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Him 2013
Him/Caspian, 18.10.2013, Köln – E-Werk

Erst im April hatten die finnischen Love-Metaller von HIM noch das kleine Gloria-Theater in Köln gerockt, nun im Oktober konnten wesentlich mehr Fans den charismatischen Frontmann und Sänger Ville Valo und dessen vier Mitstreiter in Aktion erleben. Die Finnen spielten am 18. Oktober 2013 im ausverkauften Kölner E-Werk, das gut 2.000 Menschen fasst. Als Vorband hatten sie die amerikanische Instrumental-Post-Rock-Band Caspian eingeladen, die den Saal bereits gut aufwärmte, auch wenn es musikalisch in eine komplett andere Richtung als HIM ging. Die fünf Musiker auf der Bühne stellten beeindruckend unter Beweis, dass sie ihre Instrumente im Griff haben und auch ohne Gesang für epische Atmosphären sorgen können. Zwischendurch schnappte sich Gitarrist und Keyboarder Philip Jamieson dennoch das Mikrofon, um die Band vorzustellen und ein paar Worte an die Zuschauer zu richten: "Are you excited to see HIM? They are wonderful people. It's a honour to be on tour with them." Doch nach gut 45 Minuten war der instrumentale Zauber bereits vorbei und die Bühne, in deren Hintergrund von Anbeginn ein riesiges Banner mit dem aktuellen HIM-Album-Cover prangte, wurde für den Haupt-Act umgebaut.



Gegen 21:20 Uhr ertönte schließlich das Intro des neuen HIM-Albums "Tears On Tape" und die Finnen wurden von einem Meer aus bunten Knicklichtern empfangen – eine Aktion, die das Streetteam vor Showbeginn mit den Fans angeleiert hatte. Ville & Co. staunten nicht schlecht und stiegen mit einem Grinsen auf den Lippen in den ersten Song "Lips Go Blue" ein, dicht gefolgt vom Kracher "Buried Alive By Love". Ville, der wie immer seine schwarze Wollmütze und einen dicken Schal trug, griff hierbei zur Gitarre, die er aber später immer mal wieder zur Seite legte, so dass er mehr Bewegungsfreiheit hatte. Aber auch Migé am Bass und Linde an der E-Gitarre belegten den vorderen Bühnenteil und waren stetig in Aktion. Gas am Schlagzeug hinter der gewohnten Plexiglasscheibe und Burton sitzenderweise hinter seinen Keyboards gingen hingegen ein wenig unter.



Auch wenn es überwiegend das neue Album der Band live vorzustellen galt, was mit Songs wie etwa "I Will Be The End Of You" und "Into The Night" geschah, präsentierten HIM auch zahlreiche alte Hits. Darunter beispielsweise den Chartstürmer "Join Me In Death", "Your Sweet 666", bei dem die Bühne in teufelsrotes Licht getaucht wurde und Linde ein Gitarrensolo zum Besten gab, das Chris-Isaac-Cover "Wicked Game" oder die Ballade "Funeral Of Hearts", bei der die komplette Halle mit weißen Strahlern erleuchtet wurde. Bei der neuen Ballade "Tears On Tape" wiederum hielten die Fans im Saal plötzlich weiße Zettel mit den Hieroglyphen aus dem dazugehörigen Musikvideo hoch, was Ville mit einem "That's so fucking cool, thank you so much" kommentierte. Ansonsten schien er etwas wortkarg an jenem Abend; dafür konnte er gesanglich in allen Tonlagen überzeugen, rauchte diesmal während der Show keine einzige Zigarette und verzichtete sogar auf Alkohol. "God bless Krombacher Alkoholfrei", grinste er in die Menge, bedankte sich nochmals auf Deutsch bei den Zuschauern und rief "See you on the other side", ehe er mit seinen vier Musikerkollegen abschließend noch "When Love And Death Embrace" als Zugabe spielte.



HIM-Setliste: Intro – Unleash the Red, Lips Go Blue, Buried Alive By Love, Rip Out The Wings Of A Butterfly, Right Here In My Arms, Kiss Of Dawn, I Will Be The End Of You, Join Me In Death, Your Sweet 666, Passion's Killing Floor, Tears On Tape, Wicked Game, It's All Tears, Soul On Fire, Into The Night, Funeral Of Hearts, When Love And Death Embrace, Outro – Kiss The Void

Text & Fotos: Lea S.

Fotogalerie

(c) Zillo Musikmagazin / www.zillo.de
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