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End Of Green 2012
End Of Green, 17.03.2012, Köln – Live Music Hall

20 Jahre haben End Of Green bereits auf dem Buckel, eine stolze lange Zeit, die gebührend gefeiert werden muss. Dies tun die fünf Musiker aus dem Schwabenland dieser Tage live on stage. Seit Anfang März sind die Dark-Rocker auf großer "20 Years Of Selfdestruction"-Anniversary-Tour unterwegs und machten am 17. März 2012 auch einen Zwischenstopp in Köln. Während sie bei ihrem letzten Domstadt-Besuch noch im kleinen, beschaulichen Underground rockten, diente diesmal die wesentlich größere Live Music Hall als Location. Über 1.000 Leute fasst die Halle. Vielleicht eine Nummer zu groß für End Of Green? Papperlapapp! Man durfte sich von der anfänglichen Leere im Saal nicht täuschen lassen. Denn erst nach und nach rückten die "Fanschaaren" an, so dass die LMH pünktlich zu Showbeginn um 19.30 Uhr doch noch recht voll wurde, obgleich jeder genügend Bewegungsfreiheit im Saal behielt.



Das Besondere: Es gab keine Vorband, die sich um das Warm-up kümmerte, sondern den ganzen Abend End Of Green pur – und das fast drei Stunden lang. Musikalisch boten die Herrschaften einen Querschnitt aus sämtlichen Alben, hatten aber zu Beginn des Konzertes mit ein paar soundtechnischen Problemen zu kämpfen. Michelle Darkness' Mikrofon war viel zu leise eingestellt, sodass die Gitarren, Bass und Schlagzeug den tiefen Gesang des charismatischen Frontmannes völlig übertönten. Zwei, drei Lieder später bei "Dead City Lights" hatte sich der Sound allerdings eingependelt und man konnte das Programm endlich in vollen Zügen genießen – so wie Michelle seine obligatorische Zigarette. "Willst du auch eine?", fragte er seinen Bandkollegen mit dem roten Bart an der Gitarre, Sad Sir, und bekam von diesem einen Stinkefinger als Antwort. "Ihr müsst wissen", so Michelle weiter, "dass er seit drei Tagen das Rauchen aufgehört hat. Und jetzt nervt er!" Es folgte Gelächter im Saal – und es sollte nicht das letzte gewesen sein, denn der Frontmann sorgte im Verlauf des Abends mit seinen Ansagen immer wieder für amüsante Momente.



Musikalisch lieferten End Of Green ein äußerst abwechslungsreiches Programm, das die Menge in Bewegung hielt. Es gab Kracher wie "Demons" und "Killhoney", das schwere "Dying In Moments" und auch "Hurter", die tanzbare Midtempo-Nummer "Under The Sway" vom aktuellen Album "High Hopes In Low Places" und das fast schon doomige "I Hate". Und noch während die Gitarristen Sad Sir und Kirk Kerker, Bassist Hampez und Drummer Lusiffer die letzten Takte des Songs spielten, schnappte sich Sänger und Gitarrist Michelle ein Bierchen und verließ die Bühne. Der Rest der Band folgte kurze Zeit später. Doch das sollte es noch nicht gewesen sein. Durch die Jubelrufe des Publikums wurde das Quintett zurück auf die Bühne gelockt und bekam erst einmal ein Geburtstagsständchen gesungen und Glückwünsche zugerufen. "Ich habe Ohrstöpsel drin", grinste Michelle, der wie gewohnt eine schwarze Wollmütze auf dem Kopf trug, "deshalb höre ich euch nicht so gut. Das liegt also definitiv nicht am Alter!" Erneutes Lachen und es folgten die ersten Zugaben.



Aber das Spielchen "Band verschwindet von der Bühne, Publikum verlangt nach Zugaben" wiederholte sich noch ein paar weitere Male. Und immer wieder kramte die 1992 in Stuttgart gegründete Band noch ein paar Perlen aus den Tiefen ihrer Songschublade hervor: "Tie Me A Rope", "Death In Veins", "Goodnight Insomnia"… Im letzten Zugabe-Block nahmen Sad Sir, Hampez und Kirk Kerker auf Barhockern Platz und die Dark-Rocker präsentierten zum Abschluss einige Akustikversionen wie etwa von "Slaves" oder auch das melancholische "Queen Of My Dreams". Als Belohnung bekam die fünfköpfige Band von einem Fan ein Glas Whiskey/Cola ausgegeben, das man sich brüderlich teilte. Und damit neigte sich das Konzert nach knapp drei Stunden auch seinem Ende zu. Wem das immer noch nicht reichte, konnte im direkten Anschluss an die Show noch persönliche Worte mit End Of Green wechseln. Denn die sympathischen Schwaben ließen es sich nicht nehmen, noch eine Autogrammstunde am Merchandise-Stand anzuhängen. Daumen hoch und herzlichen Glückwunsch auch nochmals von Seiten des Zillo Musikmagazins zum 20-jährigen Bestehen!

Text & Fotos: Lea S.

Fotogalerie

(c) Zillo Musikmagazin / www.zillo.de
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