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Finvasion 2008

Finvasion: PSG/The Jade/Last Exit, 18.04.2008, Köln, AAA
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Drei finnische Bands, sieben deutsche Städte, acht rockige Konzerte. Wer die Finvasion-Tour 2008 verpasst hat, der hat viel gute, handgemachte Rockmusik verpasst! Unter anderem auch auf dem Gig am 18. April in Köln. Im kleinen Club Access All Area gaben sich PSG und The Jade die Ehre. So called plan jetteten an diesem Tag leider nach Prag und konnten in Köln nicht dabei sein, doch dafür gab es zusätzlich etwas von Last Exit aus Bochum auf die Ohren. Mit reichlich Verspätung trafen die Bands kurz nach 18 Uhr am Kölner Club ein, da sie zuvor ihren Minibus zurückerkämpfen mussten, nachdem er abgeschleppt worden war. Nun war also ein wenig Eile geboten mit dem Aufbau, doch alle gingen es relativ gelassen an und Misty von PSG und Wille und Jann von The Jade hatten zwischendurch sogar noch Zeit in Ruhe Interviews zu geben. Ein gutes Jahr ist es her, dass ich mit The Jade in Helsinki zusammen saß. Damals hätte keiner von uns gedacht, dass wir uns so schnell in Deutschland wiedersehen. Aber umso besser, dass es für die Band(s) geklappt hat. 

          

Gegen 21 Uhr startete die Vorband Last Exit und wir begaben uns von der Lounge hinunter in den Keller, von wo uns schon rockige Gitarren entgegen schallten. Eine solide Show haben die vier Jungs abgeliefert, betonten dabei auch immer wieder, dass sie auch schon im ZDF-Fernsehgarten zu sehen waren. Ich fand die Song von Last Exit auch recht gut, doch das Publikum schien etwas zu schüchtern, als bei den Liedern abzugehen.

              

Als nächstes durften The Jade ans Werk und plötzlich schienen die anwesenden Mädels ihre Schüchternheit abgelegt zu haben und machten ein paar mutige Schritte auf die Bühne zu. Doch anstatt richtig abzugehen, wurden hier eher nur die Fotoapparate gezückt und jeder Schritt von The Jade für die Ewigkeit festgehalten. Die Jungs und Sirpa begannen ihre Show mit „Roseate sky“ und schlossen weitere Songs von ihrer EP „Slow motions on the fast lanes“ an, wie „King`s cross“, „Roses are burning“ und das Cover „It`s a sin“. Bei letzterem sprang Sänger Wille Rosen von der Bühne und stellte sich direkt zu den Fans. Währendessen verausgabten sich Sirpa am Schlagzeug, Jann am Bass und Pekko an der Gitarre. Auch neuere Songs wie „When heaven calls“, „Seventeen“ oder „Eternal“ präsentierten The Jade an jenem Abend im Kölner AAA. Natürlich durfte auch die bald erscheinende Debüt-Single „Drowning“ nicht fehlen. Ein insgesamt sehr schönes Konzert, das neugierig auf mehr von The Jade gemacht hat. 

       

      

Aber nun durften erst einmal noch PSG ihr Können unter Beweis stellen. Für die fünf Jungs war es schon ein bisschen enger auf der Bühne und Sänger Mike musste aufpassen, sich an der Decke nicht ständig den Kopf zu stoßen. Hin und wieder sprang er nämlich gerne ein bisschen herum. Misty an der Sologitarre machte es sich da ein wenig einfacher und sprang – wie schon Wille von The Jade zuvor – lieber ins Publikum, um dort die langen Haare zu schütteln. Doch traute sich mal wieder niemand so richtig mitzumachen und PSG mussten immer wieder zum Rocken animieren. Bei Songs wie „Pink skull“ oder „Schimanski“ wurde das Publikum doch schließlich etwas lockerer und man sah ein paar wippende Köpfe und steppende Füße. PSG haben an diesem Abend wie ihre Landsmannen von The Jade und die deutsche Vorband Last Exit sehr gut gerockt und hätten auf jeden Fall viel mehr Publikum verdient. 

      

               

Ein Blick auf die Uhr verriet, dass es bereits nach Mitternacht war. Langsam wurde der Barkeeper unruhig und wollte alle nach und nach rausschmeißen bzw. wieder nach oben in die Lounge zum Weiterfeiern bitten. Also packten wir alle rasch unsere sieben Sachen zusammen, tranken noch das ein oder andere Bierchen in der Lounge und quatschten draußen an der frischen Nachtluft noch mit den Finnen weiter. Ich fand den Abend insgesamt sehr schön und habe mich sehr gefreut alle wiederzusehen. Alle haben sich sehr viel Mühe gegeben und ich hoffe, diese Mühe wird den Bands beim nächsten Mal noch mehr belohnt. Suomi rocks!
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Text: Lea 
Fotos: Lea
Galerie: Finvasion Pics

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