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Kerbenok "O"

Kerbenok "O", VÖ 28.11.2008, Northern Silence Productions



Tracklist:
01) Aus der Stille...
02) Heimatstadt in Trümmern
03) Die Schwere unserer Glieder
04) Im Kreise ziehen wir unsere Runden
05) Waldfrieden
06) Frihet er vares
07) Verstandes Klinge
08) Lys
09) Hardangervidda
10) ...in das was noch kommen mag.
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Schleswig-Holstein ist die Heimat der Black/Pagan-Metal-Band Kerbenok und 2000 ihr Geburtsjahr. Seitdem ist viel geschehen. Die hauptsächlich zwei Köpfe, die hinter Kerbenok stecken – Stefan und Christopher – nahmen Demos auf, spielten auf Festivals, lösten sich zeitweilig aufgrund Studium und Zivildienst auf, starteten erneut und kreierten auch wieder neue Songs. Diese haben sie nun auf ihrem aktuellen Schaffenswerk vereinigt. Es hört auf den kurzen, simplen Namen „O“. Was es genau mit diesem Buchstaben auf sich hat...no idea. Es steht jedoch fest, dass auf „O“ insgesamt 10 Tracks zu finden sind mit meist deutschen, aber teils auch schwedischen Texten. Doch zunächst eröffnet Vogelgezwitscher die Platte und wandelt sich schlagartig in ein Gedresche aus Drums und harten Gitarren. Dazwischen Ästeknacken. Erst beim zweiten Song „Heimatstadt in Trümmern“, der mal eben 12:44 Minuten lang dauert, setzt das erste Mal der Gesang ein, welcher sich mehr durch ein tiefes Grunzen, Growlen und Fauchen äußert – so wie es sich eben für die Musikrichtung von Kerbenok gehört. Doch mag der Track anfangs noch etwas schwerfälliger sein, so legt er mittendrin plötzlich los, um sich nur kurz darauf wieder von gemäßigter Seite zu zeigen. Diese Art von Tempowechsel ist auch bei anderen Tracks von „O“ wiederzufinden, wie bei „Die Schwere unserer Glieder“ und „Im Kreise ziehen wir unsere Runden“. „Waldfrieden“ ist hingegen durchgängig ruhig – hätte man bei diesem Titel auch etwas anderes erwartet? – verzichtet auf Gesang und lässt dafür der A-Gitarre den Vortritt. Auch „Lys“ ist ein melodisches, verträumtes Instrumentalstück. Dennoch überwiegen auf der Platte die Songs, auf denen auch Stimmen zu hören sind. Und wie bereits angesprochen, gibt es auch schwedischen Gesang, wie zum Beispiel der Song „Frihet er vares“ unter Beweis stellt. Und neben Stefans und Christophers tiefem Gegrummel taucht plötzlich auch die klare Stimme einer Frau im Hintergrund auf – sie gehört Loretta. Auch auf dem sich anschließenden Track und dem atmosphärischen „Hadangervidda“ ist sie wiederzufinden. Ein insgesamt interessantes Werk mit zahlreichen verschiedenen Soundelementen, die für reichlich Abwechslung sorgen und zeigen, dass Kerbenok trotzdem da sind, auch wenn die Herren seit Juli 2008 wieder zeitweilig getrennte Wege gehen. Erst im Sommer 2009 wollen Kerbenok mit neuen Tracks und einer Tour zurückkehren. Bis dahin heißt es wohl Däumchen drehen und „O“ hören...
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Text: Lea
Website Band: www.kerbenok.net

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(c) Visions Underground

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