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Genetiks "De Bello Genetiko"

Genetiks "De Bello Genetiko", VÖ 25.04.2008, Broken Silence


Tracklist:
01) Wie heißt du
02) Held
03) Links rechts
04) Du kommst hier nicht rein
05) König
06) Ku Ku No Chi
07) Nachts in Deutschland
08) Zweimal Minus
09) Du kämpftst
 

Eine Mischung aus New Wave, Postpunk und feinen Elektroklängen mit deutschsprachigen Texten – das machen die Genetiks, vier Jungs aus Nürnberg, die sich zu einer Band zusammen geschlossen haben und mittlerweile ihr zweites Album auf dem Markt haben. Es nennt sich „De Bello Genetiko“, was italienisch ist und so viel wie „die schönen Genetiks“ heißt. Obgleich der Sound und die Texte auf dem neuen Album der Franken eher weniger beschönigend ausfallen, denn welche Assoziationen werden wohl im ersten Moment geweckt, wenn man auf dem Backcover einer CD Titel wie „Du kommst hier nicht rein“, „Nachts in Deutschland“ oder „Du kämpfst“ liest? Man denkt bestimmt nicht an gefühlvolle, blumige Songs, die einen schmachten lassen. Wie dem auch sei. Die Genetiks bedienen eben das Genre, was ihnen gefällt und da haben auch Hardcore- und metallische Klänge ein wenig ihren Einfluss genommen. 
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Mit ihrem neuen Album präsentiert die Band um Sänger, Gitarrist und Kopf Maik Dornberger neun düstere Songs, die mal flott wie „Zweimal Minus“ oder vom Tempo eher gedrosselt wie „Ku Ku No Chi“ daherkommen. Die Texte klingen teils recht provokant und kritisierend („Ihr habt alles gut geplant * Habt es vorher schon im Kopf gehabt * Es war alles gut geplant * Ihr habt euch alle gut getarnt und ihr wisst, dass es immer so weitergeht * Eure Augen im Treppenhaus * Eure Hände * Eure Faust * Eure Religion * Es ist dieser eine Schwur zwischen euch...“ oder „Zweimal Minus macht noch nicht Plus...Hitler – Stalin – Fuck“), aber auch einfach nur sehr direkt („Er sitzt in deinem Zimmer, wenn du kommst * Dein Held erledigt deine Arbeit * Er fickt deine Freunde, wenn du sie nicht siehst...“) und nehmen kein Blatt vor den Mund. Doch lässt die Platte von den Genetiks auch somit gleichzeitig viel Platz für eigene Interpretationen. Was letztendlich genau hinter den Texten steht, wissen wohl Maik, Alexander, Felix und John am besten. 
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Stakkatoartige Gitarren, ein treibendes Schlagzeug, straighte Basslines und starke Keys würzen „De Bello Genetiko“ und machen es mit Maiks markanter Stimme zu einem ganz eigenen Werk, auch wenn die häufigen Textwiederholungen in einigen Liedern den leichten Anschein einer gewissen Monotonie erwecken. Doch nichts für ungut. Den eingefleischten Fans der Genetiks und derem Genre wird das nicht abschrecken. Laut ihrer Website wurde die Band schon diversen musikalischen Ausprägungen zugeschrieben, von Nürnberger Würstl-Wave über Studentenrock bis hin zu Synthie-Dance und Electropunk. Na wenn das mal nicht spannend klingt. Und wer dann auch noch wissen möchte, was die Genetiks mit den alten Griechen und Römern gemeinsam haben, der möge sich das Album selbst zulegen und beim Hören der Platte auch das Booklet zur Hand nehmen und darin herumstöbern. „...Ceterum Censeo Ratisbonam Esse Delendam...“ Da bin auch ich mit meinem Latein am Ende...
 
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Text: Lea
Website Band:
www.genoton.de 

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