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Lacrimas Profundere, Sons Of Seasons, Eves End
Lacrimas Profundere/Sons Of Seasons/Eves End, 25.11.2010, Köln, Werkstatt

Mit "The Grandiose Nowhere" veröffentlichten Lacrimas Profundere im Frühjahr 2010 ihren mittlerweile 9. Longplayer. Doch erst jetzt – im hereinbrechenden Winter – gab es die passende Headliner-Tour zum neuen Album. Auch in Köln machten Lacrimas Profundere einen kurzen Zwischenstopp, allerdings kamen die vier Dark Rocker nicht allein: Sie brachten die beiden Bands Sons Of Seasons und Eves End zur musikalischen Unterstützung mit.

Den Anfang machten Eves End aus dem hessischen Darmstadt mit ihrem melodischen Düster-Rock. Gute 45 Minuten hatte das Quintett Zeit, die Anwesenden von sich zu überzeugen, was letztlich auch mit Songs wie "Dead End Hope", dem rockigen "Heaven Blessed With Lies" und dem Ohrwurm "Frozen Heart Philosophy" gelang. Zu finden sind all diese Tracks auf dem Debüt-Album der im Jahre 2006 gegründeten Band, was es an jenem Abend selbstverständlich auch am Merchandise-Stand zu erwerben gab.



Punkt 21 Uhr wurde es Zeit für den zweiten Support-Act: Sons Of Seasons. Obgleich die Band musikalisch mit ihrem Symphonic Metal ein wenig aus der Reihe tanzte, erhielt sie dennoch reichlich Zuspruch von den Besuchern der Kölner Werkstatt. Nicht unerheblich dazu bei trugen Songs wie "Dead Man`s Shadows" und "Blind Man`s Resolution". Auf der Bühne wurden dabei immer wieder die Haare geschwungen, was letztlich auch einige Leute in der Menge zum Headbangen animierte. Aber auch "schmusigere" Töne, wie Frontmann und Sänger Henning Basse sie nannte, kamen zwischendurch nicht zu kurz und ließen alle für einen Moment durchatmen. Ihr gut einstündiges Set rundeten die fünf Musiker allerdings mit einer härteren Nummer ab. "Hier kommt ein Song mit Eiern!", grinste Henning ins Mikrofon und stimmte sogleich "Fallen Family" vom Debüt-Album "Gods Of Vermin" (2009) an.



Die sich anschließende Umbaupause für den Headliner des Abends dauerte fast eine dreiviertel Stunde, so dass sich das überwiegend recht junge, feminine Publikum noch ein wenig in Geduld üben musste. Mittlerweile drängten alle dichter zur Bühne hin, und die Werkstatt schien plötzlich nur noch halb so voll wie vorher. Doch die überschaubare Anzahl an Besuchern machte ordentlich Stimmung, als Lacrimas Profundere schließlich um 22:40 Uhr die Bühne stürmten. Sänger Roberto Vitacca schien von Beginn an Mittelpunkt des Geschehens zu sein, doch auch die Gitarristen Oliver Nikolas Schmid und Tony Berger sowie der Band-Drummer erhielten reichlich Zuspruch für ihre musikalischen Darbietungen. Fokus dieser war natürlich die Vorstellung der neuen Lacrimas-Profundere-Platte "The Grandiose Nowhere". So gab das Quartett u.a. "Be Mine In Tears" und "Her Occasion Of Sin" zum besten, aber auch die Ohrwurm-Single "The Letter" durfte im Set nicht fehlen.



Die Fans nahmen die neuen Songs mit Wohlgefallen auf, klatschten und hüpften begeistert im Takt zur Musik. Rob, der auf dem besten Wege zu einem Vollbart ist, bedankte sich immer wieder für die vom Publikum entgegengebrachte positive Zustimmung. Florian Grey, der Frontmann von Eves End, hatte sich ebenfalls unter die Leute gemischt und jubelte Lacrimas Profundere zu. Die Band sorgte derweil mit "My Little Fear" für ein paar Ruhemomente, pfefferte aber alsbald den altbekannten Hit "Ave End" hinterher. Mit diesem endete allerdings das offizielle Set der bayrischen Dark Rocker, doch sogleich machten sich laute Zugabe-Rufe im Saale breit. Lacrimas Profundere ließen sich nicht zweimal bitten und rockten noch drei weitere Songs, darunter "Amber Girl" und das neue "I Don´t Care", ehe sie ihr Publikum in die kalte Nacht entließen.

Text & Fotos: Lea S.

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