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Mono Inc. (I)
Interview mit Martin Engler [Mono Inc.], 08.04.2011, Köln/Underground



Erst kürzlich waren sie noch mit Unheilig unterwegs und konnten als deren Support-Band ein wenig Großhallenluft schnuppern. Dieser Tage sind Mono Inc. auf Headliner-Tour und präsentieren ihr neues Album "Viva Hades". So geschehen auch in Köln, wo ich nach der Show die Gelegenheit hatte, ein paar Sätze mit Bandkopf Martin Engler zu wechseln.


Martin, ihr habt soeben das Underground gerockt. Wie hast du die Show für dich empfunden?

Martin: [denkt lange nach] Ich suche nach den richtigen Worten, um dem Ganzen gerecht zu werden. Denn es ist unglaublich, wie die Leute heute abgingen. Sie waren bereits in Stimmung, da hatten wir noch nicht einmal den ersten Ton gespielt. Zudem sangen sie vom ersten Takt an alle neuen Songs mit. Einfach gigantisch. Köln eben! Köln ist immer ein besonderes Publikum, doch stellt das Underground für die jetzige Tour eine der kleineren Locations dar. Somit war platztechnisch alles ein wenig problematisch, weil wir natürlich mit einer etwas größeren Produktion unterwegs sind.

Kam in Köln keine größere Halle in Frage?

Martin: Doch! Das Konzert sollte ursprünglich in die Live Music Hall verlegt werden, dort allerdings am 10. April, also zwei Tage später, stattfinden. Das gefiel uns nicht, denn es hatten bereits 350 Leute ihre Tickets für den heutigen Freitagabend gekauft. Es wäre unfair gewesen, einfach das Datum zu verschieben! Deshalb musste es heute leider eng und stickig sein, dafür war das Konzert aber sehr familiär.

Spielst du denn lieber solch kleinere Shows oder bevorzugst du die größeren Bühnen? Als ihr kürzlich mit Unheilig auf Tour ward, konntet ihr beispielsweise ein wenig Großhallenluft schnuppern…


Martin: Tatsächlich haben wir auf der Unheilig-Tour in den größten Arenen schlechthin gespielt. Dort spielen normalerweise Größen wie Pink, Madonna, Michael Jackson…und eben der Graf. Aber es gibt ja auch noch etwas zwischen Arena und kleinem Club. Und wenn ich ehrlich bin, macht mir das "dazwischen" eigentlich am meisten Spaß, sprich in solch 1000er Clubs wie etwa der Live Music Hall zu spielen. Okay, die Stimmung heute im Underground war großartig, nur mussten wir bei der Show immer sehr darauf achten, dass wir uns nicht gegenseitig über den Haufen rennen, denn wir sind bekanntlich eine sehr agile Band.

Euer aktuelles Album "Viva Hades" ist in die Top 50 der deutschen Charts eingestiegen. Ein Grund zum Feiern?

Martin: Es ist insofern ein Grund zum Feiern, weil es uns vollkommen überrascht hat. Wir haben weder damit gerechnet noch haben wir irgendetwas Besonderes dafür getan wie etwa chartorientierte Promotion. Es lag schlicht und einfach daran, dass alle Mono-Inc.-Fans das Album vorbestellt haben. Und diese Vorbestellungen katapultierten uns in die Charts.

Ist während eurer aktuellen Tour auch ein wenig Städte-Sightseeing angesagt?


Martin: Nein, überhaupt nicht. Denn mit einem Charteinstieg nehmen auch die Verpflichtungen zu. Gestern Abend spielten wir in Bremen unsere Auftaktshow und mussten anschließend erst einmal groß feiern. Heute Morgen um 6 Uhr waren die letzten im Bett. Und als wir um 10 Uhr in Köln eintrafen, musste ich schon wieder für das nächste Treffen fertig sein: Es ging zum Vertriebsaußendienst-Meeting. Dann jagte im Grunde ein Promotion-Termin den nächsten. Schließlich kamen wir zurück zum Underground, haben kurz geduscht und den Soundcheck gemacht. Übrigens ist heute ein ganz besonderer Tag für mich, da meine Mutter zu Besuch ist.

Sie ist extra aus Hamburg angereist?

Martin: Nein, meine Mutter wohnt in der Nähe von Trier. Köln war für sie der nächstgelegene Zwischenstopp dieser Tour, um einfach mal vorbeizukommen. Sie ist eine Frau von 63 Jahren, und ich fand es echt geil, dass sie sich ans Mischpult gestellt und mitgerockt hat.

Sie mag eure Musik?


Martin: Sie ist halt Mama. [lacht] Sie findet alles toll, was ich mache. Und ich glaube, sie ist nun endlich ein wenig entspannter, da aus mir doch noch etwas geworden ist.

Du reist bekanntlich viel. Wie bekommst du das noch mit unter den einen Hut?

Martin: Das ist relativ einfach: Wenn wir Tour-Löcher haben, wird sofort gebucht. Oder wenn ich weiß, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt definitiv nichts mit der Band ansteht, kläre ich das mit dem Management ab und buche meinen nächsten Flug. Natürlich muss ich die Hälfte der Flüge verfallen lassen, weil dann doch immer irgendetwas Unvorhergesehenes dazwischen kommt. Jetzt stehen noch bis Weihnachten Shows auf dem Plan, und am 2. Januar fliege ich nach Botswana. Sechs Wochen werde ich Zeit haben, dort ein wenig herumzureisen.

Dann brauchst du ja quasi kein Zuhause, wenn du nur unterwegs bist…

Martin: Doch, ich brauche natürlich ein Zuhause für meinen Hund.

Wer passt denn auf den Hund auf, wenn du wie jetzt auf Tour unterwegs bist?

Martin: Meine Frau oder meine Schwägerin. Meinen Hund bekam ich als Welpen und er akzeptiert die Familie als Rudel, so dass er sich nicht abgeschoben fühlt, wenn ich nicht da bin.

Welche Hunderasse?

Martin: Ein Labrador. Vorher hatte ich einen Schäferhund, aber meine geliebte Hündin wurde vor vier Jahren überfahren. Danach musste so schnell wie möglich ein neuer Hund her. Aber man kann ja nicht seinen geliebten Hund einfach durch den nächsten Schäferhund ersetzen. Deswegen entschied ich mich für eine völlig andere Hunderasse. Der Labrador an sich wurde mir als entspannter, ruhiger Familienhund angepriesen. Doch wer einen Hund haben möchte, braucht natürlich auch ein Team um sich herum. Zum Glück ist es so, dass ich den Hund auch viel mitnehmen kann. Wenn wir so wie momentan als Headliner mit dem Tourbus unterwegs sind, könnte ich beispielsweise auch ein Bett für den Hund reservieren. [grinst]

Kommen wir wieder zurück zur Musik: Der Song "Symphony Of Pain" vom neuen Album wurde als Single ausgekoppelt. Im passenden Video geht es recht nass und schlammig zu. Wo wurde das Video gedreht?

Martin: Das haben wir auf einem Hügel nördlich von Steensrade gedreht, irgendwo zwischen Hamburg und Lübeck auf dem flachen Land. Dort befindet sich lediglich dieser eine Hügel, ein ganz normaler grüner Wiesenhügel. Dieser wurde allerdings schon zwei Tage vor Videodreh entsprechend hergerichtet: Man hat das Gras angefackelt und Metallschalen eingegraben, die später stetig mit Benzin nachgefüllt wurden, um sie am Brennen zu halten. Es sah aus wie an einem richtigen Filmset, zumal unser Videoproduktionsteam gleichzeitig auch vom Film ist. Aus diesem Grund fühlte sich der Videodreh auch ziemlich nach Hollywood an.

Welche Kriterien musste der Song überhaupt erfüllen, um als Single ausgewählt zu werden?

Martin: Ein Hit macht sich eigentlich selbst. Ein Song sticht aus dem Album heraus, wenn alle sagen, dass er der beste Song ist, oder einfach nur zum Klo gehen und die Melodie pfeifen. Auf dem Album gab es insgesamt drei potentielle Songs, die extrem herausstachen. "Symphony Of Pain" wurde ausgewählt, weil er der schnellste dieser drei Songs ist.

Was steht bei Mono Inc. abgesehen vom Touren sonst noch alles in diesem Jahr auf dem Plan?

Martin: Abgesehen vom Tour-Programm bleibt ja nicht mehr so viel übrig. Wir sind jetzt erst einmal bis Mitte Mai unterwegs, dann spielen wir fast alle großen Festivals bis auf das Amphi. Wir hatten zwar eine Einladung, aber ebenso auch für das Blackfield, das Mera Luna und für das Zita Rock Festival. Und wir können nicht überall spielen, denn das wäre für das Publikum doof, wenn es immer wieder die gleichen Bands sehen müsste. Am 15. Oktober geht es dann mit den Zusatzkonzerten weiter. Mittlerweile sind es 13 an der Zahl.

Noch eine abschließende Fragen: Wie würdest du den Satz "Musik ist…" vollenden?

Martin: …wahnsinnig intensiv und mein Leben.



Interview: Lea S.
Fotos: taken & (c) by Rainer Keuenhof
Website Band: www.mono-inc.com


(c) Zillo Musikmagazin / Ausgabe 06/11 / www.zillo.de
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