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Elffor "From The Throne Of Hate"

Elffor "From The Throne Of Hate", VÖ 28.11.2008, Northern Silence Productions

Tracklist:
01) Old
02) Rare woods
03) My hateful end
04) Echoes of the past
05) Upon the barbarian woods
06) Grimmest winternights
07) The essence of hate
08) Wicked shadows
09) Misterious dawn (bonus)
10) Ancient rebirth (bonus)
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“From The Throne Of Hate”, so nennt sich das dritte Album von Elffor, welches im Jahre 2004 das Licht der Welt erblickte. Nun, Anno 2008, wird das Scheibchen über Northern Silence Productions nochmals neu veröffentlicht. Aber aufgepasst: Die Re-Release-Version ist auf nur 1000 Exemplare plus nochmals 500 Digipacks limitiert. Hinter Elffor steckt im übrigen Mastermind Eöl, der das Projekt als Medieval Dark Ambient Ende 1995 ins Leben rief. Mittlerweile hat sich sein Sound allerdings in Medieval Black Metal gewandelt. Dem einen wird`s gefallen, dem anderen weniger. In jedem Fall ist die Musik gewöhnungsbedürftig. Hier prasseln die unterschiedlichsten Soundelemente auf den Hörer herein und werden dabei stets von einem atmosphärischen Klangteppich unterlegt. Mal gibt es Kettengerassel, Hufgetrappel und Schlachtgetümmel wie im Opener „Old“ und dem Instrumentalstück „Wicked Shadows“, mal windet es wie im düsteren „Grimmest Winternights“ und im Bonustrack „Misterious Dawn“. In letzterem gesellen sich auch noch Hörner und Krähengeschrei hinzu. Soundtechnisch ist dem Album „From The Throne Of Hate“ also keinesfalls Eintönigkeit vorzuwerfen. Dafür werden wir einfach mit zu vielen Reizen überhäuft, die sich abwechseln oder teils nahtlos ineinander übergehen. Sind die meisten Songs sehr langsam und schwerfällig gehalten, so bricht der ein oder andere Track wie „My Hatefull End“ zwischendurch doch einmal aus sich heraus und es wird auf`s Drumset geprügelt, als habe es etwas verbrochen. Hinzu gesellt sich Eöls grunzender und fauchender Gesang, der stellenweise die Haare zu Berge stehen lässt. Denn sobald dieses tiefe Grummeln eher in ein heiseres, hohes Kreischen übergeht, wird der ein oder andere mit Sicherheit das Gesicht verziehen. Das tut ja fast schon weh auf den Ohren! Gut, dass da die Instrumentalparts auf dem Album beinahe überwiegen und es zwischendurch immer wieder melodiöse Stellen mit eher mittelalterlichen, als düstersten schwarz metallischen Klängen gibt. Da bleibt dann doch mal Zeit für ein bisschen Luftholen. Aber weil die Platte wirklich sehr abwechslungsreich ist, was auch der zweite Bonustrack „Ancient Rebirth“, auf dem Raben krächzen und Kirchenglocken läuten, unter Beweis stellt, ist „From The Throne Of Hate“ in jedem Fall für alle Black Metal-Liebhaber interessant.
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Text: Lea
Website Band:
www.elffor.com 
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(c) Visions Underground

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