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End Of Green
Interview mit Michael Setzer & Rainer Hampel [End Of Green], 14.08.2011, Hildesheim/Flugplatz



Sie haben es geschafft! End Of Green haben erneut das M'era-Luna-Gelände gefunden, obgleich sie diesmal ein wenig vom Navi in die Irre geführt wurden. Als ich Michael Setzer alias Sad Sir, Gitarrist der schwäbischen Dark-Rock-Band, und seinen Bandkollegen am Bass, Rainer Hampel alias Hampez, im Backstage-Bereich treffe, hat die Band bereits Auftritt und Autogrammstunde auf dem Festival absolviert.

Hallo zusammen, wann seid ihr auf dem M'era Luna angekommen?

Michael: Angekommen sind wir heute Vormittag mit halbstündiger Verspätung, da uns das Navigationsgerät die ganze Zeit außen herum geschickt hat. Doch irgendwann nahmen wir die Sache einfach selbst in die Hand. Immerhin mussten wir diesmal nicht den ADAC rufen, denn der Bus ist neu. Und außerdem fährt Rainer super – so haben wir es geschafft. [lacht]

Gestern ward ihr in Chemnitz, oder?

Michael: Ja richtig, wir waren beim Open Air "Rock im Betonwerk".

Spielt ihr lieber in kleineren Rockschuppen oder bevorzugt ihr die großen Bühnen wie hier auf dem M'era Luna?

Rainer: Mir ist das wurscht. Natürlich ist es immer etwas anderes, auf dem Summer Breeze vor 20.000 bis 30.000 Leuten zu spielen als in einem kleinen Club im Nirgendwo vor 100 Leuten. Aber im Grunde geht es mir nur darum zu spielen, und das Wichtigste ist, dass es auf der Bühne zwischen uns passt. Wenn dann auch noch die Leute mitmachen, ist das umso besser.

Wie fandet ihr eure heutige Show?

Michael: Eigentlich ganz gut, obgleich Open Airs immer eine schwierige Sache sind. Ich glaube, dass viele Leute auf Festivals gehen, um viel Bier zu trinken und sich gut zu amüsieren. Als Band muss man immer eine gute Mischung präsentieren. Man kann jedenfalls nicht das gleiche Programm wie in einem Club durchziehen, wo alle nur wegen dir gekommen sind. Im Grunde muss man einen Spagat zwischen Kunst und Bespaßung schaffen – und ich denke, das ist uns heute gut gelungen. Als wir vor drei Jahren das erste Mal hier gespielt haben, fing es genau dann an zu regnen, als wir die Bühne betraten. Als ob jemand die Dusche aufgedreht hätte. Heute war es schon besser, und wenn wir das nächste Mal kommen, bringen wir Sonnenschein mit. Das machen wir wirklich, versprochen! [lacht]

Rainer: In Braunschweig haben wir den Sonnenschein verloren. Ab da hat es geregnet.

Michael: Ja, in Braunschweig wurde das Wetter schlecht. Vielleicht haben wir irgendetwas falsch gemacht? Vielleicht sind wir zu schnell gefahren? [grinst]

Was verbindet ihr generell mit dem M'era-Luna-Festival?


Rainer: Regen? [Gelächter] Nein, Scherz beiseite. Die Stimmung insgesamt auf dem Festival finde ich cool. Ich bin vorhin mal über das Gelände gelaufen. Das M'era Luna ist ein tolles, friedliches Festival mit grinsenden Leuten, auch wenn alle schwarz angezogen sind. Ich fühle mich hier einfach wohl. Ich habe mich schon auf der Fahrt hierher gefreut, freue mich jetzt noch und freue mich wahrscheinlich immer noch, wenn wir heute Abend ins Hotel fahren.

Schaut ihr euch selbst ein paar Bands an?


Rainer: Ja, ja – auf Hurts freue ich mich. Sonst habe ich leider noch nichts gesehen.

Michael: Ich freue mich auf VNV Nation – die will ich mir unbedingt anschauen! Und dann nehme ich auch noch Hurts mit, obgleich ich bei denen ein wenig zwigespalten bin. Aber vielleicht ist die Band ja live ein Kracher? Dann würde ich gerne noch My Dying Bride und Tiamat sehen. Was mir an diesem Festival so gut gefällt: Hier findet man eine sehr breite Spanne an Musik. Letztes Jahr waren Placebo Headliner, und es haben die Editors sowie Fields Of The Nephilim gespielt. Das ist genau das Paket, was mich anspricht. Das Festival hat einfach keine Scheuklappen – da spielen wir genauso wie Electro-Bands. Ich habe so etwas gerne, und ich glaube, den anderen Leuten gefällt das auch, weil sie nicht den ganzen Tag das gleiche Programm um die Ohren geblasen kriegen. Und so ist es eigentlich ein ziemlich cooles Festival. Ich habe mich auch gefreut, hierher zu fahren, zumal es beim letzten Mal bis auf den Regen echt geil war. [lacht]

Wann ward ihr denn das letzte Mal privat auf einem Festival ohne mit der Band auf der Bühne zu stehen?

Michael: Ich war am Donnerstag auf einem großen Konzert im Freien. Auf einem Festival war ich hingegen schon lange nicht mehr als Gast.

Rainer: Ich war auf dem Summer Breeze. [lacht]

Und wurde früher auf Festivals auch immer fleißig gezeltet?


Michael: Früher ja! Ich war immer gerne auf dem Dynamo Open Air in Eindhoven – dort fuhr man schon immer drei Tage vorher hin, um sein Zelt aufzubauen. Das fand ich schön. Aber irgendwann biste ein alter Sack [lacht] und kannst nicht mehr auf einer Luftmatratze oder Isomatte schlafen. Außerdem habe ich echt keinen Bock, dass mir nachts einer ins Zelt pisst oder "Slayer" reinbrüllt. Aus der Nummer bin ich raus. Ich mag die Festivalatmosphäre und wenn es ein ruhiges Plätzchen gibt, wohin ich mich verziehen kann, sobald es zu viel wird.

Was steht nach dem M'era Luna im Hause von End Of Green an?

Michael: Wir spielen ein paar vereinzelte Konzerte, und dann wird es mal wieder Zeit, dass wir uns zusammen im Keller einschließen.

Rainer: Und nächstes Jahr haben wir auch schon unser 20-Jähriges! Das Bandjubiläum wollen wir ein bisschen größer feiern. Wie, wo und mit wem wissen wir allerdings noch nicht.

Wird es passend zum Jubiläum eine neue Veröffentlichung geben?


Rainer: Das werden wir wahrscheinlich nicht schaffen.

Arbeitet ihr denn schon an neuem Material?

Michael: Ja, aber nur ganz locker und ohne Krampf – so haben wir das immer gehalten. Wir machen einfach mal, und wenn das Gefühl einigermaßen passt und die Zeit okay ist, veröffentlichen wir das Material.



Interview: Lea S.
Fotos: taken & (c) by Daniela Vorndran / black-cat-net.de
Website Band: www.endofgreen.de


(c) Zillo Musikmagazin / Ausgabe 10/11 / www.zillo.de

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