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Deathstars 2012
Deathstars/Marionette, 10.03.2012, Köln – Luxor

Bis vor wenigen Tagen waren sie noch mit Rammstein unterwegs und durften Großhallenluft schnuppern. Doch scheinbar können die Deathstars nicht genug vom Live-Feeling bekommen. So veranstalten die Herrschaften momentan ihre eigene Headliner-Tour, die sie u.a. durch die Schweiz, Österreich, Ungarn, Slowenien, Polen, Luxemburg und auch Deutschland führt. Zillo war beim Zwischenstopp am 10. März 2012 in Köln dabei.

Als Support brachten die schwedischen Glam-Metaller ihre Landesmannen von Marionette mit, die eine Mischung aus melodischem Death Metal und Metalcore zelebrierten. Vielen Anwesenden schien das Quintett nicht unbekannt zu sein – sie feierten von Anfang an ordentlich mit, sei es beim flotten "Act Of Violence" oder dem aggressiven "Black Hand". Dass man vor lauter Geschrei des Frontmanns – selbst bei den Ansagen – kaum etwas der Songtexte verstehen konnte, schien da unerheblich. Hauptsache Marionette ließen es krachen, dass der Boden im Luxor vibrierte. Unweigerlich stiegen auch die Temperaturen in dem kleinen Club an, so dass sich Schreihals Alexander Andersson recht bald seiner schicken schwarzen Weste entledigte und die Krawatte ein wenig lockern musste. Doch nach einer guten halben Stunde war's auch schon wieder vorbei mit dem Krach. Kurze Entspannung für die Gehörgänge…



…ehe um viertel vor neun die Headliner zum Zuge kamen und die Stimmung weiter nach oben schraubten. Ein grau-weißes Banner im Hintergrund der Bühne kündigte die Deathstars an, die mit "The Mark Of The Gun" einen fulminanten Start hinlegten. Hatte man vorher in der Menge noch ein kleines bisschen Freiheit um sich herum, wurde sie einem spätestens jetzt genommen, da alle zur Bühne hin drängten. Schließlich spielte dort die Musik und fünf nette Schweden ließen nach und nach die Hüllen fallen, sprich ihre Shirts, was insbesondere den Damenanteil im Luxor sichtlich erfreute und die Freizügigkeit der Musiker mit einem Aufschrei quittierte.

Musikalisch gaben die Deathstars ein wahres Hitfeuerwerk zum Besten. Mit von der Partie waren u.a. das durch Sirenengeheul eingeleitete "Blitzkrieg", das schwere "Chertograd" oder der Kracher "Fuel Ignites", bei dem Frontmann Whiplasher – plötzlich mit Offiziersmütze auf dem Kopf – immer wieder durch das Kreischen von Bassist Skinny unterstützt wurde. Aber auch auf die Textsicherheit des Publikums war Verlass, so dass Whiplasher gelegentlich das Mikrofon in die Menge hielt und sich selbst für kurze Zeit gesanglich zurückhielt. Ein Highlight der Show stellte mitunter die Vorstellung der neuen Single "Metal" dar, bei der die Bühne ordentlich eingenebelt wurde und die Menge der Pogo-Laune verfiel, während Skinny seine langen Dreads kreisen ließ. Mit "Cyanide" kündigte das schwedische Quintett schließlich den letzten Song des Abends an und verschwand daraufhin im kleinen Kämmerlein hinter der Bühne.



Fast schon entrüstet verlangte die Zuschauermenge lautstark nach Zugaben. Doch es dauerte eine ganze Weile, bis Whiplasher, Skinny, die Gitarristen Cat und Nightmare sowie der neue Drummer Vice durch die einstimmigen "Deathstars"-Rufe zurückgelockt wurden, um noch drei mit harten Gitarrenriffs und Synthesizer-Melodien geschwängerte Songs hinterher zu pfeffern. Los ging's mit "Trinity Fields", dicht gefolgt vom Ohrwurm "Death Dies Hard" und "Revolution Exodus". Und dann war die Show tatsächlich schon nach einer guten Stunde vorüber.

Die Glam-Metaller prosteten zum Abschied alle mit einem Glas Kölsch in die Menge, schüttelten fleißig Hände in der ersten Reihe und zogen sich schließlich zurück. Das Publikum indes machte sich nur widerwillig auf den Weg in Richtung Ausgang. Selbst draußen vor der Tür schien sich die Menge einfach nicht auflösen zu wollen. Stattdessen versammelte sich eine Traube an Menschen um den großen schwarzen Tourbus, wohl in der Hoffnung, nochmals einen letzten Blick auf die schwedischen Musiker erhaschen und eventuell das eine oder andere Wort wechseln zu können. Wollen wir hoffen, dass es ihnen noch vergönnt war.

Setliste Deathstars: The Mark Of The Gun, Motherzone, Semi-Automatic, New Dead Nation, Night Electric Night, Tongues, Fuel Ignites, Chertograd, Blitzkrieg, Blood Stains Blondes, Metal, Cyanide, Trinity Fields, Death Dies Hard, Revolution Exodus

Text & Fotos: Lea S.

Fotogalerie

(c) Zillo Musikmagazin / www.zillo.de

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