei Coronatus mit zwei Stimmgewalten zu tun. Und diese trällern mal auf Deutsch, mal auf Englisch zu ganz flotten, heavy Nummern wie „Cast My Spell" oder ruhigeren Klavierballaden wie dem kurzen „In Your Hands". Eindeutig überwiegen jedoch die schnellen Nummern mit ihren fetten Gitarrenwänden, die teils sehr dominant sind. So auch beim Song „Der vierte Reiter". Während dieser zu Beginn überraschend losdrescht und von Instrumentierung, Tempo und Rhythmus für wenige Sekunden an finnischen Trollmetal erinnert, lässt „Strahlendster Erster" den Zuhörer zunächst wieder ein wenig aufatmen. Dieser Song gehört neben dem eingängigen „Mein Herz" und seinem flotten Refrain, sowie dem keyboardlastigen „In Silence" zu den Highlights des Albums „Porta Obscura". Und dieses endet mit zwei Bonustracks, wozu das lateinische „Flos Obscura" und Track 13 „Volles Leben" vom Jahre 2002 gehören. Letzterer Song fällt dabei ein wenig aus der Reihe, da bei dieser düsteren Midtempo-Nummer plötzlich ein Mann singt. „Porta Obscura" von Coronatus ist ein insgesamt solides, abwechslungsreiches Album, dessen teilweise finnischer Beigeschmack wohl besonders daher rührt, dass die Platte von Mika Jussila in den Finnvox-Studios in Helsinki gemastert worden ist. Hier wird jedenfalls ordentlich gerockt und das dürfte dem ein oder anderen Metal-Fan äußerst gut gefallen!
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Text: Lea
Website Band:
www.coronatus.net
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(c) Visions Underground

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