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Megaherz 2013
Megaherz/Herzparasit, 20.09.2013, Siegburg – Kubana

Eigentlich war es nicht geplant, das Jahresabschlusskonzert in Siegburg stattfinden zu lassen. Doch da die Shows beim Salzfest in Halle und bei der Tattooconvention in München aufgrund "widriger Umstände" nicht stattfinden konnten bzw. können, gaben Megaherz bei ihrem Gastspiel im Siegburger Kubana am 20. September nochmals umso mehr Gas.



Doch zunächst nahmen Herzparasit aus München die Bühne in Beschlag, um das Publikum mit druckvollen NDH-Klängen zu "vergiften", wie es Frontmann und Sänger Ric-Q Winther immer wieder betonte. Und tatsächlich schienen die zahlreich erschienenen "Erdlinge" nach und nach von Songs wie "Alphatier", "Salz in meiner Wunde" und "Scharfer Schlaf" angesteckt zu werden. Aufmerksamkeit erregte das Quartett aber auch durch sein optisches Auftreten, zumal die Bühnenoutfits mit zahlreichen bunten Laserstrahlern und Lämpchen besetzt waren. Zwischendurch stürmte Ric-Q Winther mit schwingendem Zepter in die Menge, um die Zuschauer noch mehr anzuheizen. Und im Anschluss an den halbstündigen Auftritt hatten diese die Gelegenheit, mit Herzparasit am Merchandise-Stand noch weiter auf Tuchfühlung zu gehen.



Um 21:30 Uhr waren schließlich Megaherz an der Reihe. Sie eröffneten ihre gut anderthalbstündige Show mit dem Kracher "Jagdzeit" vom aktuellen Album "Goetterdaemmerung" und hatten damit das Publikum sogleich auf ihrer Seite. Frontmann und Sänger Lex trug das gewohnte düstere Clown-Make-up, und auch seine Kompagnons X-ti und Chris an den Gitarren, Wenz am Bass sowie Bam Bam am Schlagzeug hatten sich bleiche Gesichter geschminkt. Diesmal hatten die fünf Herzen nur ein Crew-Mitglied zur Unterstützung dabei, da ein Teil der Mannschaft krankheitsbedingt daheim bleiben musste. So gab es während des Auftritts zwar keine gute Lichtshow, aber das Kubana-Team hatte immerhin die Soundtechnik im Griff. Songs wie "Beiß mich", "Prellbock", "Mann im Mond", bei dem sich Lex in einen weißen Kittel hüllte, und der Stampfer "Heuchler" kamen somit äußerst druckvoll aus den Boxen und wurden von den Fans euphorisch gefeiert. Kein Wunder, dass sie nach dem vermeintlich letzten Track "Gott sein" einstimmig Zugaben verlangten.



Und diese bekamen sie auch mit "Heute Nacht" und dem Hit "Miststück", den alle lautstark mitgrölten. Wer danach immer noch nicht genug von der Band hatte, traf sie nur wenige Minuten nach dem Auftritt am Merchandise-Stand wieder, wo sie diesmal ihre T-Shirts selbst verkaufte, da auch hier das entsprechende Crew-Mitglied fehlte. Trotz aller unvorhersehbaren Umstände ein gelungenes Jahresabschlusskonzert!

Text & Fotos: Lea S.

Fotogalerie

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