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Katatonia 2012
Katatonia/Alcest/Junius, 02.12.2012, Köln – Live Music Hall

Vor wenigen Wochen waren bei einem Konzert in der Kölner Live Music Hall noch Teile der Decke heruntergekommen; mittlerweile ist die Halle aber wieder einsatzfähig und musste am ersten Advent dem düsteren und druckvollen Sound von Katatonia, Alcest und Junius standhalten. Letztere Band machte den musikalischen Anfang und befeuerte das Publikum mit schweren, melodischen Post-Rock- und Metal-Klängen. Doch trotz ihres unaufhaltsamen Engagements schafften es die vier US-Amerikaner nicht, die Zuschauer zum "Abrocken" zu bewegen, sondern entlockten diesen nur ein zaghaftes Kopfnicken im Takt der Musik. Dennoch heimste das Quartett nach jedem Song, darunter beispielsweise das traurig-schöne "A Reflection On Fire", einen warmen Applaus ein.



Gleiches war bei Alcest zu beobachten, obgleich die Franzosen während ihres gut 45-minütigen Auftritts stellenweise mit einem wummernden Sound zu kämpfen hatten. Der Bass schien zu laut, der Gesang indes zu leise, so dass man bei dem einen oder anderen Song nur schwer die Worte von Sänger Neige heraushören konnte. Wer nicht des Französischen mächtig ist, hat bei Alcest ohnehin ein Problem, die Texte zu verstehen. Erst recht, wenn Neige dann auch noch anfängt schwarzmetallisch zu "schreien"… Trotzdem hinterließ das Quartett beim Publikum einen positiven Gesamteindruck, als es gegen 21:30 Uhr die Bühne für den Headliner des Abends räumte.



Es sollte allerdings noch eine gute halbe Stunden dauern, bis der Umbau vollbracht und die schwedischen Dark-Rocker Katatonia die Bühne stürmen konnten. Den Hintergrund dieser zierte ein riesiges Banner mit dem Cover-Artwork der neuen Katatonia-Platte "Dead End Kings", die es an jenem Abend vornehmlich zu präsentieren galt. Mit "The Parting", dem Opener des neuen Albums, legte das Quintett kraftvoll los und zog das Publikum sogleich auf seine Seite. Die Fotografen im Graben hatten allerdings keinen Spaß, da die Musiker immer wieder in Nebel eingehüllt wurden. Das Gesicht von Frontmann und Sänger Jonas bekam man ohnehin nicht zu sehen, da der Schwede wie immer seine Matte vor den Augen hängen hatte und durch eine Wand von Haaren ins Mikrofon sang – aber das im Übrigen ausgesprochen gut.



Mehr Action in Sachen Bewegung boten derweil die restlichen vier Musiker: Während Daniel wie wild auf sein Schlagzeug einprügelte, das im hinteren Bühnenbereich auf einem Podest thronte, ließen die Gitarristen Anders und Per sowie Bassist Niklas immer wieder ihre Haare kreisen oder animierten die zahlreich anwesenden Zuschauer zum Klatschen. Musikalisch boten Katatonia neben vielen neuen Songs wie etwa "Buildings", "The Racing Heart" und "Lethean" auch noch eine gute Mischung an Tracks der Vorgängeralben. Doch nach "Day And Then The Shade" verabschiedeten sich die fünf Nordmänner von der Bühne, nur um kurz darauf noch die drei obligatorischen Zugaben zu spielen. "Dead Letters" machte den Anfang, dicht gefolgt vom wuchtigen "Forsaker", ehe Katatonia mit "Leaders" am wirklichen Ende ihres Konzertes angelangten. Als Andenken an den stimmungsvollen Abend in der Kölner Live Music Hall ließ die Band noch ein Gruppenfoto von sich und der begeisterten Zuschauerschauermenge machen, dann verabschiedeten sich die Fünf nach gut anderthalb Stunden Show in den wohlverdienten Feierabend.

Text & Fotos: Lea S.

Fotogalerie

(c) Zillo Musikmagazin / www.zillo.de
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