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Down Below (VI)
Interview mit Neo Scope [Down Below], 21.08.2013, phoner



Das fünfte Down-Below-Album "Zur Sonne – Zur Freiheit" ist im Kasten. Auf diesem befassen sich die Dark-Rocker mit dem Thema "Bergsteigen". Selbiges möchte Neo Scope demnächst erstmalig in Angriff nehmen, wenn ein bisschen Ruhe im Hause Down Below eingekehrt ist. Dabei hat der Sänger sehr viel Respekt vor großen Höhen, wie er im Interview berichtet.

Neo, seid ihr mit dem neuen Album durch?

Neo: Ja, es ist fertig. Wir haben es vor einer halben Stunde abgeschlossen.

Das heißt, du hast jetzt endlich mal Freizeit?

Neo: Nicht wirklich, weil das Sommerfest vor der Tür steht und ich grade noch mit einem Freund das Down-Below-Museum mit 10 Jahren Bandgeschichte ausbaue. Hierzu haben wir einen großen LKW angemietet, den wir nebenbei mit einer Timeline von 2003 bis 2013 ausstatten. Es ist auf jeden Fall immer was zu tun.

Wer aus deinem engsten Kreise durfte denn schon ein wenig ins Werk reinhören und wie ist das bisherige Feedback?

Neo: Bis jetzt hat noch niemand die CD gehört. Ich selbst habe das Album auch noch nicht komplett in einem Rutsch durchgehört. Das mache ich in den nächsten Tagen. Beim Feinschliff habe ich immer darauf geachtet, wie die Songs ineinander übergehen. Dazu hörte ich mir das Ende jedes Songs und den Anfang vom nächsten an, um zu schauen, ob beides gut zusammenpasst. Aber ich hatte noch nicht die Zeit, mir die komplette CD am Stück anzuhören. Deshalb habe ich sie auch noch niemandem vorgespielt.

Wie weit seid ihr mit den limitierten Boxen?


Neo: Die limitierten Boxen sind soweit fertig, aber wir nehmen uns demnächst mal einen Tag Zeit, packen sie zusammen aus und werden dabei die Kamera draufhalten, um unsere Fans an der Aktion teilhaben zu lassen. Also, wir schauen uns die Box an, packen sie aus und packen sie natürlich auch wieder ein – inklusive signiertem Cover. Die Boxen sind auf 1.000 Stück limitiert, damit wir nicht wegen Sehnenscheidenentzündung die Tour absagen müssen. [lacht] Wir sind alle froh, dass das Album nun endlich fertig ist, zumal wir es selbst produziert und uns damit auch eine ganze Menge mehr Arbeit aufgehalst haben.

Aber ihr habt ein richtig fettes Paket für eure Fans zusammengestellt, wie es scheint…

Neo: Ja, nach zehn Jahren Bandgeschichte muss nun etwas Besonderes passieren. Einige Fans begleiten uns seit Anfang an. Und da wir mittlerweile endlich die Rechte an unserer ersten Scheibe "Silent Wings: Eternity" zurückbekommen haben, gibt es diese nun on top in der Box mit dazu. Bei Amazon wird die Platte aktuell für über 50 Euro gehandelt – und da verdient eigentlich niemand dran außer ein paar gewisser Leute, mit denen wir uns gestritten haben. Aber ihnen gehören die Rechte nun nicht mehr.

Wie haben deine Bandkollegen die Produktion der neuen Platte empfunden – vor allen Dingen Convex als Produzent?

Neo: Wir haben Convex beim Produktionsprozess ein bisschen außen vor gelassen, zumindest involvierten wir ihn nicht bei allen Schritten, damit er noch ein bisschen Luft für seine anderen Projekte hat. Mittlerweile hat er in seinem Studio wirklich viel zu tun. Bei unserem Album tritt er als Co-Produzent in Erscheinung. Er begleitete die Aufnahmen und kümmerte sich um viele technische Dinge. Aber das Kompositorische und Zusammentragen der einzelnen Spuren, Gitarrenfiles und Gesangsaufnahmen usw. nahmen Fabian Lang und ich zusammen in Angriff. Bei Convex liefen die Spuren letztlich alle zusammen. Als sie ihm fertig vorlagen, trafen wir uns im Studio und setzten uns an die Mixe. Das war eine gute Arbeitsteilung.

Das Album basiert auf dieser Bergsteigerthematik. Wie hat sich das Konzept entwickelt und zusammengebraut?

Neo: Wir hatten zuletzt lange Pausen zwischen den Alben, so lagen zwischen "Wildes Herz" und "Zeichen" beispielsweise drei Jahre. Das wollten wir nicht wiederholen. Normalerweise hielt ich stets jede Idee fest und hatte schließlich ein Sammelsurium von 25 bis 30 Songs. Die Band musste stets warten, bis ich genug Songs beisammen hatte. Dann wurde ausgewählt, mit welchen Liedern wir weiterarbeiten. Diesmal fragte ich Fabian, ob er wieder Lust habe, mit mir an einer Platte zu arbeiten. Wir fuhren dann in ein Ferienlager, wie man es aus Kindertagen kennt. [lacht] Ein Freund stellte den Kontakt für uns her. Wir mieteten uns in einem Bungalow ein und hatten das ganze Ferienlager für uns allein, da die Saison grade vorbei war. Perfekt! Doch als wir das Bungalow in ein Studio umgebaut hatten, saßen wir erst einmal da und fragten uns: "Was nun?" [lacht] Wir hatten einfach nichts, noch keine Note, keine Idee… Ich setzte mich dann einfach an den See und klimperte auf meiner Gitarre herum, um erst einmal den Druck herauszunehmen. Irgendwann dudelte ich vor mich hin "Alles wird gut, alles wird gut!", um mich zu beruhigen. Denn wir hatten nur vier Tage Zeit und uns als Ziel gesetzt, vier Songs zu schaffen. Schließlich stellte ich Fabian die Zeile "Alles wird gut" inklusive ein paar Noten vor. Wir begannen mit dieser einen Zeile zu arbeiten. Zu jenem Zeitpunkt wussten wir noch gar nicht, in welche Richtung es gehen sollte. Als wir den Song fertiggestellt, sprich das Demo mit E-Gitarren, Pianos, Streichern und Hörnern eingespielt hatten, waren wir erst einmal baff, weil der Song so unglaublich groß, breit und cineastisch klang. Daraufhin überlegten wir, welchen Text wir dazu schreiben könnten. Die Zeile "Alles wird gut" sollte hier integriert werden. Wir spielten die Musik also erneut ab, schlossen dabei die Augen und erzählten uns danach gegenseitig, welche Bilder die Musik in unseren Köpfen hervorgerufen hat. Wir kamen beide relativ schnell auf diese Bergwelt, und "Alles wird gut" wurde der Arbeitstitel des Albums. Die Idee für das Konzept war letztlich, alles in die Berge zu transportieren. Wir fragten uns, was es alles in der Bergwelt gibt, was ein Bergsteiger macht, welche Bewegründe er hat. So kamen wir schnell auf die zweite Ebene: sich selbst überwinden oder besiegen, kämpfen, scheitern – diese ganzen Themen spielen auch im Alltag eine Rolle.

Was verbindest du persönlich mit den Bergen? Haben dich deine Eltern früher immer schön zum Wandern bis auf die Gipfel mitgeschleppt?

Neo: Nein, aber der Film "Nordwand" hat mich unheimlich inspiriert. Die Bildästhetik im Film fand ich unheimlich ergreifend sowie die Geschichte selbst. Dann gibt es diesen Fall mit Reinhold Messner, der den Nanga Parbat bestieg und dabei seinen Bruder verlor. Diese Geschichte hat mich wirklich beeindruckt. Deshalb gibt es auf der Platte auch einen Titel namens "Bruder" und in Klammern dahinter "Nanga Parbat". In diesem greifen wir das Thema ein bisschen auf, weil es bis heute ungeklärt ist, was damals eigentlich tatsächlich passiert ist. Messner sagt relativ klar, dass er es nicht weiß. Es ist also ein offenes Kapitel – und dazu wollte ich etwas machen. Allerdings ist es schwierig, wenn man direkt über so ein Ereignis spricht. Aber die Band fand den Song dann doch so gut, dass sie ihn aufs Album packen wollte, während ich den Song ursprünglich von der Platte ausschließen wollte. Jetzt ist er also drauf und unser Label freut sich darüber, weil es den Song sehr stark findet.

Ich finde den Song furchtbar traurig…

Neo: Ja, er spiegelt wider, wie es mir so damit ging. Denn als ich von der Geschichte hörte, war ich erst einmal richtig baff. Messner hat schließlich einfach mal eben seinen Bruder verloren und es trotzdem irgendwie geschafft, seine Gipfelbesteigung zu feiern…

Welche Verbindung besteht denn zwischen dir bzw. Down Below und Dirk Howe alias Dagonaut, der im Video "Zur Sonne – Zur Freiheit" mitspielt und auch das Cover eurer neuen Platte ziert? Woher kennt ihr euch?


Neo: Dirk ist wie ich Desslauer. Er wohnt 50 Meter Luftlinie von mir entfernt. Ab und zu sitzen wir zusammen und basteln auch schon einmal just for fun an elektronischen Musikstücken. Er selbst ist aber auch leidenschaftlicher Bergsteiger und wir planen demnächst mal eine Tour zusammen. Es gab letztlich keinen Besseren als ihn, um das Thema "Bergsteigen" glaubhaft in Szene zu setzen – weil er einfach Bergsteiger ist und das lebt. Außerdem war es uns wichtig, für diese Platte mit Leuten zusammenzuarbeiten, die echt sind, die wir kennen und mit denen wir freundschaftliche Verbindungen pflegen. Das hat mit Dagonaut sehr gut funktioniert. Er ist mittlerweile auch schon 20 Jahre dabei.

Und mit Dagonaut wirst du noch in die Berge ziehen?

Neo: Ja, die Tour ist geplant. Das ganze Konzept mit dem Bergsteigen ist übrigens metaphorisch gemeint. Ich bin nicht auf den Mount Everest gestiegen, um diese Platte zu schreiben. Ich habe mich einfach mal emotional auf diese Welt eingelassen, mich viel informiert und dadurch auch Zugang zum Bergsteigen bekommen. Deshalb möchte ich das Ganze jetzt einmal selbst ausprobieren. Dafür brauche ich aber Leute, die sich ein bisschen damit auskennen wie etwa Dagonaut. Denn auf eigene Faust würde ich das nicht machen. Nachher bleibe ich noch irgendwo hängen. [lacht]

Es muss ja nicht direkt ein Klettersteig sein…

Neo: Ich klettere in meiner Freizeit zwar auch, aber eher an Kletterwänden. In meiner Jugend hatte ich ein einschneidendes Erlebnis: Ich bin ja mit 14 Jahren ins Kinderheim nach Zerbst gekommen und dort im Ort gab es eine verfallene Schlossruine, die viele Möglichkeiten zum Klettern bot. Allerding habe ich mich einmal blöd vertreten, bin von oben abgestürzt und etliche Meter in die Tiefe gefallen. Daraufhin lag ich ein halbes Jahr im Krankenhaus. Seitdem hatte ich mit Höhe Probleme, bis ich irgendwann wieder zur Schlossruine ging und an jener Stelle hinüberkletterte, an der ich abgestürzt war. Ich wollte einfach diese Angst in mir austreiben. Das hat bis zu einem gewissen Punkt funktioniert, aber der Respekt ist geblieben. Nichtsdestotrotz möchte ich nun gewagte Sachen machen. Wenn ich also in die Berge gehe, möchte ich Dinge machen, die einen fordern – aber nicht ohne Trainer oder Coach.

Warst du schon einmal in einem Hochseilklettergarten?

Neo: Ja, ich bin in meinem bürgerlichen Leben noch als Erzieher tätig und arbeite mit Jugendlichen. Wir unternehmen sehr viel zusammen und gehen gerne auch mal klettern, weil das einfach Spaß macht. Das fördert außerdem unheimlich die Gruppendynamik, denn man muss sich aufeinander einlassen und auch verlassen können. Das spielte natürlich auch ein bisschen ins Album mit rein.

Im Video von "Zur Sonne – Zur Freiheit" sieht man dich plötzlich mit einer ganz neuen Frisur. Wie kommt's?

Neo: [lacht] Man sagt ja immer, wenn sich die Leute über die eigene Frisur unterhalten, dann hat man es geschafft. Tatsächlich gibt es einen ganz einfachen Hintergrund: Vor zwei Jahren ist mein leiblicher Vater gestorben. Mit ihm hatte ich fast gar keinen Kontakt und ich habe auch gar keine Bilder. So stand gewissermaßen immer die Frage nach meiner Herkunft im Raum. Irgendwann entdeckte ich ein Foto von meinem Großvater. Ich versuchte über meine Mutter an Informationen heranzukommen, obgleich sie gar nicht gerne darüber spricht. Doch irgendwann klappte sie ein Fotoalbum auf. Zwischen uns war übrigens auch sieben Jahre totale Ebbe, doch wir hatten uns irgendwann wiedergefunden und ausgesprochen. Ich wollte dann endlich mal wissen, was mit meiner Familie ist und wo ich eigentlich herkomme. Letztlich stellte ich fest, dass ich meinem Großvater unheimlich ähnlich sehe und er hatte eben solch eine Frisur, wie ich sie nun trage. Ich wollte sie einfach mal ausprobieren, da ich mich ja unbedingt verändern wollte – zumindest was meine Frisur anbelangt. Ich habe meinen Opa nie kennengelernt, aber so trage ich ihn ein stückweit mit mir. Die Optik passt natürlich auch prima zum Album, da sie ein wenig in die 20er Jahre zurückgeht.

Ende August soll als zweiter Vorgeschmack aufs neue Album die EP-Single "Unvergessene Zeit" mit Natalia Avelon erscheinen. Gibt es schon Neuigkeiten zum dazugehörigen Video?

Neo: Das Video ist fertig gedreht. Nachdem wir Natalia erst einmal den Song geschickt hatten, spielte sie diesen ihrer Mutter vor, der daraufhin Tränen in den Augen stiegen. Aber Natalia sagte uns, dass ihre Mutter ihr größter Kritiker sei, und wenn es ihr mit diesem Song so gehe, dann verlasse sie sich darauf. Ihr gefalle der Song nämlich auch gut. Daraufhin wollte sich Natalia mit uns treffen, um zu sehen, ob auch die Chemie zwischen uns stimmt. Nach der Songaufnahme entwickelten wir ein paar Video-Ideen, doch irgendwann sagte ich zu Natalia: "Ich bin Musiker, du die Schauspielerin. Wir haben uns um die Musik gekümmert, wie wär's, wenn du dir etwas für die Video-Umsetzung überlegst?" Sie fand die Idee cool und setzte sich dann mit ihren Leuten zusammen. Innerhalb von ein paar Tagen legten sie uns ein Konzept mit Handlung vor. Das war ganz toll – so ein bisschen düster-romantisch – und entsprach genau unseren Vorstellungen. Ja, und dann haben wir uns getroffen und das Video einfach gedreht.

Kannst du uns einen etwas tieferen Einblick gewähren?

Neo: [lacht] Es gibt auf jeden Fall ein kleines Liebesdrama und das Video wird den Song auf eine Weise darstellen, wie man es vielleicht nicht erwartet. Der Song klingt eigentlich recht friedlich, aber das Video ist es wiederum nicht. Am 20. August sollte es veröffentlicht werden, doch es ist noch etwas dazwischen gekommen…

Das Cover zur EP, auf dem du mit Natalia vor einem schicken roten Wagen stehst, stellt sicherlich einen Ausschnitt aus dem Video dar…

Neo: Das ist einfach mal ein geiles Auto – also rein von der Optik her!

Es spielt im Video mit?

Neo: Natürlich! Ich bin zuvor noch nie so ein cooles Auto gefahren. Es hat keine Servolenkung und man durfte nicht vom dritten in den ersten Gang schalten, sonst wäre das Ding komplett auseinandergeflogen. Doch wenn man erst einmal im Porsche drin sitzt, riecht man teilweise richtig das Benzin, alles vibriert und das ist ein komplett anderes Feeling. Außerdem mussten wir mit dem Auto quer durch Berlin fahren, was schon irgendwie ein Highlight war, zumal wir unterwegs vor allen Dingen mit älteren Menschen in Gespräche verwickelt wurden. Das Auto stellte sich als wahrer Kontaktmagnet heraus.

Ihr habt das Video also in Berlin gedreht?

Neo: Wir haben das Video vor Berlin gedreht. Allerdings hat Natalias Crew Plätze ausgewählt, die offen lassen, in welcher Gegend wir uns befinden. Das Video hat eine ähnliche Optik wie beispielsweise die Stephen-King-Filme.

Mit welchem weiteren Künstler würdest du gerne mal ein Duett aufnehmen?


Neo: Es wird wohl immer ein Traum bleiben, aber es wäre mit Robert Smith von The Cure. Er ist nach wie vor mein großer Held. Ich finde ihn einfach großartig!

Was ist dein persönliches Highlight auf dem neuen Album – natürlich abgesehen vom Duett mit Natalia?


Neo: Das ist einmal der Song "Nordstern", der mir persönlich sehr nahe geht, weil er Sabine Dünser gewidmet ist. Auf jeder Platte gibt es mindestens einen Song, in dem es um sie geht. Ansonsten finde ich "Feuerregen" sehr emotional. Aber eigentlich steckt in jedem Song sehr viel drin, weil wir von der ersten bis zur letzten Note alles selbst in die Hand genommen haben. So habe ich im Grunde zu jedem Song eine Verbindung und möchte keinen missen.

Es sind also alles deine Kinder…

Neo: Sozusagen. Diesmal gab es auch nicht etwa 25 Demo-Songs, aus denen wir 12 für das Album auswählten, sondern jeder Demo-Song landete auf der Platte.

Du hast es eingangs bereits angesprochen: Am 7. September 2013 haben eure Fans bereits die Chance, in die neue Platte reinzuhören. Was wird die Herrschaften beim Sommerfest und Fantreffen in Oranienbaum erwarten?

Neo: Wir haben eine ganze Menge an Aktionen geplant. Erst einmal präsentieren wir dort die neue CD. Die Fans erhalten also erste Einblicke in das bisher unveröffentlichte Album. Wir werden dazu auch ein wenig erzählen. Außerdem gibt es eine Verlosung, deren Erlös zum Teil an unseren Fanclub geht. Wir versteigern Dinge aus der Bandgeschichte wie das erste Schlagzeugfell, meinen Gehstock, eine Gitarre, auf der ich damals noch schrieb etc. Darüber hinaus wird es ein Museum geben, welches ich grade zusammenstelle. Dort kann man sich anschauen, wie sich die Band über die Jahre entwickelt hat: die ganzen Schritte, Highlights und Momente, die man sonst nicht mitbekommt wie etwa die ersten Cover-Entwürfe. Wir freuen uns auf die Gespräche und Feedbacks der Fans. Das Highlight wird ein abendliches Konzert sein, bei dem wir die neuen Songs live spielen.

Hat die Posteraktion, die gerade auf Facebook läuft, auch mit dem Fantreffen und Jubiläum zu tun?

Neo: Oh, das habe ich ganz vergessen. Eigentlich wollte ich Down Below und die Fans einfach mal zusammenbringen. Deshalb habe ich auf Facebook die Aktion angestoßen, dass Fans uns Bilder schicken, die ihren schönsten Moment mit der Band zeigen. Einzige Bedingung: Die Fans müssen selbst auf dem Foto zu sehen sein. Wir suchen dann einige Bilder aus und werden ein 10-Jahre-Down-Below-Plakat drucken, das es auch auf dem Sommerfest geben wird. Das Poster wird wie eine Art Familienfoto sein und definitiv auch in meinem Wohnzimmer hängen.

Werdet ihr auch noch privat euer 10-jähriges Bandbestehen feiern?


Neo: [lacht] Auf jeden Fall!

Wie wird das aussehen?

Neo: Das kann ich dir jetzt noch nicht sagen. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass wir uns im Nachhinein nicht mehr daran erinnern können. Wir werden uns auf jeden Fall zusammensetzen. Vielleicht machen wir auch etwas ganz Gediegenes, einen Grillabend oder wir flippen mal komplett aus. Vielleicht fahren wir auch nach Disney Land, wer weiß das schon? Wir werden es jedenfalls gebührend feiern. Doch wichtiger ist die Aktion mit den Fans. Schließlich haben sie uns dazu bewegt, dass wir die Musik schon so lange machen. Unsere Leidenschaft für die Musik braucht auch immer mal wieder neuen Zündstoff. Und das über die Jahre konstante Interesse war für uns natürlich immer sehr toll.

Im November geht es dann auf Tour. Was erwartet uns bei den Clubshows?


Neo: Wir werden dort natürlich nicht nur das neue Album präsentieren. Es wird einen musikalischen Querschnitt aus den zehn Jahren Bandgeschichte geben. Zudem wird eine neue Optik stattfinden. Weitere Details kann ich dir noch nicht nennen, weil wir jetzt erst mit der Albumproduktion fertig sind und grade die Liveshows planen. Ab der kommenden Woche starten wir dann auch mit den Proben und arbeiten dort unsere Shows aus. Wir wollen mehr Wert auf das Licht legen, damit die Songs genau die Stimmung bekommen, die sie auch vermitteln sollen.




Interview: Lea S.
Fotos: taken & (c) by Holger Fichtner
Website Band:
www.downbelow.de

(c) Zillo Musikmagazin / Ausgabe 10/13 / www.zillo.de

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