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Illectronic Rock "Angel Suicide"

Illectronic Rock "Angel Suicide", VÖ 08.02.2008, Blacksolaris Records / Discomania


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Tracklist:
01) Fear Inside
02) Between Heaven And Here
03) No Superhero
04) Heart & Bonebreaker
05) Brings Me Down
06) Angel Suicide
07) K.I.D.S.
08) In Black & Bloom
09) Twelve
10) Kiss Me...
11) ...Like I´m Dead
12) Maybe Too Dark
13) Overload Feeling
14) Suicide Angel
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Als “kranken, elektronischen Rock“ bezeichnen sie ihren Musikstil, als „aggressive Melancholie“ ihr brandneues Album „Angel Suicide“. Die Jungs selbst nennen sich Illectronic Rock und kommen aus dem Aschaffenburger Raum. Im Sommer 2005 fanden sie als Band zusammen und sammelten in den letzten zwei Jahren eine wahre Fangemeinde um sich herum an. Mit ihrem neuen Album erhoffen sich Illectronic Rock die Fangemeinde auch auf den Rest Deutschlands auszuweiten. Und ich denke, das wird ihnen ein Leichtes sein. 
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„Angel Suicide“ beinhaltet 14 Kracher voll elektronisch, metallisch rockiger Klänge. „Now it`s too late to run“/“Es ist zu spät, um davonzulaufen“, singt Robert in den ersten Zeilen vom Opener „Fear Inside“. Illectronic Rock werden euch einnehmen und ihr habt keine Chance, ihnen zu entkommen. „This is the time to dance. I`m sure your`re all my fans”/“Es ist Zeit zu tanzen. Ich bin mir sicher, ihr seid alle meine Fans“, singt Robert selbstbewusst weiter. „So come we`re freaking out. Just wait for my next shout!”/”Kommt wir flippen aus. Wartet auf meinen nächsten Schrei!“ Das ist ein gutes Stichwort. Von seinen drei Bandkollegen – Stefan (Gitarre), Jens (Drums), Marco (Bass) – wird Robert gern als extrovertierter Schreihals bezeichnet. Und das nicht zu unrecht, wie schon der Opener beweist. 
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Doch nicht, dass Robert auf dem Album nur schreien würde. Genauso gut versteht er es, sanfte Töne herüberzubringen, allerdings stets in Begleitung einer düsteren Melancholie. Sehr eingängig geht`s im zweiten Song „Between Heaven & Here“ weiter, zu dem die Band auch ein Video gedreht hat (was neben einem weiteren Live-Video auch auf dem neuen Album zu finden ist). Die Story des Videos stammt aus Roberts Feder, wie Illectronic Rock im Interview verrieten. Der nächste Song auf der Platte, „No Superhero“, ist durch einen flotten Rhythmus geprägt, der besonders in den Strophen zum Tanzen animiert. Achtet man nicht gerade auf den Text, klingt das Lied ja fast schon fröhlich. Das kann man von „Bing Me Down“ nicht gerade behaupten. Hier ist das Tempo gleichzeitig auch wieder deutlich zurückgeschraubt. Schwere Gitarren und harte Drums treten in den Vordergrund. 
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Es folgt der dem Albumtitel gleichnamige Song „Angel Suicide“, ein äußerst rockiges Stück mit Ohrwurm-Garantie. Auch sehr schön ist „In Black & Bloom“, nun ja, traurig-schön. In Begleitung von Gitarre und Piano schreit und schmachtet Robert in dieser Düsterballade vor sich hin und man würde ihn am liebsten tröstend in den Arm nehmen wollen. Lied Nummer 10, das psychodelische „Kiss Me“, bildet, wenn man so will, die Einleitung zum sich anschließenden Song „Like I`m Dead“ – eine rockige Midtemponummer. Während sich Sänger Robert in den einzelnen Strophen noch zurückhält und eher flüsternd singt, geht er im Refrain voll aus sich heraus. 
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Nicht nur gesanglich sind Illectronic Rock sehr abwechslungsreich und haben eine gute Kombination von sanften und härteren Tönen gewählt. Auch musikalisch bieten uns die Jungs eine volle Bandbreite an vielversprechenden Sounds und runden das Album schließlich mit „Suicide Angel“, dem offensichtlichen Gegenstück zu „Angel Suicide“ ab. Während sich die Songtexte gleichen, ist „Suicide Angel“ allerdings die ruhige Version von „Angel Suicide“. Piano, Streicher und Roberts unverwechselbare Stimme – mehr braucht diese Ballade nicht, um das Album perfekt abzuschließen. Dieser Song gehört neben seinem rockigen Gegenstück, „Between Heaven & Here“, „Heart & Bonebreaker“ und „In Black & Bloom“ definitiv zu den Highlights des Albums. Ein Album voll emotionaler, düsterer Melodien und metallisch, elektronischer Ausbrüche. Ich bin mir sicher, wenn „Angel Suicide“ am 8. Februar erscheint, wird es garantiert nicht mehr nur bei mir auf Dauerrotation laufen.
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Rezi: Lea
Website Band:
www.illectronicrock.de 
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(c) darkmoments

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