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Letzte Instanz 2012
Letzte Instanz/Lord Of The Lost, 10.10.2012, Köln – Live Music Hall

Aktuell sind die sieben Rocker der Letzten Instanz zusammen mit den St. Paulianern Lord Of The Lost unterwegs, um die Fans mit frischen Klängen und alten Gassenhauern zu beglücken. Den Tourstart absolvierten die beiden Bands am 10. Oktober 2012 in der Kölner Live Music Hall. Für die Besucher sollte es ein langer Rockabend werden, denn die Headliner hatten ein Set mit über 20 Stücken vorbereitet.

Doch zunächst gebührte Chris "The Lord" Harms und seinen vier Mitstreitern die Ehre, den Abend musikalisch zu eröffnen. Nur wenige Tage zuvor hatte das Quintett noch Helsinki und St. Petersburg unsicher gemacht, nun galt es die Kölner von sich zu überzeugen. Für die Band kein Problem. Mit ihrer aktuellen Single "Die Tomorrow" vom gleichnamigen dritten Longplayer legten Lord Of The Lost einen fulminanten Startschuss hin und hatten die Zuschauer recht bald auf ihrer Seite. Nicht unerheblich dazu bei trugen sicherlich auch Kracher wie "Prison" und "Sex On Legs" oder auch die Cover-Version von Amy McDonalds "This Is The Life".



Im Mittelpunkt der Performance stand gewohnt der charismatische, blonde Frontmann und Sänger Chris, der hin und wieder zur Gitarre griff, um auch musikalisch zum druckvollen Sound der Band beizutragen. Als er sich dann bei "Blood For Blood" seines Oberteils entledigte, wie es bereits Multiinstrumentalist Gared Dirge und Bassist Klaas Grenayde vorgemacht hatten, quittierten das seine Anhänger(innen) mit einem freudigen Aufschrei. Sie schien es auch nicht zu stören, dass sich die Hamburger ihre Oberkörper mit Farbe dreckig eingeschmiert hatten. Im Gegenteil. Lord Of The Lost entpuppten sich so während ihrer zehn Lieder umfassenden Show als heiß begehrte Fotoobjekte und nahmen dies zum Anlass, nach dem Auftritt noch ein wenig mit ihren Fans zu plaudern und immer wieder freundlich in die Kamera zu lächeln.

Um 21 Uhr waren die Tourheadliner an der Reihe. Für die Letzte Instanz galt es vor allem, ihr neues Album "Ewig" live vorzustellen, nichtsdestotrotz griffen die Musiker auch immer wieder ganz tief in ihre Songschublade, um daraus den einen oder anderen älteren Hit hervorzuzaubern. Im Gegensatz zu Lord Of The Lost, die sogleich in die Vollen gingen, wählte das Septett mit dem Intro "Aeternitas" und dem Titeltrack des aktuellen Albums einen recht ruhigen Einstieg, ehe es mit "Nur für uns" richtig loslegte. Das bereits von der Supportband ordentlich aufgewärmte Publikum feierte die neuen Songs begeistert mit, so dass Frontmann und Sänger Holly Loose – wie er kleinlaut verriet – eine Gänsehaut bekam.



Auch die neuen Tracks "Schwarzer Sand", "Regenbogen" und "Von Anfang an" kamen sehr gut bei den Kölner Zuschauern an, so dass immer wieder zahlreiche Arme in die Höhe schnellten, um im Takt der Musik mitzuklatschen. Außerdem bewiesen die Zuschauer immer wieder Textsicherheit. Holly überzeugte sich davon, indem er hin und wieder den Rand seiner Mütze hochklappte, um sein Ohr gen Menge zu halten. Bei einigen Tracks wie "Unerreicht" und "Morgenrot" erhielt der Frontmann gesangliche Unterstützung von Bandkollege und Gitarrist Holly D. Geiger M. Stolz hüpfte derweil gewohnt Barfuß und mit schwarzem Rock über die Bühne, während Cellist Benni Cellini auf seinem Thron immer wieder die roten Dreads kreisen ließ.

Nach "Tausendschön" verabschiedete sich die Letzte Instanz von der Bühne, wurde aber sogleich durch laute Zugaberufe zurückgelockt und spielte drei Zugaben, darunter beispielsweise den Ohrwurm "Wir sind allein",  bei dem sich alle an die Hände nahmen. Der zweite Zugabenblock wurde mit einem Drumsolo eingeleitet und Holly stellte alle Musiker namentlich vor, ehe er "Rapunzel" anstimmte. Bei diesem Song wagte Benni Cellini ein Bad in der Menge. Von zahlreichen Händen getragen "surfte" er eine große Runde durch den Saal, ehe M. Stolz ihm wieder auf die Bühne half. Mit dem besinnlichen "Silber im Stein" rundeten die Musiker ihre fast zweieinhalbstündige Show ab und stießen im Nachgang mit ihren Fans noch auf den gelungenen Tourstart an.

Text & Fotos: Lea S.

Fotogalerie

(c) Zillo Musikmagazin / www.zillo.de

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