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Nachtblut 2012
Nachtblut, 30.11.2012, Köln – Underground

Zwischen Hamburg und München statteten Nachtblut im Rahmen ihrer "Dogma"-Tour am 30. November 2012 auch der Domstadt Köln einen Besuch ab, um ihre neuesten Songs, aber auch bisherigen Klassiker live zu präsentieren. Ort des Geschehens: das Underground. Hier drängten sich die Zuschauer dicht vor der kleinen Bühne, als die Osnabrücker Dark-Metal-Band eben diese enterte und mit dem Titeltrack ihres aktuellen Albums, "Dogma", knallhart loslegte.



Einen Support gab es an jenem Abend nicht, doch Nachtblut hatten mit über 20 Tracks ein umfangreiches Live-Programm vorbereitet, um ihre Fans gut anderthalb Stunden akustisch und visuell zu beköstigen. Und das gelang Frontmann und Sänger Askeroth, Gitarrist Greif, Drummer Skoll und dem neuen Bassisten Trymm auch recht gut. Die atmosphärischen Keyboard-Melodien kamen allerdings vom Band, da Keyboarderin Lymania aufgrund ihrer Babypause gänzlich fehlte. Aber auch als Quartett hatten Nachtblut die Zuschauer vom ersten Ton an im Griff. So legten sich die Fans immer wieder gegenseitig die Arme auf die Schultern, um gemeinsam zu headbangen. Askeroth – mit bleich geschminkten Gesicht und hellen Kontaktlinsen – tat es ihnen gerne gleich und ließ des Öfteren seine langen, schwarzen Haare kreisen. Zweimal wagte er sich sogar in die Menge, um gemeinsam mit den Kölner Zuschauern zu pogen und zu moshen. So etwa beim Song "Mein Herz in ihren Händen", der zunächst ganz harmlos und ruhig begann, sich aber recht bald zu einem wahren Kracher mit Doublebase-Gewitter entwickelte.



Zwischen den einzelnen Songs sorgte Askeroth durch seine amüsanten Ansagen für einige Lacher und brachte auch noch Gitarrist Greif ein wenig in Verlegenheit, als er darauf hinwies, dass dessen große Schwester im Publikum sei. Als erster Höhepunkt des Abends entpuppte sich die Performance von "Antik", dem Titeltrack des Vorgängeralbums von "Dogma", obgleich der Song musikalisch am entspannensten wirkte. Einen Song später verabschiedeten sich Nachtblut von der Bühne, wurden aber recht bald durch laute Zugabe-Rufe zurückgelockt und pfefferten noch sechs weitere Nummern hinterher. Mit von der Partie waren etwa "Blutgerüst" vom Debüt-Album "Das erste Abendmahl", der neue Track "Eiskönigin" und als Höhepunkt das Prinzen-Cover "Alles nur geklaut". Wer danach immer noch nicht genug von den Dark-Metallern hatte, konnte im direkten Anschluss an die Show noch Autogramme von den Musikern abstauben und mit ihnen Fotos machen, denn Askeroth und seine Mitstreiter gaben sich sehr fan-nah. Außerdem hatten sie keine Eile, denn erst am nächsten Morgen sollte es für Nachtblut wieder auf die Autobahn gehen…



Setlist: Dogma, Schreckenschor, Blutgräfin, Bußsakrament, Kreuzigung, Ich trinke Blut, Menschens Kunst, Macht, Augenschein, Ketzer, Der Weg ist das Ziel, Mein Gebieter, Vulva, Antik, Mein Herz in ihren Händen, Blutgerüst, Mordlust, Nie gefragt, Kreuzritter, Eiskönigin, Alles nur geklaut

Text & Fotos: Lea S.

Fotogalerie

(c) Zillo Musikmagazin / www.zillo.de

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