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Cunning Stunts play Metallica 2015
Cunning Stunts play Metallica/Radiation, 17.01.2015, Köln – Werkstatt

Wer auf Metallica steht, war am Samstag in der Kölner Werkstatt genau richtig. Nicht, dass die echten Jungs dort gewesen wären, dafür aber eine top-eingespielte Cover-Band namens Cunning Stunts play Metallica. Und ihr Auftritt in der Werkstatt stellte den Abschluss der The Call of K'Tour'lu 14/15 dar. Doch das Aufwärmprogramm übernahmen an jenem Abend Radiation mit ihrem „feinsten Thrash aus Kölle“. Knapp eine Stunde lang hatte die 1993 gegründete Band Gelegenheit, das Publikum für sich zu gewinnen, was auch recht gut gelang. So flogen während der Performance nicht nur auf der Bühne die Haare. Doch im Gegensatz zum Sänger wirkte der Rest der Band ein wenig steif auf der Bühne. Vielleicht hätte ein bisschen mehr Dynamik die Zuschauer noch weiter angeheizt!? Nichtsdestotrotz kam die Mischung aus Thrash, Death Metal und Prog gut bei den Kölnern an, so dass gegen Ende sogar ein BH auf die Bühne flog, den sich der Frontmann sogleich überzog. Da sage nochmals einer, Metaller hätten keinen Humor…



Gegen 21 Uhr wurde es dann Zeit für die Headliner des Abends: Cunning Stunts play Metallica. Fokus ihrer gut zweieinhalbstündigen Show waren die ersten vier Metallica-Alben, wobei auch die komplette „Ride The Lightning“ gerockt wurde – außerdem natürlich Hits vom „schwarzen Album“. Das Publikum wurde nun mutiger und bewegungsfreudiger und rückte näher an die Bühne heran. Und auch auf dieser kam ein bisschen mehr Wind auf: So lieferte sich etwa Sänger und Gitarrist Jaymez MetalSaschA (Sascha Gerhards) immer wieder kleine Instrumenten-Battle mit dem Bassisten Cliff Kaufman (Lars Kaufmann) und dem Gitarristen Kirrk Schmitzett (Nicolao dos Santos), der an jenem Abend mit zahlreichen Gitarrensoli glänzte.



Besinnlich wurde es schließlich bei der Performance von „Nothing Else Matters“. MetalSaschA wünschte sich hier vom Publikum ein Lichtermeer aus Smartphones. Stattdessen wurden aber richtige Feuerzeuge in der ersten Reihe geschwenkt – auch nicht schlecht. Gen Ende mussten Cunning Stunts dann noch zahlreiche Zugaben spielen, wobei sie gesangstechnisch – beispielsweise bei „Seek & Destroy“ – lautstark von den Zuschauern unterstützt wurden. Um 23:30 Uhr wurden schließlich die letzten Takte gespielt – danach ging der Konzertabend in die „Let’s Rock“-Party über...

Text & Fotos: Lea S.

Veranstalter: Bernd Diejak (Let's Rock) /
www.nachtrock.com
Fotogalerie: Vielen Dank an die Band Cunning Stunts für die Genehmigung, die Bilder ihrer Liveshow veröffentlichen zu dürfen.


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