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Crematory 2013
Crematory/Perzonal War, 16.03.2013, Siegburg – Kubana

Erst Krypteria, dann Megaherz und nun Crematory: Immer mehr Szene-Acts scheinen ihren Weg ins kleine, beschauliche Siegburg zu finden, um den dort befindlichen Club "Kubana" zu rocken. Aber zugegeben, die Keller-Location ist auch wirklich schick und Crematory konnten sich bei ihrem dortigen Gastspiel am 16. März 2013 über zahlreiche Zuschauer freuen. Einige von ihnen dürften aber auch durch den lokalen Support-Act Perzonal War angelockt worden sein, der sich nicht nur im Rhein-Sieg-Kreis einen Namen erspielt hat.

Punkt 20:30 Uhr legte die Troisdorfer Thrash-Metal-Band mit "When Times Turn Red" los und befeuerte die Menge eine Stunde lang mit brachialen Gitarren-Riffs, Doublebase-Drumming und dem zumeist aggressiven Gesang von Frontmann Matthias Zimmer. Insbesondere die erste Reihe quittierte die Performance mit ausgiebigem Headbanging. Das schien Drummer Martin Buchwalter allerdings nicht zu reichen, so dass er die Zuschauer immer wieder zu mehr Action aufforderte. Die Band selbst haute jedenfalls ordentlich auf die Pauke und schlug lediglich mit "Candor Hurts" ein paar entspanntere Töne an.



Um 22:00 Uhr waren schließlich Crematory an der Reihe und vor der Bühne wurde es sogleich ein wenig kuschliger, weil die Anwesenden plötzlich zusammendrängten. Doch zunächst erklang ein schier endloses Intro, bei dem sich die Musiker in Ruhe auf der Bühne platzierten, ehe sie mit "A Story About" vom noch aktuellen Album "Infinity" (2010) lostlegten, dicht gefolgt vom melodischen "Fly". Mittelpunkt der Performance war natürlich Frontmann und Grunzmeister Gerhard "Felix" Stass, der gesanglich immer wieder Unterstützung von Bandkollege Matthias Hechler erhielt, der neben seinen Gitarrenriffs auch noch cleane Vocals zum Sound beisteuerte.

Den Song "Revolution" widmeten Crematory ihrer Vorband Perzonal War und bedankten sich für deren Aufwärmprogramm. Außerdem erkundigte sich Felix beim Publikum, ob der Sound okay sei, und erhielt von den Fans ein positives Feedback. So ging es munter weiter mit dem deutschen Stampfer "Höllenbrand" und dem Ohrwurm "Sense Of Time", ehe der Frontmann, der immer mal wieder auf die Songtexte spinkste, mit einem Grinsen verkündete: "So langsam treibt's mir den Schweiß auf die Stirn." Kein Wunder – bei so viel Aktion auf der Bühne und im Publikum mussten unweigerlich die Temperaturen im Raum steigen.



Um sich und ihren Fans auch mal ein paar Verschnaufpausen zu gönnen, ließen Crematory zwischen all den Gothic-Metal-Krachern immer wieder Interludes erklingen. Felix schien an jenem Abend äußerst redselig und betonte u.a., dass "Heino rulez und Rock'n'Roll ist" – ob das wohl an der Flasche Jack Daniels lag, aus der er sich immer wieder einen Schluck gönnte? Bis zum vermeintlich letzten Song des Abends, "Tears Of Time", hatte er den Whiskey jedoch geleert und musste auf Bier umsteigen, das ihm aus dem Publikum gereicht wurde.

Als Zugaben rockten Crematory neben "Greed" und "Pray" auch noch das düstere "Black Celebration" und stießen mit ihren Fans ein letztes Mal an, ehe sie die Bühne verließen. Zurück blieb lediglich Matthias, der seine Gitarre beiseitelegte und noch ein kleines Gesangssolo hinlegte – ein schöner Abschluss!

Setlist Crematory: A Story About, Fly, Left The Ground, Intro, Infinity, Revolution, Höllenbrand, Sense Of Time, Intro, Tick Tack, The Fallen, Tears Of Time, Intro, Greed, Pray, Black Celebration, Perils Of The Wind

Text & Fotos: Lea S.

Fotogalerie

(c) Zillo Musikmagazin / www.zillo.de

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