♦♦♦ Aurora Borealis ♦♦♦
Menu  
  Home
  Events
  Interviews 2016-2017
  Gig-Reviews 2015-2017
  CD-Reviews 2015-2017
  DVD-Reviews
  Book-Reviews
  Reports
  Videos
  Gallery
  Contact
  VIP
  About
Insgesamt haben schon 243686 Besuchervorbeigeschaut!
Ladytron "Velocifero"

Ladytron "Velocifero", VÖ 30.05.2008, Major Records/Alive!



Tracklist:
01) Black cat
02) Ghosts
03) I`m not scared
04) Runaway
05) Season of illusions
06) Burning up
07) Kletva
08) They gave you a heart
09) Predict the day
10) Lovers
11) Deep blue
12) Tomorrow
13) Versus
-
Ein Wirrwarr von bunten Ranken, Schnörkeln und Klecksen ziert das Cover des brandneuen Ladytron-Albums „Velocifero“. Inmitten dieses kreativen „Chaos“ schauen die Köpfe, Arme und Beine der vier Ladytrons - Helen, Mira, Daniel und Reuben - hervor. Mit „Velocifero“, was so viel wie „Tempobringer“ heißt, veröffentlichte das Quartett seinen vierten Longplayer. Das Album entstand in Eigenproduktion, allerdings mit der Hilfe von Vicarious Bliss (Ed Banger Records) und Alessandro Cortini (NIN). 13 Tracks sind das Ergebnis und diese sind von poppigem Electro-Rock durchzogen. 

Bereits der Opener „Black Cat“ weist mit seinen düster harschen Beats die Richtung, die Ladytron 1998, als die Band das Licht der Welt erblickte, eingeschlagen haben. Mira singt den Song in ihrer Landessprache – Bulgarisch – und es ist kein Leichtes, der „schwarzen Katze“ zu folgen. Doch bereits im sich anschließenden Track wird zur englischen Sprache gewechselt. „Ghosts“ ist gleichzeitigdie erste Singleauskopplung vom Album und das zurecht: Ein gleichmäßiger Puls durchzieht das Lied und die Melodie bleibt leicht in den Ohren hängen. 

Aber auch das kurze Stück „The Lovers“ und das dagegen sehr lange Lied „Runaway“ können nicht über fehlende Ohrwurmtauglichkeit klagen. Die düsteren Beats harmonieren hervorragend mit der klaren und hellen Stimme von Helen. Ebenso dunkle elektronische Beats tauchen in „Burning Up“ auf. Dagegen wirkt das Cover „Kletva“ fast schon wieder zu brav und ruhig. Vielleicht liegt es auch daran, dass es einem alten bulgarischen Kinderfilm entnommen ist. 

„They Gave You A Heart, They Gave You A Name“ singen Helen und Mira im folgenden Track und ihre Stimmen ergänzen sich dabei zu einer wohlklingenden Einheit. Ebenso entfalten sich das fröhliche Pfeifen im Hintergrund von „Predict The Day“ und die synthetischen Soundelemente dieses Songs zu einem symbiotischen Ganzen. Mit „Deep Blue“ und der stetigen Wiederholung ganzer Text-Passagen beweisen Ladytron abermals die Clubtauglichkeit ihrer Songs. 

Das ist in der Tat Musik, auf die man wunderbar tanzen kann. Vielleicht ist das bunt verschnörkelte Cover bereits ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl, denn „Velocifero“ bietet unweigerlich eine bunte Mischung aus interessanten Kompositionen voll rhythmischer Electro-Vibes und vielschichtiger Synth-Effekte und findet in „Versus“, dem insgesamt längsten Track des Albums, einen gelungenen Abschluss.
-
-

Text: Lea
Website Band:
www.ladytron.com
-
(c) darkmoments

Time  
   
Werbung  
  "  
=> Willst du auch eine kostenlose Homepage? Dann klicke hier! <=
copyright: Aurora Borealis 2007-2015