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Lord Of The Lost 2014
Lord Of The Lost/Lost Area, 24.04.2014, Köln – Live Music Hall

„From The Flame Into The Fire“ lautet der Titel des neuen Albums von Lord Of The Lost, das im Mai erscheint. Doch schon jetzt machten sich die Hamburger Dark-Rocker auf die Socken, um die neuen Songs live on stage zu präsentieren. Zu den glücklichen Städten gehörten Leipzig, Frankfurt, München, Köln, Bochum und Hamburg. In der Domstadt Köln machten Lord Of The Lost am 24. April 2014 Halt und statteten der Ehrenfelder Live Music Hall einen Besuch ab. Die musikalische Einstimmung in den Abend übernahmen allerdings Lost Area mit ihrem eingängigen Electro-Rock. Von Beginn an hatte das Trio – Sänger VDiva, Gitarrist Von Marengo und Drummer Chris Fox (diesmal ohne Bandgründer Jan) – die Zuschauer im Griff. Nicht unerheblich dazu bei trugen Songs wie der Opener „The Spell“, „Nobody“ vom Album „Destroying Something Beautiful“ (2012) oder die düster-treibende Single „When Darkness Falls“ vom aktuellen Album „From The Ashes“ (2013), deren Refrain fleißig vom Publikum mitgesungen wurde. Kurzfristig ein wenig gedämpfter wurde die Stimmung allerdings, als der charismatische Frontmann VDiva verkündete, dass es die letzte Lost-Area-Tour sei, denn die Band würde sich anno 2014 auflösen. Gründe nannte er keine, doch ist auf der Website der Band mittlerweile ein Statement zur Auflösung zu lesen. Die allerletzten Konzerte spielen Lost Area im Mai in Hückelhoven und im Juli auf dem Castle-Rock-Festival.



Nach dem gut 45-minütigen Auftritt der in der Schweiz ansässigen Electro-Rocker wurde es Zeit für die Headliner des Abends: Lord Of The Lost. Punkt 21 Uhr enterten sie die große Bühne der Live Music Hall, deren Hintergrund ein riesiges Lord-Of-The-Lost-Banner zierte. Auf einem Podest, das mit den Worten „Into The Fire“ dekoriert war, nahmen der neue Schlagzeuger Tobi und Multiinstrumentalist Gared Dirge ihre Positionen ein, während Sänger und Gitarrist Chris Harms, Gitarrist Bo Six und Basser Class Grenayde den Vorderteil der Bühne stürmten. Hier hatten kurz zuvor zwei als Mönche verkleidete Crewmitglieder zwei große, weiße Kreuze jeweils zur Rechten und zur Linken aufgestellt, die sie aber später während der Show wieder beiseite trugen. Darüber hinaus profitierte diese rein visuell von guten Lichteffekten und stetigem Nebelmaschineneinsatz. Musikalisch boten die Hamburger eine gelungene Mischung aus ihren bekannten Nummern wie „Prison“, „Break Your Heart“ und „Black Lolita“, aber auch neuen Nummern: „Six Feet Underground“ beschrieb Chris dabei als einen Song über „Liebe mit Leichenteilen“, das melodische „Afterlife“ hatten die fünf Hamburger als erste Single vom neuen Album ausgekoppelt und zuletzt machten sie mit dem exotischen „La Bomba“ von sich Reden, das in Köln aber frenetisch gefeiert wurde. Gleichzeitig stürmten wieder die Mönche auf die Bühne und tanzten um die Musiker herum. Humor haben die Herren, das muss man ihnen lassen!



Eine kurze Verschnaufpause gönnten Lord Of The Lost sich selbst und ihren Fans zwischendurch mit der Ballade „See You Soon“, die Chris mit Akustik-Gitarre performte und dabei in Nebel eingehüllt wurde. Später griff er aber auch mal zur Trommel, um Neuzugang Tobi ein wenig zu unterstützen, oder sprang in den Fotograben, um mit den Fans in der ersten Reihe auf Tuchfühlung zu gehen. Und obgleich der Hauptpart der Show fast schon zwei Stunden umfasste, ließen es sich die Dark-Rocker nicht nehmen, noch ein paar Zugaben zu spielen. Hierbei durfte natürlich der Hit „Sex On Legs“, das Cover „Bad Romance“ sowie die Hymne „Credo“ nicht fehlen. Danach verabschiedete sich das Quintett mit Verbeugung, wobei Frontmann Chris noch in etwa verlauten ließ: „Gebt uns eine viertel Stunde Zeit, dann kommen wir zu euch und wir können noch Fotos zusammen machen, Bussis und Schweiß austauschen.“ Das ließen sich die Kölner Fans, die den Saal an jenem Abend gut ausgefüllt hatten, nicht zweimal sagen und warteten nach der Show noch geduldig auf die Bandmitglieder, wobei Basser Class im Spiderman-Kostüm aufkreuzte. Wie gesagt, Humor haben die Herren…im Herbst geht es übrigens mit der „Into The Fire“-Tour weiter und dann werden u.a. noch die Städte Berlin, Dresden, Rostock, Osnabrück, Hannover, Mannheim, Augsburg, Aschaffenburg, Nürnberg und Stuttgart abgeklappert.

Text & Fotos: Lea S.

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