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Cradle Of Filth "Godspeed On The Devil`s Thunder"

Cradle Of Filth "Godspeed On The Devil`s Thunder", VÖ 24.10.2008, Roadrunner Records



Tracklist:
01. In grandeur and frankincense devilment stirs
02. Shat out of hell
03. The death of love
04. The 13th Caesar
05. Tiffauges
06. Tragic kingdom
07. Sweetest maleficia
08. Honey and sulphur
09. Midnight shadows crawl to darken counsel with life
10. Darkness incarnate
11. Ten leagues beneath contempt
12. Godspeed on the devil’s thunder
13. Corpseflower
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Mit einem Donnerschlag melden sich Cradle Of Filth zurück. Ihr neues Album „Godspeed On The Devil`s Thunder” lässt es krachen und das nicht zu wenig. Und wie nicht anders von den Briten gewohnt, gibt`s schwere Gitarrenwände, Doppelbase und Drumgewitter, bis einem die Füße und Hände abfallen, und dazu Danis Fauchen, Kreischen und Grölen, das einem die Nackenhaare zu Berge stehen lässt – im positiven Sinne versteht sich. Auf dem brandneuen Werk befasst sich der Sänger thematisch mit Graf Gilles de Montmorency-Laval, oder auch einfach nur Baron de Rais, einem Serienmörder aus dem 15. Jahrhundert.

Ein verhältnismäßig ruhiges, atmosphärisches Intro eröffnet das Konzept-Album und geht sogleich in das explosive „Shat Out Of Hell“ über, welches wiederum vom melodischen und schwerfälligen „The Death Of Love“ abgelöst wird, in dem Dani Filth von weiblicher Gesangesstimme unterstützt wird. Ein grandioses Stück, dessen Melodie sich rasch im Gehörgang festsetzt. Ebenso eingängig, nur wieder um ein Portiönchen flotter und härter, geht es mit „The 13th Caesar“ weiter. Streicher, Klavierpassagen und (weiblicher) Chorgesang untermalen hier den heavy Sound der Band. Zwischen den einzelnen Songs gibt es immer wieder Sprecherpassagen oder auch mal ein fast reines, ruhigeres Instrumentalstück wie „Tiffauges“. Doch der sich anschließende Track „Tragic Kingdom“ bläst unsereins dann wieder fast vom Stuhl. Tiefes Grollen, hohes Fauchen. Dani weiß seine Stimme vielfältig einzusetzen. So auch im rockigen und flotten „Honey And Sulphur“, in dem auch wieder der Chor zum Einsatz kommt und dem Song die richtige Stimmung verleiht. 

Es folgen nun die - mit knapp neun Minuten - zwei längsten Stücke der neuen Cradle Of Filth-Platte. Und auch hier wird – what a surprise – wieder ordentlich losgedrescht. Dagegen klingt „The Leagues Beneath Contempt“ fast schon harmlos, doch knarrt Danis Stimme an einigen Stellen wie eine alte Eichentür, was die Sache auch direkt wieder spannend macht. Mit den Worten „This is the moment I go to God...“ wird der abschließende Titeltrack “Godspeed On The Devil´s Thunder” eingeleitet, der nahtlos in das Outro „Corpseflower“ übergeht. Cradle Of Filth beweisen mit ihrem neuen Album einmal mehr, dass wirklich heavy Sounds nicht unbedingt Eingängigkeit und melodiöse Atmosphäre ausschließen. Man ist gespannt auf die Tour der Herren im Dezember.
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Text: Lea
Website Band:
www.cradleoffilth.com
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