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Florian Grey (III)
Interview mit Florian Grey, August 2015, mailer



Es ist im Kasten: das frische Video zur Single „Laudanum“ von Florian Grey. Warum der Musiker beim Dreh „schwerste Schwitzarbeit“ leisten musste und welches grüne Gebräu er im Musikclip kosten durfte, verrät Florian im Interview.

Hei Flo, kürzlich wurde das Musikvideo zu „Laudanum“ veröffentlicht. Warum wolltest du gerade diesen Song „verfilmen“?

Florian: Hey, „Laudanum“ ist eine einprägsame Geschichte und ebenso ein einprägsamer Song, der sich perfekt als erste Single eignet, da er warm, aber auch düster und mysteriös ist. Meine Plattenfirma und ich haben uns hingesetzt, darüber gesprochen und wir alle hatten genau diesen Song als erste Single im Kopf. Die Geschichte hierzu hatte ich schon länger vor Augen, und das wurde super umgesetzt.

Laudanum wurde früher u.a. als Mittel gegen Depression eingesetzt. Worum geht es in deinem Song „Laudanum“?


Florian: Laudanum ist ein Morphin, also ein Schmerzmittel, und hat diese betäubende Rauschzustand verursachende Wirkung und wurde schon früh als Droge missbraucht. In dem Song geht es um eine Frage an die Liebe selbst, warum sie manchmal so grausam, so unberechenbar, so erfreuend wie auch niederschmetternd ist. Ich meine alle Arten von Liebe – die zwischen Partnern, die Liebe zu Verwandten oder Freunden. Die Strophen und der Chorus stehen in einem gegenseitigen Kontext: eine Frage ohne eine genaue Antwort, denn die kann niemand geben. Ich will auch nicht zu sehr ins Detail gehen, weil jeder wieder eine eigene Geschichte mit dem Song verbindet, und das würde ihm auch die Mystik nehmen. [zwinkert]

Mit welchem Produktionsteam hast du zusammengearbeitet? Wie viele Personen waren insgesamt am Dreh beteiligt?


Florian: Ich habe mit dem sehr sympathischen und talentierten Regisseur Ivan K. Maras und dem Produktionsteam von Echozone / BOB Media, also meiner Plattenfirma, zusammengearbeitet. Wie viele Personen am Set waren? Hm. Also da waren fünf Leute am Set, relativ wenig, aber es hat sich angefühlt, als wären noch weniger da, weil alles so reibungslos und professionell abgelaufen ist. Ich glaube, wenn ich jetzt die einzelnen Namen und Aufgaben aufzähle, fange ich an die Leser zu langweilen. [lacht]

Inwieweit konntest du deine eigenen Ideen im Musikvideo verwirklichen?

Florian: Ich telefonierte vorher mit Ivan und wir waren sofort einer Meinung und gegenseitig „gehookt“. Die Story basiert bis auf wenige Kleinigkeiten genau auf meinen Vorstellungen, wie ich sie geschrieben habe. Ivan ging von dieser Basis aus und brachte hier und da Ideen ein, die super in die Story passten, um noch mehr Stimmung zu erzeugen: beispielsweise die Szene, in der Blut auf den Boden und mir aus der Nase tropft. Die Idee kam uns, als wir die blutrote Schreibtinte sahen. Wir schauten uns an und dachten genau das gleiche.

Die Story spielt in einer kleinen „Gruft“. Wie habt ihr diese ausfindig gemacht?

Florian: Die „Gruft“ oder das Gewölbe fand meine Plattenfirma, nachdem ich ihr das Konzept vorgelegt hatte. Mir wurden dann Fotos zugeschickt und auf Anhieb fand ich die Location einfach perfekt. Wir arbeiteten fast nur mit Kerzenlicht, welches genau die Schatten in den Gesichtern der beiden Figuren erzeugte. Ich kann dir aber nicht mehr den Ortsnamen der Location sagen. [lacht] Ich weiß, dass es ein Privathaus ist und die Besitzer sehr nette Leute sind, die auch auf einigen Mittelaltermärkten mit einem Stand zugange sind. Sie waren also weniger geschockt, dass da ein geschminkter düsterer Mann in ihrem Gewölbe herumlief. Die Location befindet sich übrigens in einem kleinen Ort bei Köln im wunderschönen bergischen Land.

Du besetzt im Musikvideo eine Doppelrolle – wo lagen die Herausforderungen für dich? Welche Rolle hat dir besser gefallen und warum?

Florian: Hm. Ich hatte viel Spaß, die böse Rolle zu spielen, die fordernd, diabolisch und dämonisch ist. Da ich den Song geschrieben habe, wusste ich natürlich, wie ich beide Charaktere rüberbringen konnte, ohne sie sich ähneln zu lassen, obwohl es sich um die gleiche Person handelt. Die Herausforderungen lagen darin, nicht zu arg zu schwitzen, weil es ein sehr heißer Tag war und ich unter der Kapuze noch eine Wollmütze trug, damit eben diese besser fällt. Schwerste Schwitzarbeit also. [lacht]

Was „durftest“ du da eigentlich wirklich trinken?

Florian: Jetzt kann ich es sagen, dass es ein grüner Vodka war. Ich bin da sehr wählerisch und weil ich auch unbedingt etwas Giftgrünes haben wollte, die meisten Lebensmittelfarben aber nicht dieses Grün haben, musste ich dieses Gesöff am Ende auch trinken.

Welche Anekdote gibt es vom Dreh zu berichten?


Florian: Der Vodka hat ekelhaft warm, süß und chemisch geschmeckt. Den werde ich mit Gewissheit sobald nicht mehr trinken. Als dann der fertige Clipentwurf zum gegenchecken kam, fand ich eine kleine Notiz von Ivan mit dem Passwort ***Schnapsdrossel*** in meinem Posteingang. [zwinkert]



Interview: Lea S.
Fotos: Promo 2015
Website Künstler: www.florian-grey.com


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