♦♦♦ Aurora Borealis ♦♦♦
Menu  
  Home
  Events
  Interviews 2016-2017
  Gig-Reviews 2015-2017
  CD-Reviews 2015-2017
  DVD-Reviews
  Book-Reviews
  Reports
  Videos
  Gallery
  Contact
  VIP
  About
Insgesamt haben schon 243686 Besuchervorbeigeschaut!
Ebony Ark "When The City Is Quiet"

Ebony Ark "When the city is quiet", VÖ 28.03.2008, Ascendance/Soulfood


-
Tracklist:

01) If Only
02) Ecstasy
03) So Close So Far
04) Endless Road
05) Sincerely
06) True Friendship Never Die
07) Were Here Now
08) Redemption
09) For You
10) Enough Is Enough
11) Out In The Cold
12) When The City Is Quiet
13) A Merced De La Lluvia
-
Sie kommen weder aus Finnland und heißen Nightwish, noch stammen sie aus der Niederlande und hören auf den Namen Within Temptation, Epica oder Delain. Doch treten sie musikalisch ein wenig in die Fußstapfen dieser genannten Größen, zumindest was schon einmal das Genre anbelangt. Ebony Ark aus dem warmen Süden versorgen uns mit melodischem Gothic Metal, der sich förmlich nahtlos zwischen den musikalischen Darbietungen der oben genannten Interpreten einreihen lässt.
-
Eine volle Kostprobe des Schaffens von Ebony Ark gibt es nun auf deren neuem Album „When the city is quiet“ zu hören. Aber von wegen ruhig! Auf der Platte geht es mit 13 Songs gewaltig zur Sache. Im Mittelpunkt des Geschehens steht Sängerin Beatriz Albert mit ihrem durchaus kräftigen Organ. Bereits im Opener „If only…“ kommt es zum vollen Einsatz. Erst langsam fadet der Song zwar ein, haut aber dann überraschend auf die Pauke. Beatriz scheint sich bei diesem Song die Seele aus dem Leib schreien zu wollen. Dagegen zeigt sie in der Ballade „For you“ – begleitet von Klavierklängen – viel Gefühl und sanftere Emotion in ihrer Stimme.
-
Auch musikalisch lassen sich auf „When the city is quiet“ viele Variationen entdecken. Kommt bei „Sincerely“ die Akkustik-Gitarre zum Einsatz, sind es bei „Endless road“ eher die rauen Gitarrenriffs, die überwiegen. Wird bei „True friendship never dies“ mit Speed auf die Drums gehauen, setzen Ebony Ark beim Titeltrack auf atmosphärische Streicher, Klavierparts und operette Klänge. Dabei sind die Songstrukturen der aus einem sonst so fröhlichen Land stammenden Band eher melancholisch gehalten und immer wieder von harten, vertrackten Riffs durchsetzt. Auch wird Rockröhre Beatriz hier und da gesanglich durch männliches Grunten unterstützt, wie im flotten „We`re here now“, das wiederum ein nettes Gitarrensolo beinhaltet.
-
Im wahrsten Sinne des Wortes süchtig auf dem Album macht auf jeden Fall der Song „Ectasy“, der sowohl mit Glockengeklimper beginnt als auch endet, sehr variable Arrangements enthält und obendrauf einen äußerst eingängigen Refrain. Mit „A merced de la lluvia“, einem Song in ihrer Landessprache, entlassen uns die sechs Madrider. Ihr südländisches Temperament hat eindeutig einen stattlichen Platz auf diesem facettenreichen Album gefunden. Grandiose Melodien und eine ausdrucksstarke Stimme, die allerdings hier und da ein klein wenig hätte zurückgeschraubt werden können. Manchmal röhrt Beatriz einfach ein bisschen zu viel und versucht besonders in den hohen Lagen die Töne förmlich herauszupressen. Dabei hat sie das gar nicht nötig, so laut zu schreien. Wir hören sie auch so! Zumindest läuft bei mir das neue Album von Ebony Ark nun öfters im CD-Player…
-
-
Rezi: Lea
Website Band:
www.myspace.com/ebonyark 
-
(c) darkmoments

Time  
   
Werbung  
  "  
=> Willst du auch eine kostenlose Homepage? Dann klicke hier! <=
copyright: Aurora Borealis 2007-2015