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Eves End
Interview mit Florian Grey [Eves End], Januar 2011, mailer



Mit "Frozen Heart Philosophy" veröffentlichte die Darmstädter Rockband Eves End im vergangenen Jahr ihr offizielles Debüt-Album. Großes Thema der CD ist die Liebe, das daraus resultierende Leid sowie Eifersucht und Rache. Und obgleich die fünfköpfige Band noch jung ist, kann sie bereits auf zahlreiche Liveshows, u. a. mit Tarja Turunen (Ex- Nightwish), Saltatio Mortis und Lacrimas Profundere, zurückblicken. Wie Eves End das letzte Jahr als Band erlebt haben und was demnächst bei den Jungs auf dem Plan steht, darüber sprach ich mit Frontmann und Sänger Florian Grey im Interview.


Wenn ihr auf das Jahr 2010 zurückblickt, was war euer persönliches Highlight?

Florian Grey: Da gibt’s so einige, aber das Album steht definitiv an erster Stelle. Die Konzerte in Köln, Frankfurt und Bochum waren auch verdammt gut.

Wie habt ihr die Veröffentlichung eures Debüt-Albums "Frozen Heart Philosophy" gefeiert?

Florian Grey: Wir hatten anfangs einige Schwierigkeiten das Album zu releasen – vom ausgeraubten Proberaum bis dahin, dass wir das Release-Datum aufgrund von Produktionsschwierigkeiten verschieben mussten. Trotzdem hat uns das nicht davon abgehalten, mit allen Anwesenden das Release ordentlich zu begießen.

Das Album in einem Satz?

Florian Grey: ...alles, was du in Sachen Liebe über deine inneren Dämonen wissen und nicht wissen willst

"Frozen Heart Philosophy" wurde in Eigenregie produziert und veröffentlicht. Worin lagen die Vor- und Nachteile?

Florian Grey: Ich glaube, das hält sich in etwa die Waage. Sicher ist es ohne Label sehr schwer, einfach aus dem Off heraus zu starten und eine Präsenz aufzubauen, jedoch hat man ohne Label die volle Kontrolle. In unserem Fall ist es aber so, dass wir gegenüber Labels nicht abgeneigt sind, da wir so viele Menschen wie möglich infizieren und einfach gute Musik mit guten Liveshows verbinden wollen. Kommt raus, kommt raus, wo immer ihr auch seid...

Seid ihr vollkommen zufrieden mit der Produktion oder habt ihr im Nachhinein bereits etwas gefunden, was ihr beim nächsten Mal gerne besser machen würdet?

Florian Grey: Man hätte viele Sachen besser oder schlechter machen können. Das ist ein Entwicklungsprozess, und wir hatten so gut wie gar keinen Plan, wie man ein Album produziert. Wir haben einfach losgelegt, so wie wir es für richtig hielten, da wir schon immer eine Liveband waren. Uns war es wichtig, ein Lebenszeichen von uns zu geben und die Leute auf uns aufmerksam zu machen. Alles in Allem sind wir mit "Frozen Heart Philosophy" sehr zufrieden, und mal sehen, was 2011 so alles kommt...

Wie wurde die Platte von den Medien und Fans bisher aufgenommen?

Florian Grey: Die Meinungen liegen ja bei allen Menschen weit auseinander, aber Fans und Hörer haben das Album sehr gut aufgenommen. Medienmeinungen sind auch immer durchwachsen. Ich zum Beispiel lese keine Rezensionen, auch nicht von anderen Bands und Künstlern, weil so etwas immer eine Meinung und den persönlichen Musikgeschmack beinhaltet. Eigentlich zählen nur die Fans und Leute, die die Scheibe in den CD-Player legen oder auf dem Mp3-Player hören, und jene sind großartig, da jeder einzelne eine kleine "Frozen Heart Philosophy" in sich trägt.

Was ist euer persönliches Highlight auf der CD und warum?

Florian Grey: Also DeadGentleman und Bex stehen total auf "Heaven Blessed With Lies", während Danny total auf den Titeltrack abfährt, Norman liebt "Face Of Death" und "Ultraviolet" und meine Favoriten wechseln immer mal wieder. Im Moment mag ich "Serpent Eyes" wieder. Es gibt auf "FHP" in jedem Song kleine Highlights, auf die jeder stolz ist und sich gerne anhört.

Worin seht ihr die Weiterentwicklung von der 2008er "Dead end: Hope"-EP zu eurem Debüt-Album?

Florian Grey: "Dead end: Hope" war eher progressiv, schwerer, und die Songs waren länger angelegt. Man darf nicht vergessen, dass damals andere, vor allem Session-Musiker beteiligt waren, daher wollten alle in der Band die Stücke in einer aktuellen Version präsentieren, damit sie auch zueinander passen und im Ganzen rund sind. Uns gefallen die neuen Sachen viel besser, weil sie uns so präsentieren, wie wir sind: melancholisch, ironisch, düster und ab und an auch rau.

Wie ist der grundsätzliche Entstehungsprozess eines Songs von Eves End?

Florian Grey: Es gibt viele Wege, ein Stück anzugehen, jedoch hat es sich bei uns so entwickelt, dass wir um gewisse Grundakkorde und/oder die Gesangsmelodie alles drum herum aufbauen – quasi erst das Skelett, dann die Organe und zuletzt die tragende Haut. Anatomie für Einsteiger mit Eves End

Was wären Tabu-Themen für eure Songtexte?

Florian Grey: Naja, also über Missbrauch, Tierquälerei und Rechtsextremismus würde ich nicht schreiben, und keiner von uns würde das befürworten.

Eves End und deutsche Texte: Würde das funktionieren?

Florian Grey: Wenn der Song so unglaublich gut sein sollte und nur auf deutsch funktioniert, never say never. Im Großen und Ganzen fühlen wir uns aber mit oder in der englischen Sprache ganz gut aufgehoben.

Wird bei euch in der Band demokratisch entschieden?

Florian Grey: Manchmal ist Demokratie ein Segen und manchmal ein Fluch, vor allem dann, wenn ich mich versuche gegen vier Dickköpfe durchzusetzen   Und um deine Frage zu beantworten: Ja, wir entscheiden demokratisch, meistens sind wir aber einer Meinung.

Ihr habt unverkennbar einen finnischen Einschlag. Wie kommt`s?

Florian Grey: Da einige von uns vor der Band schon in Finnland waren und bekanntlich mein CD-Regal überfüllt ist mit finnischem Rock oder Metalbands, lassen sich eine gewisse Inspiration und ein Einfluss nicht leugnen. Wir sind wirklich stolz, dass es uns mit "FHP" gelungen ist, dass uns viele für Finnen halten.

Ihr habt euch bereits mit einigen Bandgrößen die Bühne geteilt. An welche(s) Konzert/Tour erinnert ihr euch ganz besonders gern zurück und warum?

Florian Grey: Das Konzert mit Tarja Turunen war eines der tollsten Erlebnisse, sie ist unglaublich nett und zuvorkommend. Auch ist es immer lustig und locker mit Lacrimas Profundere zu spielen. An dieser Stelle muss ich noch sagen, dass ich es war, der den Jungs den Jäger weggetrunken hat... Sorry hierfür, Jungs!

Erst kürzlich ward ihr mit Lacrimas Profundere unterwegs. Wie kam diese Kooperation zustande?

Florian Grey: Lass mich kurz nachdenken: Ich glaube, wir haben sie das erste Mal selbst angefragt, und von da an standen wir weiterhin in Kontakt und sind immer gerne bei der Rock`n`Sad-Crew am Start.

Konzentriert ihr euch derzeit ausschließlich auf die Musik oder habt ihr auch Jobs und/oder studiert noch nebenbei?

Florian Grey: Wir haben alle noch Jobs, da es heute sehr schwer ist, allein von Musik zu leben – es sei denn, du bekommst den Megadeal. Innerhalb der Band ist aber klar, dass Eves End an erster Stelle steht und alles andere drum herum passiert – sind wir doch alle viel zu musik- und tourgeil.

Habt ihr eigentlich musikalische Ausbildungen hinter euch oder seid ihr "Quereinsteiger"?


Florian Grey: Eigentlich ist jeder von uns mehr oder weniger ausgebildet, aber die meiste Erfahrung bekommst du nur auf der Bühne oder im Studio.

Wie würdest du den Satz "Musik ist..." vollenden?

Florian Grey: ...Drama, oft besser als Sex, tiefste Liebe und eine verdammt eifersüchtige Ehefrau!

Sind bereits neue Eves-End-Songs in der Mache? In welche Richtung werden sie uns führen?

Florian Grey: Wir realisieren im Moment Ideen und arbeiten an eben solchen Skeletten, die ich schon beschrieben habe. Wir sind gerade an einem noch namenlosen Stück, das beim Jammen entstanden ist. Die Richtung ist noch unklar. Wir denken darüber nach, etwas stimmbetonter und synthielastiger zu werden, wobei die Gitarren natürlich nicht in den Hintergrund wandern werden und der EE-Sound noch der gleiche bleibt. Wir arbeiten gerade die Stärken jedes einzelnen noch mehr heraus. Lasst euch einfach überraschen, es ist jedenfalls zu früh, um konkret zu werden.

Was sind eure Pläne für das Jahr 2011?

Florian Grey: Natürlich wieder viele Liveshows und Festivals spielen und noch ein paar Überraschungen... Stay tuned or doomed Tons of love, EE




Interview: Lea S.
Fotos: taken & (c) by Christian Varelmann
Website Band: www.facebook.com/pages/Eves-End/147305395309905


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