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Delain 2016
Delain/Evergrey/Kobra And The Lotus, 14.10.2016, Köln – Essigfabrik

Delain befinden sich dieser Tage auf Europa-Tournee, um ihr neues Album „Moonbathers“ den Fans live vorzustellen. Mit von der Partie: Evergrey und Kobra And The Lotus als Supporter. Die Auftaktshow fand am 14. Oktober 2016 in der Kölner Essigfabrik statt – und war durchaus von Erfolg gekrönt.

Gegen 19 Uhr öffneten sich die Tore der Halle, die sich dann auch recht schnell füllte. Kein Wunder, denn die erste Vorband des Abends – Kobra And The Lotus – legte bereits eine halbe Stunde später mit ihrem knapp 30-minütigen Programm los. Im Fokus: die ganz in „Gold & Glitzer“ gekleidete Frontfrau Kobra Paige, die mit ihrer blonden Lockenmähne über die Bühne wirbelte und mit Sicherheit vor allem die Männerherzen im Raum höher schlagen ließ. Die Fans in der ersten Reihe bedachten die Sängerin via selbstgestaltetem Plakat mit ein paar Geburtstaggrüßen, worüber sich Kobra sichtlich freute. Allerdings konnte man ihre Stimme während der ersten paar Sekunden gar nicht hören, weil das Mikrofon scheinbar noch leise oder gar ausgeschaltet war. Doch die Technik hatte das Problem schnell gelöst, so dass die weitere Performance ohne Zwischenfall vonstattenging.



Kobra And The Lotus
präsentierten Songs wie „Gotham“, „I am, I am“ und „Hold On“, wobei der Großteil des Publikums noch ein wenig bewegungsunfreudig und steif wirkte. Doch einen herzlichen Applaus gab es für die Heavy-Metal-Band aus Kanada dennoch nach jedem einzelnen Lied. Bei Song Nummero 4 – „Soldier“ – setzte sich Kobra eine Mütze bzw. Hut auf und wurde gesanglich von ihren männlichen Kollegen an den Saiteninstrumenten unterstützt. Diese brachten auch immer wieder Gitarrensoli ein oder übten sich im Headbangen – so etwa bei der neuen Single „Trigger Pulse“.

„Thanks to Delain for having us on tour“, bedankte sich die Frontfrau am Ende beim Headliner und ward später in der Zuschauermenge zu sehen, wo ihr weitere, persönliche Geburtstagsgrüße von den Fans entgegengebracht wurden.



Als nächstes waren Evergrey aus Schweden an der Reihe, die das Kölner Publikum – nun deutlich wacher – mit progressiven Melodic-Metal-Klängen erfreuten. Frontmann und Sänger Tom Englund, der zugleich die E-Gitarre bediente, zeigte sich gut gelaunt und richtete immer mal wieder das Wort direkt an die Zuschauer, fragte sie, ob sie eine gute Zeit hätten. Zudem lobte er mit einem fetten Grinsen auf den Lippen das deutsche Bier: „You have good beer here. We love the beer!“ Aber das stand natürlich nicht im Fokus des Abends, auch wenn es während der Show von den Musikern verköstigt wurde. Vielmehr galt es für die Band aus Göteborg, u.a. ihr neues Album „The Storm Within“ live vorzustellen.



So gab es beispielsweise „Passing Through“ und „In Orbit“ auf die Ohren. Eigentlich verbirgt sich hinter letzterem Song ein Duett zwischen Tom und Nightwish-Sängerin Floor Jansen. Beim Gig in Köln musste der Evergrey-Frontmann, der zwischendurch auch ein paar Geburtstagsgrüße an Kobra sendete, jenen Song allerdings allein performen. Nach gut 45 Minuten waren die Schweden leider schon mit ihrem Set durch, verbeugten sich vorm jubelnden Publikum und verließen noch während des Outros die Bühne. Die Zugaberufe blieben an dieser Stelle unerhört.



Denn folgend kamen nun die Headliner Delain zum Zuge, die bereits durch ein großes Hintergrundbanner angekündigt wurden. Das Schlagzeug von Ruben Israel sowie das Keyboard von Martijn Westerholt hatte man auf zwei Podesten platziert – dazwischen ein paar Stufen, die später immer mal wieder von den übrigen Musikern in Beschlag genommen wurden.

Sängerin Charlotte Wessels hatte sich an jenem Abend in ein kupferfarbenes, glitzerndes Pailletten-Kleid geworfen und trug dazu schwarze, überkniehohe Stiefel. Auch wieder ein Hingucker. Doch nicht nur optisch, sondern natürlich auch gesanglich konnte die Frontfrau das Kölner Publikum überzeugen. Bereits an dritter Stelle gab es die Kracher-Single „Suckerpunch“ auf die Ohren, dicht gefolgt vom Song „Get The Devil Out Of Me“, bei dem die Musiker kollektives Headbanging wagten und gen Ende Nebelfontänen in Richtung Bühnendecke schossen.



„Zeigt mir die Hände!“, forderte Charlotte auf Deutsch und bekam diese sogleich entgegengestreckt. Ihr Mikrofonständer ward übrigens ein zusätzlicher Hingucker, denn er leuchtete und wechselte immer mal wieder die Farbe. Man fühlte sich dezent an Star Wars erinnert. Nicht weniger Beachtung erhielt die noch recht neue Gitarristin Merel Bechtold – ein wahres Energiebündel –, die im bauchfreien Top über die Bühne fegte, ihre langen blonden Haare kreisen ließ und zwischendurch die Zuschauer zum Klatschen animierte.



Gitarrensoli gab es hauptsächlich von Timo Somers, so etwa bei „April Rain“ und „Stay Forever“. Als eines der Highlights entpuppte sich allerdings die Performance der neuen Nummer „Fire With Fire“, bei der abermals die Nebelfontänen zum Einsatz kamen und sich am Ende gar ein Papierschnipselregen über den Zuschauern ergoss. Ein weiterer Höhepunkt: „The Gathering“ – bereits zehn Jahre als, aber nach wie vor ein Ohrwurm, bei dem der ganze Saal hüpfte.



Nach „Not Enough“ waren die Symphonic-Metaller am Ende ihres Hauptprogramms angelangt und verließen die Bühne, nur um kurz darauf unter Applaus wieder zurückzukommen und noch drei weitere Songs darzubieten. Darunter „Don’t Let Go“ und das einprägsame „We Are The Others“. Ein runder Abschluss einer durchaus gelungenen Auftaktshow!

Text & Fotos: Lea S.

Fotogalerie

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