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Illectronic Rock (III)
Interview mit Stefan [Illectronic Rock], Oktober 2010, mailer



Nach ihrem 2008er Debüt-Album „Angel Suicide“ stehen Illectronic Rock nun frisch mit ihrem zweiten Schaffenswerk auf der Matte. „Sad Movie Scene“ heißt das gute Stück und ist mit 14 brandneuen Tracks versehen, die laut Gitarrist Stefan teilweise elektronischer und härter sind als je zuvor. Im Interview verriet er zudem, welche Dinge das Songwriting beeinflusst haben, wie die Videoaufnahmen zur ersten Single „Killer“ verlaufen sind und wann es die Aschaffenburger Band wieder live on stage zu erleben gibt.

Ende September gab es im Hause Illectronic Rock eine Record-Release-Party zu feiern. Wie ist`s gelaufen, wie fühlt ihr euch mit dem neuen Schaffenswerk in Händen?


Stefan: Ja, das war schon eine echt feine Sache. Wir haben die neue Scheibe in unserer „Heimatstadt“ Aschaffenburg gefeiert und dabei ein Live-Konzert gegeben. Die Party war der Hammer! Der Saal war ordentlich voll, unsere Fans haben uns wie die allergrößten Rockstars gefeiert und uns nach der Show die neue CD sowie neue T-Shirts am Merchandise-Stand förmlich aus den Händen gerissen. Autogramme und Fotos mit uns haben sich die Fans auch ohne Ende gewünscht. Das Ganze hat sich wirklich richtig gut angefühlt. So merkt man, dass sich die ganze Arbeit eben doch irgendwann lohnt. Mit dem neuen Schaffenswerk sind wir selbst mehr als zufrieden. Anders als bei unserem Erstling „Angel Suicide“ haben wir dieses Mal ALLES selbst gemacht und auf alle Leute, die einem so viel Blödsinn reinreden, gepfiffen. Angefangen bei der Aufnahme im eigenen Tonstudio bis hin zur Produktion des Videoclips zur Single „Killer“ haben wir wirklich alles ohne fremde Hilfe auf die Beine gestellt. Das Ergebnis ist super geworden, und darauf sind wir verdammt stolz!

Wie nehmen eure Fans, Freunde, aber auch Kritiker das zweite Album „Sad Movie Scene“ bis dato an?

Stefan: Bisher haben wir nur sehr gute Resonanz bekommen. Ähnlich wie auch wir bezeichnen die Kritiker das Album als abwechslungsreicher und experimenteller als unser Debüt. Die Fans haben schon ein paar Live-Lieblinge, bei denen es auf den Konzerten so richtig abgeht. Unsere Freunde sind ebenfalls absolut begeistert von dem Sound, den Songs und auch von dem abgefahrenen Artwork. Rundum haben wir nur positives Feedback bekommen, zumindest bis jetzt. Wer weiß, wie das die großen Musik-Mags sehen? Die wissen sowieso immer alles am besten, aber allen Recht machen können und wollen wir`s ja auch nicht. [grinst]

Werdet ihr auf der neuen Platte musikalisch nach wie vor eurem Namen gerecht?

Stefan: Ich würde sogar sagen, auf „Sad Movie Scene“ mehr denn je! Wir sind bei manchen Songs deutlich elektronischer geworden, bei den rockigen Songs durchaus noch eine Spur härter und hier und da auch etwas „ill-er“. Der Name ist auf der neuen Platte also definitiv Programm!

Seht ihr euer neues Werk als die logische Fortsetzung von „Angel Suicide“ oder steht „Sad Movie Scene“ komplett für sich selbst?

Stefan: Natürlich ist es in gewisser Weise die logische Fortsetzung. Die älteren Songs auf „Sad Movie Scene“ sind ja sofort nach Fertigstellung von „Angel Suicide“ entstanden. Auch wenn wir zwischenzeitlich einen neuen Mann am Bass haben, ist die Band dieselbe geblieben. Dennoch haben wir auch einen gewissen Wandel vollzogen. Das „Image“ der Band ist etwas rauer und rotziger geworden. Wir sind spontaner und weniger „durchgestyled“, was sicherlich auch an der Tatsache liegt, dass uns inzwischen kein Label oder Produzent mehr die Richtung vorgibt. Insofern steht die neue Scheibe doch auch ein Stück weit für sich selbst und eine neue Stufe, auf der Illectronic Rock heute stehen. 

Worauf habt ihr diesmal den Fokus gesetzt bzw. besonders Wert gelegt?

Stefan: Eigentlich haben wir nicht so viel anders gemacht als bisher. Nach wie vor haben wir größten Wert darauf gelegt, dass die Songs an sich geil klingen. Wir wollten einfach in alle Richtungen ein Stück extremer werden und ein bisschen mehr ausprobieren. Das haben wir gemacht, und es hat sich als gut erwiesen.

Welche Dinge haben das Songwriting beeinflusst? Dienten – bezugnehmend auf den Titel – auch Filme als Inspirationsquelle?

Stefan: Nun ja, Robert, unser Sänger, ist ein riesen Horror-Film-Fan, daher kommen sicherlich auch ein paar Text-Ideen und auch die Idee zum Artwork der neuen Scheibe. Ansonsten lassen wir uns von allen möglichen Dingen des Lebens inspirieren. Einige Songs handeln z.B. auch davon, dass wir zeitweise von dem Musikbusiness und seinen Machenschaften ziemlich angepisst waren oder von dem Weggang unseres sehr guten Freundes und Bassisten, Marco, aus der Band.

Warum hat Marco die Band verlassen?

Stefan: Marco verließ die Band, weil er sich auf sein Studium konzentrieren und die Band dadurch nicht bremsen wollte. Wir hatten vollstes Verständnis dafür und haben uns in absoluter Freundschaft getrennt. Wir sind nach wie vor allerbeste Kumpels!!!

Das Cover betrachtend, hätte man die neue Platte auch „Horror Movie Scene“ taufen können, oder?

Stefan: Stimmt, gute Idee, nur leider etwas zu spät. [grinst]

Schaut ihr alle gerne Horrorfilme?


Stefan: Teilweise schon. Generell schauen wir uns gerne Filme an, denn auch aus Komödien oder Liebesfilmen lassen sich tolle Inspirationen für Songs ableiten. Generell visualisieren wir gerne. Zu unserem letzten Live-Set gab es beispielsweise eine „Multimedia-Show“, bei der zu fast jedem Song auf Leinwand verschiedene Sequenzen, Bilder und teilweise auch Ausschnitte aus bekannten Filmen liefen. So etwas macht uns Spaß, und für den Zuhörer/Zuschauer wird das Konzert nochmals viel interessanter.

Als erste Single habt ihr „Killer“ ausgekoppelt. Warum gerade diesen Song?


Stefan: Der Song lag uns vom ersten Moment an sehr am Herzen. Er hat eine ziemliche Power –  alleine der Name hat schon viel Energie – und wir hatten sofort eine passende Idee für den Video-Clip. Auch wenn er vielleicht ein paar mehr Hördurchgänge braucht als andere, vielleicht eingängigere Songs der Platte, sind wir sehr zufrieden mit dem „Killer“ als Single. Er zeigt die Band von der Seite, wie sie heute ganz einfach aussieht.

Zur Single existiert – wie du es bereits erwähnt hast – auch ein Video, das unter Regie von Robert gedreht wurde. Welche Anekdoten gibt es vom Dreh zu berichten?

Stefan: Ja, Robert ist unser Video-Chef. Wobei man sagen muss, dass auch er das nie professionell auf einer Schule oder so gelernt hat, sondern es sich einfach selbst beigebracht hat. Dafür kann sich das Ergebnis absolut sehen lassen. Anekdoten? Nun ja, wir haben uns sehr viel Zeit für den Dreh genommen. Die Haupt-Location ist später auch zum Schauplatz für das Fotoshooting und die kompletten Texte des Booklet-Artworks geworden. Dieser Ort hat eine besondere Atmosphäre, die uns von Anfang an beeindruckt hat.

Was sind neben „Killer“ eure persönlichen Highlights der neuen Platte?

Stefan: Da hat jeder so seine Favourites. „Breath“ ist z.B. inzwischen der absolute Publikumsliebling geworden, bei „Of Hopes and Dreams“ geht’s live so richtig ab. „Last Thoughts of Timmy“ ist ein sehr spezieller Song geworden, der uns sehr wichtig ist. Er scheint auf den ersten Blick sehr provokant. Generell ist der Text ein Versuch, zu verstehen, was in diesem „Menschen“ vorgegangen sein könnte, der beim Amoklauf an seiner Schule so viele Schüler und Lehrer in den Tod riss. Der Song ist weder eine Rechtfertigung dessen, was passiert ist, noch eine Moralpredigt, sondern einzig der Ansatz, zu verarbeiten, was dort passiert und im Leben dieser Person schief gegangen ist.

Mit „Heart & Soulshaker“ habt ihr eine neue Version vom Track „Heart And Bonebreaker“ kreiert, der auf dem ersten Album zu finden ist. Warum die Titelumbenennung?

Stefan: Die Titelumbenennung war eigentlich ein spontaner Spaß von uns, der sich plötzlich irgendwie durchgesetzt hat. Den Song hatten wir schon oft live bei unseren Konzerten unplugged dargeboten, was beim Publikum immer sehr gut angekommen ist. Den Song auf die Platte zu packen, ist sozusagen ein kleines Geschenk und Dankeschön für unsere treuen Fans.

Live ist ein gutes Stichwort. Am 11. Oktober 2010 habt ihr im Vorprogramm von Negative gespielt. Wie passen die Finnen und Illectronic Rock zusammen?

Stefan: Wirklich viel hatten wir mit den Jungs nicht zu tun. Die Managerin hatte sich sehr gut bemüht, uns so weit wie möglich von der Band abzuschirmen. Scheinbar hatten die Angst, wir beißen sie. [grinst] Aber den Negative-Fans hat unsere Show anscheinend ziemlich gut gefallen, wir bekamen viele positive Rückmeldungen.

Ende Oktober und im November spielt ihr einige Shows u.a. in Tschechien. Wie sind die Menschen dort auf euch aufmerksam geworden?

Stefan: Wir haben inzwischen schon einige Shows in unserem Nachbarland gespielt. Dort gibt es einige sehr aktive Bands, mit denen wir sehr gut befreundet sind und mit denen wir regelmäßig Gigs tauschen, um so gemeinsam eine kleine „internationale Tour“ auf die Beine zu stellen. Jedenfalls sind die Menschen dort sehr aufgeschlossen und haben meist sehr viel Spaß bei unseren Konzerten, und den haben wir dann natürlich auch.

Wie hat sich Steven, euer neuer Mann am Bass, in die Band eingefügt?

Stefan: Steven ist schon seit Ewigkeiten privat einer unserer besten Freunde. Wir kannten uns schon lange bevor es Illectronic Rock gab, haben teilweise auch schon in früheren Bands zusammen gespielt und wussten von daher, wen wir uns da ins Boot holen. Er fühlt sich verdammt wohl bei uns und wir uns auch mit ihm. Steven ist halt ein Vollblut-Rock-n-Roller, der sein letztes Hemd für die Musik und Band geben würde. Es ist sehr schön, ihn dabei zu haben!

Das Jahr 2010 neigt sich langsam seinem Ende zu. Was steht bei euch bis Dezember noch alles an?

Stefan: Wir versuchen gerade noch, unseren Live-Kalender etwas zu füllen. Spätestens Anfang 2011 wird es aber auf jeden Fall noch mehr Illectronic-Rock-Konzerte geben. Außerdem sind wir schon sehr gespannt auf den Spielfilm, in dem wir sowohl als fiese Rockband als auch als Schauspieler in kleinen Rollen zu sehen sind. Der Film heißt „Kopfkino“, ist eine Romantik-Komödie und wird im Dezember Premiere haben. Da freuen wir uns schon riesig drauf! [grinst]


Wo wird es den Film „Kopfkino“  zu sehen geben und wer ist Regisseur?


Stefan: Regisseur ist Serdar Dogan aus Karlsruhe. Er arbeitet schon lange in der Filmbranche und erfüllte sich mit diesem großen Projekt einen Traum. Die Premiere im Dezember ist zunächst einmal eine „interne“ Premiere für die Filmcrew. Danach wir der Streifen für diverse Filmfestivals beworben. Erst danach darf er in ausgewählten Kinos gezeigt werden, was dann aber wohl erst Anfang/Mitte kommenden Jahres der Fall sein wird.




Interview: Lea S.
Fotos: Promo
Website Band: www.illectronicrock.de
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