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MarilynManson "Eat Me, Drink Me"

Marilyn Manson "Eat Me, Drink Me", VÖ 01.06.2007, Interscope / UID / Universal

Tracklist:
01) If I Was Your Vampire
02) Putting Holes In Happiness
03) The Red Carpet Grave
04) They Said That Hell`s Not Hot
05) Just A Car Crash Away
06) Heart-Shaped Glasses (when the heart guides the hand)
07) Evidence
08) Are You The Rabbit?
09) Mutilation Is The Most Sincere Form Of Flattery
10) You And Me And The Devil Makes 3
11) Eat Me, Drink Me
12) Heart-Shaped Glasses (Remix)

„Eat me, drink me“ – klarer kann es nicht formuliert werden! Marilyn Manson fordert mit diesem vampirischen Titel regelrecht dazu auf, dass man sein neues Album kaufe und konsumiere – mit Haut und Haar! Lange Zeit gab es von Mr. Manson nichts Neues zu hören, doch mit seinem aktuellen Studiowerk „Eat me, drink me“ ist der selbsternannte Antichrist-Superstar wieder von den (Un)toten auferstanden und wirkt lebendiger denn je. 

Zwölf eindrucksvoll rockige, düstere Tracks beinhaltet das Album und schließt sich nahtlos als würdiger Nachfolger von „Lest we forget“ an eben dieses Werk an. Die Single-Auskopplung vom neuen Longplayer, die als 2-Track-Single bereits am 25. Mai erschienen ist und da heißt „Heart-shaped glasses (when the heart guides the hand)“, bot bereits einen willkommenen Vorgeschmack und Wegweiser: ein Sounderlebnis der besonderen Art mit einem Ohrwurm verdächtigen Trommelrhythmus und Refrain. Glöckchengeklimper lässt das Lied zum Ende hin ausfaden. Trotz spannender, ungewöhnlicher Elemente ist der typische Marilyn Manson – Sound unverkennbar.

Manson rockt provokant theatralisch, aber dennoch stilvoll und massentauglich durch alle Höhen und Tiefen seines Lebens, das in den letzten Wochen und Monaten für ihn nicht einfach gewesen schien. Ein schriller, rauher, aber durchaus melodischer Gesang trifft hierbei immer wieder auf herrliche Gitarrenparts, mal verzerrt wie in „Putting holes in happiness“ und „Evidence“ oder schaurig überdreht wie in „Just a car crash away“. Sowohl die Lieder als auch die Titel sind teils recht lang, was unter anderem „They said that hell´s not hot“ und „Mutilation is the most sincere form of flattery“ beweisen. Beim Aussprechen der Titel kann es somit schnell zu Stolperfallen kommen. Doch das soll nicht weiter stören, denn wir sind Zuhörer und wollen zunächst die romantisch düstere Musik, die zuweilen auch mit ein wenig Blues und Pop gewürzt ist, einfach nur konsumieren.

Und beim neuen Manson-Album gibt es wahrlich viel zu konsumieren. „The red carpet grave“ ist eine groovige Rocknummer, bei der man das Bedürfnis verspürt, den Kopf im Takt mitwippen zu lassen oder gleich ein wenig mitzuswingen. „Just a car crash away“ ist dagegen sehr ruhig und schwerfällig im Refrain. Die Liedzeilen dieser melancholischen Ballade fließen Mr. Manson zu Anfang milde und sanft über die Lippen, werden zwischendurch aber auch gerne mal ausschweifender, ja fast schon leiernd und dennoch voller Schmachtseufzer.

„Evidence“ scheint zunächst auch ein ruhiges Stück zu sein, bei dem es sich entspannen ließe, wären da nicht das eingängige Trommeln und die dramatischen Gitarrenklänge, die spätestens beim Refrain einsetzen und das Bild sinnlicher Ruhe zerstören. Und dabei wollte man sich doch gerade schön im Sessel zurücklehnen. Auch mit „You and me and the devil makes 3“ wird der falsche Song zum Relaxen ausgesucht – Mansons Stimme ist hier kratzig und verzerrt. Erst beim sich anschließenden Stück, das im übrigen den Albumtitel aufgreift, ist nochmals ein Ansatz von ruhigen Parts zu erleben, die dem Stück auch einen angenehmen Ausklang verleihen.

Bis hier ist alles schön und gut. Marilyn Manson so wie wir ihn kennen – frisch und neu, aber doch noch irgendwie ganz der Alte und immer gut für Überraschungen. Das zeigt der Bonustrack – ein Remix der aktuellen Single „Heart-shaped glasses“. Und diese Version fällt im wahrsten Sinne des Wortes ein klein wenig aus der Reihe: Nennen wir sie spacigen Electro-Pop mit Technoeinflüssen oder kurz: einfach nur „Partyspaß“! Ein Remix, der zum Tanzen einlädt und garantiert nicht so schnell aus den Köpfen verschwinden wird. Im Endeffekt also ein perfekter Abschlusssong, der zwar aus der Reihe tanzt, aber dennoch das Gesamtpaket wunderbar abrundet und das vampirisch gut.
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Rezi: Lea
Website Band:
www.marilynmanson.de
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