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Dawn Of Destiny "F.E.A.R."
Dawn Of Destiny "F.E.A.R.", VÖ 07.03.14, Phonotraxx



Tracklist:
01) And With Silence Comes The Fear
02) Waiting For A Sign
03) My Memories
04) Innocence Killed
05) End This Nightmare
06) No Hope For The Healing
07) Rising Angel
08) Finally
09) Prayers
10) Then I Found You
11) One Last Time
12) Dying In Your Arms
13) To Live Is To Suffer

"To live is to suffer. This is my letter to you…" – mit diesen Worten eines jungen Mädchens beginnt das fünfte Studio-Album der Bochumer Power-Metal-Band Dawn Of Destiny. Getauft wurde das frische Werk auf den Namen "F.E.A.R.", hinter dem sich die Abkürzung der Wörter "Forgotten, Enslaved, Admired, Released" verbirgt. Das Album erzählt in 13 Songs – so lässt es das Cover-Artwork bereits erahnen – die tragische Geschichte eines jungen Mädchens, das aufgrund eines Autounfalls im Rollstuhl sitzt.

Mit schweren Riffs legen Dawn Of Destiny im Opening-Track "And With Silence Comes The Fear" los, dicht gefolgt vom düster-rhythmischen "Waiting For A Sign", bei dem sich Sängerin Jeanette Scherff stimmlich in extreme Höhen wagt. Gesangliche Unterstützung erhält sie aber immer wieder von Mastermind und Bassist Jens Faber, was einen angenehmen Kontrast ergibt. Darüber hinaus konnten die Bochumer Musiker diesmal Jon Oliva (Savatage) und Mats Levén (Therion, Candlemass, Yngwie Malmsteen, Treat, Krux...) als Gastsänger für ihre neue Platte gewinnen.

Einen ersten Höhepunkt auf dieser stellt – nach kontinuierlicher, musikalischer Steigerung – der fünfte Track "End This Nightmare" dar, zumal die Gothic-Metal-Nummer mit einem grandiosen Ohrwurm-Refrain glänzt. Auf hohem Niveau geht es schließlich mit Jon Oliva und dem per sanfter Klaviermelodie eingeleiteten "No Hope For The Healing" weiter, das sich aber recht bald als treibender Metal-Song entpuppt. Noch flotter präsentiert sich der Track "Rising Angel", bei dem auch einige Growls nicht zu kurz kommen.

Das nicht weniger flotte "Finally" lebt indes von einer schönen Gesangsübergabe zwischen Jens und Jeanette in den Strophen. Zwei weitere Höhepunkte bilden das melodische "Prayers" mit seinem recht fröhlichen Chorus sowie der keyboardlastige Ohrwurm "Then I Found You", den Dawn Of Destiny bereits vor Album-VÖ als Teaser auf ihrer Website gepostet hatten und mit tollem Bass- und Gitarrensolo punktet. Abgerundet wird das wohldurchdachte Konzeptalbum "F.E.A.R." schließlich mit der Ballade "To Live Is To Suffer", wobei Jeanettes Gesang nochmals für einige Gänsehautmomente sorgt. Insgesamt betrachtet verbirgt sich hinter der Platte eine reine Gefühlsachterbahn, aber die Fahrt lohnt sich!

Punkte: 9/10

Text: Lea S.
Website Band: www.dawnofdestiny.de


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