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Dornenreich "Freiheit"
Dornenreich "Freiheit", VÖ 02.05.2014, Prophecy



Tracklist:
01) Im ersten aller Spiele
02) Von Kraft und Wunsch und jungen Federn
03) Des Meeres Atmen
04) Das Licht vertraut der Nacht
05) Aus Mut gewirkt
06) Im Fluss die Flammen
07) Traumestraum
08) Blume der Stille

Hinter „Freiheit“ verbirgt sich das achte und laut Frontmann Evíga für längere Zeit letzte Studio-Album der österreichischen Formation Dornenreich. Schade, haben uns Evíga (Gesang, Gitarre, Bass), Ínve (Violine) und Gilván (Schlagzeug) doch bisher mit stets anspruchsvollen und künstlerisch wertvollen Black-Metal-Klängen versorgt, die das Trio geschickt mit etwa Ambient, Folk und Klassik vermengt. So auch auf der aktuellen Platte „Freiheit“, wobei diese recht akustisch beginnt, d.h. vornehmlich A-Gitarre und Violine zum Einsatz kommen. Eine Fortsetzung von „In Luft geritzt“ (2008)? Das könnte man meinen, doch ab dem dritten Song „Das Licht vertraut der Nacht“ legen Dornenreich einen Zahn zu: Die akustischen werden durch metallische Gitarrenriffs ergänzt, Gilván bekommt endlich Arbeit an den Drums zu tun und Evíga verabschiedet sich zwischenzeitlich vom cleanen/Flüstergesang und schreit die Liedzeilen emotionsgetrieben heraus, während Ìnve die düsteren Klänge durch melodische Streicherpassagen ergänzt. Ähnlich geht es auf dem sich anschließenden Song „Aus Mut gewirkt“ weiter, ehe es mit „Im Fluss die Flammen“ wieder akustischer und damit ruhiger wird und Evíga einmal mehr zum Flüstergesang übergeht. Laut dem Frontmann ist „Freiheit“ ein Konzeptalbum „über die Entwicklung eines Menschwesens von der ungetrennten Seinsweise eines Kindes hin zu einer bewussten inneren – und damit letztlich auch äußeren – Freiheit eines erwachsenen Menschenkindes“. Und wer diese Entwicklung miterleben möchte, sollte sich Zeit nehmen, denn das neue Dornenreich-Album ist kein Werk, das sich „mal eben nebenbei“ hören und in seiner Gänze erfassen lässt.

Punkte: 8/10


Text: Lea S.
Website Band:
www.flammentriebe.com

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