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Katanga
Interview mit Mario [Katanga], Januar 2011, mailer



Mit "Moonchild" veröffentlichen Katanga dieser Tage das zweite Werk ihrer geplanten Alben-Triologie, die mit "Darkchild" im Jahr 2006 ihren Anfang fand. Knapp fünf Jahre sind seitdem ins Land gezogen, doch war die Greifswalder/Berliner Gothic-Rock-Band in jener Zeit nicht untätig. Im Interview verriet mir Frontmann und Sänger Mario unter anderem, warum es bei der Entstehung der zweiten Platte einige Verzögerungen gab.

Die Veröffentlichung eures zweiten Albums "Moonchild" steht kurz bevor. Seid ihr vollkommen zufrieden mit der neuen Platte?


Mario: Ja, sind wir. Wir wollten einen warmen 80er-Sound kreieren. Natürlich gibt es immer ein paar Dinge, die man verbessern kann. Aber wir sind sehr zufrieden und sehr stolz auf das Album.

Die Arbeiten zum "Moonchild"-Album begannen bereits Mitte 2007 und wurden erst jetzt vollendet. Warum hat die Produktion fast drei Jahre gedauert?

Mario: Wir wollten diesmal die vollkommene Kontrolle über die Produktion haben, und das Album sollte erst erscheinen, wenn wir der Ansicht sind, dass es so klingt, wie es unseren Vorstellungen entspricht. Wir mussten uns daher erst mit Produktionstechnik, Computerprogrammierung usw. befassen. Dann hat die Suche nach einem geeigneten Produzenten länger gedauert, und auch das Mastering stellte sich als schwierig heraus. Schließlich haben wir noch das Label gewechselt.

Letztlich sind 18 Tracks auf der neuen CD gelandet, obgleich die meisten Alben selten mehr als 10-13 Songs enthalten. Habt ihr euch schwer getan bei der Auswahl oder wolltet ihr einfach keinen Platz verschwenden?

Mario: Die Leute haben immer weniger Geld, und es ist leicht, Titel aus dem Netz herunterzuladen. Wir haben uns daher gesagt, wenn schon jemand Geld für unser Album bezahlt, dann wollen wir ihm auch von uns aus soviel wie möglich bieten.

Welcher Inspirationsquellen habt ihr euch beim Songwriting bedient?

Mario: Zunächst sind die Texte sozialkritischer als auf dem ersten Album. Wir haben uns also bei der Wirklichkeit bedient. Ansonsten haben uns auch Texte von unseren Lieblingsbands wie Metallica, The Doors oder Depeche Mode inspiriert. Aber auch Filme oder Literatur sind als Inspirationsquellen mit eingeflossen.

Wonach entscheidet ihr, ob ein Songtext in englischer oder deutscher Sprache entwickelt wird?

Mario: Wir werfen immer eine Münze :-) Nein, dies entscheidet sich nach dem Klang. Wir nehmen zuerst eine Gesangsspur auf, die textlich keinen Sinn ergibt, aber lautlich schon zur Musik passt. Gelingt es dann, dieses Klangbild bei einem deutschen Text beizubehalten, erscheint er auf Deutsch. Gelingt es nicht, wird er in Englisch vollendet.

Während euer Debüt auf den Namen "Darkchild" getauft wurde, hört die neue CD auf den Namen "Moonchild". Das klingt, als würdet ihr ein bestimmtes Konzept verfolgen. Ist dem so?

Mario: Ja, es soll eine Trilogie werden. Das dritte Album der Trilogie soll "Winter's-Child" heißen. Aber das Album steht noch in den Sternen.

In welchem Zusammenhang stehen die Songs auf "Moonchild"? Oder gibt es keinen roten Faden?

Mario: Naja, die Songs "Moonchild", "Mondscheinfahrt", "Mondscheinkind" und "Bittermond" beinhalten ja schon das Mondthema. Ansonsten ist der Mond für uns das Licht, welches uns durch die Dunkelheit begleitet. Und da sich das Album zum großen Teil mit Menschen auf der Kehrseite der Sonnenseite befasst, ist der Titel sehr passend.

Worin seht ihr eure musikalische Weiterentwicklung zwischen Debüt und Zweitwerk?

Mario: Soundtechnisch ist das Album wesentlich besser. Textlich sind wir etwas mehr von den klassischen Horrorthemen abgekommen und sagen jetzt eher unsere Meinung zu gesellschaftlichen Themen und Problemen, die uns umgeben. Stilistisch sind wir jedoch relativ konstant geblieben, wobei unser Stil wieder viele Stile verbindet und verschmilzt.

Wie lässt sich "Moonchild" in wenigen Worten zusammenfassen?

Mario: Eine rockige Mischung aus The 69 Eyes, Oomph!, Paradise Lost und Dreadful Shadows. Aber seine eigene Musik zu beschreiben, ist immer schwer. Am besten einfach mal reinhören und sich selbst ein Urteil bilden!

Produziert wurde die neue Platte von Ron Thiele (Dreadful Shadows). Was zeichnet seine Arbeit aus?

Mario: Ron ist sehr ruhig, aber sehr kompetent. Seine Vorschläge haben immer Hand und Fuß. Im Nachhinein mussten wir ihm immer Recht geben. Außerdem versteht er, wie unsere Musik klingen soll. Das ist sehr wichtig. Ein Produzent kann beispielsweise die eine Band perfekt produzieren, während er es bei der anderen nicht hinbekommt, weil er einfach die Musik nicht versteht. Wir sind sehr froh, dass wir auf Ron gestoßen sind.

Laut eurer Bandinfo habt ihr aktuell keinen Drummer. Wie habt ihr das Problem auf dem neuen Album gelöst?

Mario: Unser Drummer ist erst vor kurzem ausgestiegen. Er ist sogar noch auf dem Bandfoto der CD zu sehen.

"Moonchild" hat auch einen Gastsänger zu verzeichnen. Warum fiel die Wahl auf Sven Friedrich (Dreadful Shadows, Zeraphine, Solar Fake)?

Mario: Wir sind alle Fans von ihm. Er hat eine so markante und wundervolle Stimme. Wir wollten unbedingt, dass er auf dem Album mitsingt.

Welche Anekdoten gibt es von den Albumaufnahmen zu berichten?

Mario: Ach, wirkliche Anekdoten gibt es nicht. Mmm, als Sven im Studio war und sich von uns "I´m gonna die for you" angehört hat, sagte er, er sehe förmlich den HIM-Gitarristen vor sich. Dann spielte er erstmal eine Runde Luftgitarre.

Was ist euer persönliches Highlight auf der neuen Platte und warum?

Mario: Na, die ganze Platte ist ein einziges Highlight, weil sie einfach gut ist :-) Natürlich sind für uns persönlich die drei Lieder mit Sven Highlights. Wilko gefällt besonders noch "Schwarze Flügel", weil das Stück rockt und modernen Metal mit Dark Wave und Elektro gut verbindet.

Wann werdet ihr die neuen Songs live on stage präsentieren?

Mario: Das machen wir bereits seit geraumer Zeit. Wir wollen neue Lieder immer gleich präsentieren und nicht erst warten, bis sie auf CD erscheinen. Das werden wir auch künftig so halten.

Was sind generell eure Pläne für das Jahr 2011?

Mario: Wir arbeiten schon wieder an neuem Material. Ron wird diesmal bereits bei der Entstehung der Lieder miteinbezogen. Außerdem wollen wir uns natürlich live präsentieren. Des Weiteren werden wir die Suche nach einem neuen Drummer intensivieren.

Und noch eine letzte Frage: Wie würdet ihr den Satz "Musik ist..." vollenden?

Mario: ...ewig, göttlich und grenzenlos.



Interview: Lea S.
Fotos: taken & (c) by Anja Schwartz
Website Band: www.katanga-band.de


(c) Zillo Musikmagazin / Ausgabe 03/11 / www.zillo.de
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