♦♦♦ Aurora Borealis ♦♦♦
Menu  
  Home
  Events
  Interviews 2006-2011
  => Uniklubi
  => Negative (I)
  => Cathi Brie
  => Entwine (I)
  => Negative (II)
  => Bloodpit
  => Private Line (I)
  => Technicolour
  => The Beauty Of Gemina (I)
  => ZSK
  => Grady
  => Pull A Star Trip
  => Rendez-Vous
  => The Mission
  => Mortiis
  => The 69 Eyes (I)
  => The Jade (I)
  => For Her Icon
  => Lovex (I)
  => Down Below (I)
  => Delain (I)
  => Gotham O.D (I)
  => Negative (III)
  => Suburban Broadway
  => ZIN
  => The Ark
  => Within Temptation
  => Big Boy & Co.
  => Big Boy
  => Sunrise Avenue
  => Apocalyptica (I)
  => Schrottgrenze
  => Illectronic Rock (I)
  => [soon]
  => Him (I)
  => Down Below (II)
  => Cinema Bizarre
  => PSG
  => The Jade (II)
  => Lapko
  => 4Lyn
  => Essentia
  => Jesus On Extasy
  => Tormentor
  => Gotham O.D (II)
  => Track Eleven
  => Poisonblack (I)
  => Panik
  => Dúné
  => Rain Diary
  => Poisonblack (II)
  => The Rasmus (I)
  => Oomph!
  => Negative (IV)
  => Gothminister (I)
  => Three Days Grace
  => Gothminister (II)
  => Him (II)
  => Private Line (II)
  => Cradle Of Filth
  => [Hell]ium
  => Matthau Mikojan
  => The Jade (III)
  => Lovex (II)
  => Illectronic Rock (II)
  => Something For Heroes
  => Children Of Bodom (I)
  => SaraLee
  => Negative (V)
  => Apoptygma Berzerk (I)
  => Entwine (II)
  => Lordi (I)
  => Devian
  => Delain (II)
  => Apoptygma Berzerk (II)
  => Zeromancer
  => Die Art (I)
  => Johnny Handsome
  => Deathstars (I)
  => Sonic Syndicate
  => Leichtmatrose
  => Lovex (III)
  => Lacrimosa (I)
  => Whispers In The Shadow
  => Suicide Silence
  => The Fatal Kiss
  => Children Of Bodom (II)
  => Die Art (II)
  => Eden weint im Grab
  => The Jade (IV)
  => Dommin (I)
  => Expatriate
  => The Jade (V)
  => Dommin (II)
  => Poisonblack (III)
  => Reflexion
  => Gotham O.D (III & IV)
  => In This Moment
  => The 69 Eyes (II) & Lacrimas Profundere (I)
  => Bloody Mary
  => Blowsight
  => Illectronic Rock (III)
  => Eves End
  => Katanga
  => Nothgard
  => Rawkfist
  => Mono Inc. (I)
  => The 69 Eyes (III)
  => Tarot
  => Poisonblack (IV)
  => Lacrimas Profundere (II)
  => Gothminister (III)
  => ShamRain
  => Lovex (IV)
  => Apocalyptica (II)
  => Gothminister (IV)
  => End Of Green
  => Shiv-r
  => Roterfeld (I)
  => Adrian H & The Wounds
  => Deathstars (II)
  => Down Below (III)
  => Down Below (IV)
  Interviews 2012
  Interviews 2013
  Interviews 2014
  Interviews 2015
  Interviews 2016-2017
  Gig-Reviews 2011-2014
  Gig-Reviews 2015-2017
  CD-Reviews 2006-2009
  CD-Reviews 2013-2014
  CD-Reviews 2015-2017
  DVD-Reviews
  Book-Reviews
  Reports
  Videos
  Gallery
  Contact
  VIP
  About
Insgesamt haben schon 230588 Besuchervorbeigeschaut!
Down Below (III)
Interview mit Carter [Down Below], 31.10.2011, phoner



Anfangs widmeten sich Down Below noch der Kombination von synthielastigen Dark-Rock-Klängen und englischsprachigen Texten. Beim dritten Longplayer "Wildes Herz" rückten plötzlich die deutsche Sprache und poppigere Elemente in den Fokus. Diesen neuen Pfad beschreiten die vier Musiker ebenso mit ihrem aktuellen Werk "Zeichen".

Carter, wie zufrieden seid ihr rückblickend mit eurem Album "Wildes Herz"?

Carter: Wir sind sehr zufrieden. Für uns war es der erste Schritt in Richtung deutschsprachige Alben, denn der Vorgänger "Sinfony 23" ist noch komplett auf Englisch. Beim Bundesvision Song Contest 2008 stellten wir jedoch fest, dass uns deutsche Texte echt gut liegen. So beschlossen wir, es fortan mit deutschsprachigen Songs zu versuchen. "Wildes Herz" stellte für uns dabei eine Art Findungsphase dar. Das Album spielten wir viel live, waren mit ihm zweimal deutschlandweit auf Headliner-Tour, spielten auf einigen Events und auch als Unheilig-Support. Mit dem Grafen verbindet uns eine sehr lange Freundschaft, die auch schon vor seinem kommerziellen Erfolg Bestand hatte. Ihm war es eine Herzenssache, uns bei verschiedenen Events mitzunehmen. Außerdem wurden unsere letzten beiden Alben von Henning Verlage produziert, der zeitweise als Live-Bandmitglied von Unheilig fungierte. Mittlerweile ist er so sehr als Produzent eingebunden, dass er keine Zeit mehr für Live-Auftritte findet. Uns haben die Shows aber in jedem Fall etwas gebracht, zumal wir uns einem breiten Publikum präsentieren konnten. Die Hörer haben "Wildes Herz" sehr gut aufgenommen. Für uns selbst kristallisierten sich in der Live-Phase unsere Stärken und Schwächen heraus, und das haben wir in das neue Album miteinfließen lassen. Aber im Großen und Ganzen sind wir mit der Entwicklung von "Wildes Herz" und mit dem Gesamtverlauf sehr zufrieden.

"Wildes Herz" war also eine Art Findungsphase für euch…

Carter: Genau. Es ist auf jeden Fall etwas anderes, wenn man englische Songs schreibt. Wer kein Muttersprachler ist, hört bei englischen Liedern eher auf Rhythmik, Melodiefolge und Gesang. Da ist der Text nur Nebensache und man kann sich als Künstler recht gut hinter den englischen Worten verstecken. Im Deutschen ist das anders: Sehr schnell werden Songs als Schlager, kitschig oder platt abgestempelt. Deshalb war es ein schwieriges Unterfangen, deutsche Texte zu schreiben, doch sind sie uns auf "Wildes Herz" schon sehr gut gelungen. Auf dem kommenden Album "Zeichen" haben wir das Ganze perfektioniert.

Und der Bundesvision Song Contest war der ausschlaggebende Punkt, dass ihr von englischen zu deutschen Texten gewechselt habt?


Carter: Ja, gewissermaßen. Es gab zwar schon vorher ein paar Experimente mit der deutschen Sprache, doch irgendwie haben wir uns damals noch nicht so richtig daran getraut. Und als wir 2008 am Bundesvision Song Contest teilnehmen durften, landeten wir mit "Sand in meiner Hand" auf dem dritten Platz. Das war sehr erfolgreich, zumal uns bis dato kaum jemand auf dem Schirm hatte. Der Contest war also eine Art Initialzündung. Aufgrund des dort vorgestellten deutschsprachigen Songs verkaufte unser Album "Sinfony 23" nochmals ein paar Einheiten. Daraufhin schlug unsere damalige Plattenfirma Universal vor, komplett mit deutschen Songs weiterzumachen. Da wir zu jenem Zeitpunkt bereits die Experimente hinter uns hatten, gingen wir auf den Vorschlag ein.

Hat euch vielleicht auch der Erfolg von Unheilig mit deutschen Texten ein wenig angespornt?

Carter: Nicht unbedingt. Als wir mit der Musik anfingen, waren die deutschsprachigen Bands noch Exoten. Mittlerweile ist es so, dass ich aus dem deutschsprachigen Raum mehr Bands aufzählen kann, die deutsche Texte vorweisen, als Bands mit englischsprachigen Songtiteln. Die Sparte der deutschsprachigen Musik wächst stetig und die Hörer nehmend es wohlwollend an. Das soll aber im Umkehrschluss nicht bedeuten, dass wir deutschsprachige Songs schreiben, nur weil es gerade "in" ist. Wir haben auch schon vorher deutschsprachige Songs live gespielt, doch sind sie nicht auf den Alben zu finden.

Die Veröffentlichung von "Zeichen" wurde immer wieder verschoben. Was ist der Grund für die Verzögerung?

Carter: Die letzten beiden Alben produzierten wir wie gesagt mit Henning Verlage, der mittlerweile kaum noch Zeit hat. So kam zwischenzeitlich der Gedanke auf, die neue Platte selbst zu produzieren. Doch das ist leichter gesagt, als getan. Aus diesem Grund schlug unser Management vor, mit neuen Produzenten zusammenzuarbeiten, damit wir uns mit den Songs nicht festfahren. Einer der vorgeschlagenen Produzenten war José Alvarez-Brill, der damals z.B. die Wolfsheim-Alben produziert hat. Ein weiterer Vorschlag betraf die Valicon-Jungs aus Berlin. Dahinter verbirgt sich ein Zusammenschluss von mehreren Produzenten, die u.a. mit Künstlern wie Silbermond und Lena zusammengearbeitet haben. Mic Schröder von Valicon, der beispielsweise die neue Pakt-Single produziert hat, nahm letztlich unsere Platte auf und mixte sie. José macht zwar auch einen coolen Sound, doch die Valicon-Jungs hatten einfach genau das Gespür für unsere Songs und sind auf unsere Wünsche eingegangen. Unser Sänger zeigte sich völlig begeistert von der Zusammenarbeit, weil er noch nie so frei arbeiten konnte. Er konnte wirklich das tun, worauf er Bock hatte, und das merkt man den Songs an. "Zeichen" ist definitiv ein sehr erwachsenes Deutsch-Pop/Rock-Album. Beim Gesang erkennt man meiner Meinung nach einen absoluten Quantensprung. Neo klingt völlig präsent, viel deutlicher als auf den Vorgängeralben. Textlich ist eine hohe Steigerung erkennbar. Ich bin immer noch völlig begeistert. Auf "Wildes Herz" sind bereits starke Songs und Texte zu finden, doch nun sind sie noch um einige Längen besser.

Wie viel Zeit nahm die gesamte Produktionsphase in Anspruch?

Carter: Ich weiß nicht, wie lange Mic im Valicon-Studio in Berlin gesessen und effektiv an den Songs gearbeitet hat, um Spuren zu schneiden etc. Aber ich glaube, die Produktion dauerte insgesamt gut 30 Tage. Zu bedenken ist jedoch, dass wir uns direkt nach der Veröffentlichung von "Wildes Herz" im Jahr 2009 dem Schreiben neuer Songs widmeten. Und die neue Platte kommt nun 2012 raus. Letztlich haben wir also knapp drei Jahre am neuen Album gewerkelt. Zwischenzeitlich gab es halt die Phasen, in denen wir uns selbst der Albumproduktion widmeten, ehe wir bei Mic landeten.

Wenn euer viertes Album "Zeichen" nun schon fertig ist, was macht Neo dann aktuell im Studio, wie ich gehört habe?

Carter: Es sind noch diverse Sachen zu schneiden. Es wird eine Single-Auskopplung geben, deren Gesangsparts derzeit noch ein wenig abgeändert und editiert werden.

Welche Dinge habt ihr bei der Produktion von "Zeichen" bewusst anders gemacht?

Carter: Es ist schwer zu beschreiben, aber diese durchgängigen, flächigen, stakkatoartigen Synthie-Sounds, die sämtliche Songs bisher begleiteten, warfen wir völlig über den Haufen – auch wenn sie immer das Bindeglied bzw. ein wichtiges Element waren. Dennoch trennten wir uns komplett von jenen Sounds und konzentrierten uns bewusst auf die Grundelemente. Das Schlagzeug ist beim neuen Album absolut auf den Punkt gebracht. Es ist eine Wucht, was Mr. Mahony, das Studio-Team und unser Produzent da hinbekommen haben. Die Gitarren sind bis ins letzte Detail ausgefeilt, was uns Schweiß und Tränen kostete. Und Neo hat sich wie gesagt selbst übertroffen. Das hört sich vielleicht alles hochtrabend ab, aber ich bin von der Platte völlig überzeugt. Die Produktion als Ganzes spricht definitiv für sich. Das ist eine High-End-Produktion, an die man heutzutage nur relativ schwer rankommt und für die man auch einen Haufen Geld bezahlen muss. Die fehlenden Synthie-Elemente, die auf "Wildes Herz" und "Sinfony 23" noch zu hören sind, wurden durch klassische Elemente ersetzt, beispielsweise durch echte Streicherarrangements.

Würdest du sagen, dass das neue Album noch poppiger als der Vorgänger klingt?

Carter: Es ist definitiv mehr Pop auf der Platte zu finden, aber genauso auch mehr Rock. Und durch das Weglassen der Synthie-Sounds sind viel mehr Räume da. Sagen wir es so: Einige Songs sind auf jeden Fall poppiger, aber Fans der Platten "Sinfony 23" und "Wildes Herz" werden sich sicherlich nicht abwenden. Sie werden die erwachsene Reife der Band erkennen. Nehmen wir das Beispiel Coldplay: Die Band wird dem Bereich Pop/Rock zugeordnet. Wer die Band jedoch schon einmal live gesehen hat, weiß, dass sie dem Publikum auch mit langsamen Liedern heftig in den Arsch treten kann. Rock definiert sich nicht durch laut aufgedrehte und verzerrte Gitarren. Man kann genauso mit einer Akustikgitarre dermaßen rocken, dass die Zuschauer mit dem Kopf wippen, obgleich der Rhythmus poppig ist. Das Phänomen fiel mir vor zwei Jahren bei Ich & Ich auf, einer durch und durch Pop-Band, die live jedoch mehr als gerockt hat. So sehe ich das auch bei unseren Songs: Sie sind zwar poppiger als auf dem letzten Album, doch werden sie live und auf Platte definitiv für den Hörer rocken. Wir haben auf dem Album sowohl Midtempo-Nummern als auch zwei bis drei Balladen, was sehr typisch für Down Below ist. Die Songs sind auf dem Album derart angeordnet, dass man beim Anhören nicht einschläft.

Welches Publikum wollt ihr mit "Zeichen" ansprechen?

Carter: Wir möchten alle Leute, die uns bis jetzt gut fanden, auch mit dem neuen Album überzeugen. Ich denke, das wird uns gelingen. Mitte September hatten wir unser erstes Fan-Treffen in sehr familiärer Atmosphäre im Wörlitzer Park. Wir sind mit den Fans ganz klassisch Gondel gefahren, was sich als feucht-fröhliches Event entpuppte. Im Anschluss gab es noch ein gemütliches Beisammensein mit Buffet und so weiter. Ferner gab es fünf bis dato fertige Songs zu hören. Die Fans standen im Nachhinein teils mit Tränen in den Augen vor uns und waren völlig begeistert. Wir werden also auch die übrigen Fans sicherlich nicht enttäuschen. Das Album ist generell sehr offen und breit gefächert. Doch letztlich kann man so viel Werbung machen, wie man will: Am Ende zählt die Musik. Wenn man ein gutes Album hat, wird sich das herumsprechen. Eine definierte Zielgruppe kann ich an dieser Stelle nicht benennen. Wer erwachsenen Deutsch-Pop/Rock mag, wird unser neues Album lieben. Qualität setzt sich durch – und ich denke, "Zeichen" ist ein sehr qualitatives Album.

Du selbst hast ja früher in einer düsteren Metal-Band namens Cryptic Carnage gespielt. Hat sich dein musikalischer Geschmack über die Jahre so sehr verändert?

Carter: Ja, Convex und ich waren früher bei Cryptic Carnage tätig. Und aus dieser Band heraus ist damals eigentlich auch Down Below entstanden. Bei Cryptic Carnage entwickelten wir immer Konzeptalben, was wir bei Down Below weitergetragen haben. Aber als Neo als Songwriter hinzukam, warfen wir das Konzeptionelle, was eigentlich immer mein Ding war, allmählich über Bord. Neo ist unser Mann, und ich widmete mich fortan eher organisatorischen Dingen. Für mich fiel dadurch eine Last von den Schultern, und ich kann mir keinen Besseren vorstellen als Neo Scope in seiner Position. Auch wenn wir heute keinen Metal mehr spielen: Die neue Platte rockt trotzdem!

Kannst du bitte abschließend jeden neuen Song auf "Zeichen" kurz vorstellen?

Carter: Gerne, ich versuche es einmal in den Worten des Gitarristen. Die Songs kenne ich in- und auswendig. Ich weiß auch, welche Aussage die einzelnen Songs haben. Aber es obliegt auch immer dem Hörer, die Songs zu interpretieren. Eines vorweg: Das Album heißt ja "Zeichen", und auf dem Cover ist der Leuchtturm von Warnemünde zusehen und wie wir dort entlang spazieren. Das Album soll Weite, Offenheit und Melancholie transportieren. Wir fühlen uns dem Meer ein wenig verbunden, und komischerweise hat jeder von uns bereits in Warnemünde Urlaub gemacht. Das Albumcover spricht also Bände.

Kommen wir nun zu den einzelnen Songs, angefangen beim Intro…

Carter: Das Intro "Leuchtfeuer" führt den Hörer in das Album hinein. Neo heißt den Hörer mit seiner eindringlichen Stimme und Text willkommen, was ein wohliges Gefühl vermittelt.

"Zeichen"?

Carter: Der Titeltrack "Zeichen" setzt einen ersten Akzent. Dahinter verbirgt sich ein sehr rockiger Song mit eingängigem Refrain. Hervorheben muss ich hier die Bridge, bei der Neo textlich sehr geile Bilder malt.

"Du und ich"?

Carter: Das sehr eingängige Stück "Du und ich" wird unsere erste Single-Auskopplung. Musikalisch bzw. von der spielerischen Seite her ist der Song einer der anspruchsvollsten des Albums. Mitte November werden wir passend zum Song ein Video drehen.

"Dein Licht"?

Carter: "Dein Licht" ist spielerisch auch ein sehr cooler Song. Er rockt wie Schwein, obgleich größtenteils nur Akustikgitarren ihren Einsatz finden. Ich finde es total genial, wie Neo den Hörer mit seinen Eingangstönen in den Song lockt. "Dein Licht" ist ein hoher Kandidat für die zweite Single.

"Stark sein"?

Carter: "Stark sein" ist spielerisch auch sehr anspruchsvoll. Wir als Band haben bei Konzerten immer die Angewohnheit, das Publikum einzubinden. Und bekanntlich gibt es bei Konzerten immer diese Rock'n'Roll-Übungen wie in die Hände klatschen, Pommesgabel gen Himmel recken und mitsingen. Und das haben wir ins Album hinein übernommen, indem wir Chorparts eingebaut haben. Ich freue mich schon extrem darauf, wenn die Leute den Song live mitgrölen. Für diesen Song ist übrigens ein Special geplant – aber mehr wird noch nicht verraten.

"Unser Lied"?

Carter: "Unser Lied" ist die erste Ballade des Albums: absolut stark und auf ein Minimum reduziert. Dieser Song beinhaltet das einzige Gitarrensolo der gesamten Platte. Ich freue mich schon darauf, dieses live zu spielen. Für Down Below ist das eine Premiere, denn bisher gab es keine Solos in unseren Songs. Doch dieses Solo ist sehr wirkungsvoll und gut in Szene gesetzt.

"Mit goldenen Segeln"?

Carter: Den Song "Mit goldenen Segeln" gab es bereits in einer Vorversion auf der Homepage zum Downloaden. Das finale Produkt ist nun auf dem Album zu hören. Hier haben sich noch ein paar Sachen am Song geändert. Er ist nun noch mehr auf den Punkt gebracht. Die Midtempo-Nummer rockt sehr gut und hat auch live bei den Unheilig-Konzerten sehr viel Spaß gemacht.

"Moment unseres Lebens"?

Carter: "Moment unseres Lebens" ist vielen Fans als Akustikversion bekannt. Der Song hieß früher "Weißt du noch" und wurde auf der letzten Tour zum Besten gegeben. Neo musste sich einst von vielen seiner Freunde trennen. Wir hatten ja dieses Tanz-Ensemble, welches beim Bundesvision Song Contest mitwirkte. Viele von den Tänzern waren private Freunde unseres Sängers und seiner damaligen Freundin. Das Ensemble wurde dann allerdings aufgelöst, die Leute trennten sich alle, und für diesen Anlass schrieb Neo den Song. Er besingt hier die gute alte Zeit. Weißt du noch, wie es damals war…

"Alles was zählt"?

Carter: "Alles was zählt" ist auch eine sehr geile Midtempo-Nummer mit einem tollen Refrain. Ich freue mich schon sehr darauf, sie live zu spielen.

"Sie sieht nicht, wie schön sie ist"?


Carter: "Sie sieht nicht, wie schön sie ist" hat für Down-Below-Verhältnisse den extravagantesten Refrain. Der Song ist sehr eingängig und beinhaltet Melodieverläufe, die wir bisher noch nicht verwendet haben. Zudem gibt es eine Mitsingstelle innerhalb der Bridge. Geil finde ich auch den Ausbruch am Schluss des Songs, bei dem sich nochmals die Rhythmik und Tonlage ändern und Neo richtig Gas gibt.

"Am Leben"?

Carter: "Am Leben" ist auch ein sehr eingängiges Stück. Ursprünglich war der Song durchgängig im Tempo. Mic schlug jedoch vor, mit den Strophen auf Halftime zu gehen, was den Song sehr interessant macht. Und die Aussage "Wir sind am Leben" sagt eigentlich auch schon alles.

"Tausend Gesichter"?

Carter: "Tausend Gesichter" ist ein rockiges Ding mit coolem Refrain und eingängiger Hookline. Mehr braucht man dazu nicht zu sagen.

"Unser Schiff"?

Carter: "Unser Schiff" ist mein absolutes Lieblingsstück. Textlich ist es das Beste, was bisher aus Neos Feder entsprungen ist. Jedes Mal, wenn ich diesen Song höre, bekomme ich Gänsehaut.

Im Dezember beim traditionellen X-Mas-Special können wir bereits einige der neuen Songs live hören, ehe es im März 2012 richtig auf Tour geht. Habt ihr schon mit den Proben begonnen?

Carter: Ich denke, die Proben zur Tour werden im Februar starten. Momentan übt jeder seine Parts separat für sich, aber nächstes Jahr gibt es die finalen Proben. Ich fiebere der Sache schon entgegen.



Interview: Lea S.
Fotos: taken & (c) Holger Fichtner / taken from downbelow.de
Website Band: www.downbelow.de

-
(c) Zillo Musikmagazin / Ausgabe 12/11-01/12 / www.zillo.de
Time  
   
Werbung  
  "  
=> Willst du auch eine kostenlose Homepage? Dann klicke hier! <=
copyright: Aurora Borealis 2007-2015