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Nothgard
Interview mit Dominik "Dom" Kreilinger [Nothgard], Februar 2011, mailer



Neben Pagan und Viking gehört ihre große Liebe auch dem melodischen Death-Metal – so ist es kaum verwunderlich, dass Nothgard auf ihrem Debüt-Album „Warhorns Of Midgard“ ordentlich Dampf ablassen. Gleichzeitig stellt sich die junge Band aus Bayern der Herausforderung, ein wenig frischen Wind in die Pagan-/Viking-Szene zu bringen. Über das Debüt-Album sprach ich mit Bandkopf Dominik „Dom“ Kreilinger.

Dom, dieser Tage habt ihr den Release eures ersten Albums „Warhorns Of Midgard“ zu feiern. Ist die Platte ganz nach euren Vorstellungen gelungen?

Dom: Im Großen und Ganzen sind wir sehr zufrieden mit der Scheibe. Wir wollten von Anfang an ein relativ hartes, aggressives Album kreieren, was uns mit einigen Songs wie dem Opener „Lex Talionis“ meiner Meinung nach auch gelungen ist. Grund dafür ist schlicht und einfach neben dem Pagan/Viking unsere große Liebe zum Melodic-Death-Metal, der deutlich in den Songs zu hören ist und einen Kontrast zu anderen Bands selbigen Genres darstellt.

Warum wurde das Album in drei verschiedenen Studios aufgenommen?


Dom: Das liegt hauptsächlich am mangelnden Kleingeld einer Newcomer-Band. Wir hatten aber Glück, denn aufgrund anderer Bandaktivitäten kenne ich einige Leute, die sich selbst Studios eingerichtet haben und diese auch relativ professionell betreiben. Somit wurden beispielsweise die Gitarren in einem Studio aufgenommen, welches sich gut dafür eignete. Die Keyboards spielten wir anschließend in einem Studio mit dem dafür benötigten Equipment ein, was uns ebenfalls Geld sparte. Als letztes besuchten wir das Stage-One-Studio von Meisterproduzent Andy Classen. Dieser verstärkte u.a. die Gitarren und machte sich ans Mischen und Mastern.

Welche Stolpersteine musstet ihr während der Produktion bewältigen?


Dom: Die Produktion verlief eigentlich reibungslos. Das einzige, was vielleicht erwähnenswert wäre: Vik (Bassist) und ich (Lead Gitarre/Gesang) gerieten auf der Heimfahrt von Andy Classens Studio in einen üblen Schneesturm und durften 400 km bei 40 km/h fahren. (lacht)

Verbirgt sich hinter „Warhorns Of Midgard“ ein Konzept oder steht jeder Song für sich selbst?

Dom: Nein, hinter „Warhorns Of Midgard“ befindet sich kein Konzept. Ich kann aber bereits preisgeben, dass wir nicht abgeneigt sind, ein Konzeptalbum in den kommenden Jahren in Betracht zu ziehen.

Was hat euch dazu bewogen, mit „Einherjer“ einen einzelnen deutschen Song mit auf die Platte zu packen?

Dom: „Einherjer“ ist eigentlich ein tiefgründiger Song. Er handelt von einem sehr nahen verstorbenen Freund/Verwandten. Ich dachte, wenn ich schon ein solches Thema behandle, was sowieso mit Vorsicht zu genießen ist, dann sollte dies auch in unserer Muttersprache geschehen.

Wie kam es, dass Lokhi von Wolfchant Gastvocals zum Album beigesteuert hat?

Dom: Seit August 2010 bin ich an der Rhythmus-Gitarre bei Wolfchant zu hören, und deshalb haben wir natürlich ein ausgezeichnetes Verhältnis zueinander. Eines Tages fragte ich Lokhi, ob er nicht zu unserem Album beitragen wolle, da seine Vocals einen schönen Kontrast zu meinen ergeben. Vor allem, wenn man einen Song als Duett singt.

Welchen Moment der ersten Albumproduktion werdet ihr ganz besonders in Erinnerung behalten? Euer Highlight?

Dom: …als aufgrund eines nichtvorhanden Backup-Files ein Song gelöscht wurde. Das war genau der Song mit dem schwierigsten Solo, und somit musste ich in kürzester Zeit nochmal die komplette Lead-Gitarre einspielen. (lacht)

Wie entstehen bei euch generell die Songs? Wer aus der Band übernimmt welche Aufgabe im Entstehungsprozess?

Dom: Der Songwriting-Prozess lief bis dato immer wirklich entspannt ab. Ich schreibe zum größten Teil die Songs. Wenn deren Grundgerüst steht, werden alle Instrumente, die ich verwendet habe, von den anderen Mitgliedern verbessert. Bis auf die Drums und Bass, die Spuren schreiben Toni und Vik. Die Keyboard-Spuren werden fast ausschließlich von mir und unserem Rhythmus-Gitarristen geschrieben, da wir beide sehr an Filmmusik interessiert sind und auch Theorielehre genießen bzw. Keyboard spielten.

In eurer Band-Info werdet ihr einmal als Viking-Metal-Band, ein anderes Mal als Pagan-Metal-Band bezeichnet. In welcher Musikrichtung fühlt ihr euch selbst zu Hause? Wo seht ihr den Unterschied zwischen Viking- und Pagan-Metal?

Dom: Das ist, wie ich glaube, noch nicht vollständig geklärt. Wir selbst fühlen uns eher als Melodic-Pagan-Death-Band, wenn ich das mal so in den Raum stellen darf. Das resultiert aus der Tatsache, dass die Gitarren von Nothgard eher dem Melodic Death zuzurechnen sind. Dann kommen noch diverse orchestrale Keyboard-Parts und einige Folk-Elemente hinzu, die den Bezug zum Pagan/Viking darstellen. Für mich ist der lyrische Aspekt ein großes Kriterium, um zwischen Pagan und Viking zu unterscheiden. Und: Meiner Meinung nach ist mehr Black Metal im Pagan vorhanden ist und im Viking wohl eher Death Metal. Ganz exakt kann man an dieser Stelle aber nicht unterscheiden. Aber um konkret auf deine Frage zu antworten: Wir sind uns bzgl. unseres Genres noch nicht einig, weil eine Genre-Unterscheidung von so vielen Gesichtspunkten abhängt und man eine Band nie vollständig einkategorisieren kann.

Es gibt bereits unzählige Bands, die Genres wie Pagan-, Viking- oder Folk-Metal bedienen. Wie schafft man es da als „frisch formierte“ Band überhaupt noch, sich von den ganzen Vorgängern abzuheben?

Dom: Wenn man sich unsere Musik zu Gemüte führt, fällt recht schnell auf, dass wir uns definitiv durch die technischen Gitarren abheben. Zudem kommen in den Songs viele Solis vor. Die Folk-Instrumente sind zwar vorhanden, stehen aber keineswegs im Vordergrund. Ebenfalls verzichteten wir eher auf Klischees wie die allzu typischen Mitsing-Parts in Saufatmosphäre. Gut, ein Song weist dann schon solche Teile auf. (grinst) Wir haben aber schlicht und einfach noch eine Portion Metal draufgelegt.

Konzentriert ihr euch derzeit alleinig auf die Musik oder geht ihr „nebenbei“ ganz alltäglichen Jobs nach?

Dom: Von uns ist keiner erwerbstätig. Das liegt aber an der Tatsache, dass zwei von uns dieses bzw. nächstes Jahr ihr Abitur absolvieren und der Rest studiert. Aber unser Hauptaugenmerk liegt wohl auf der Musik.

Wie würdest du den Satz „Musik ist…“ vollenden?

Dom: Musik ist im Allgemeinen die schönste Sache und für uns enorm wichtig.

Im April geht es für euch auf Europa-Tour. Wie kam das zustande und was wird uns bei den Konzerten von Nothgard erwarten?

Dom: Wie das genau zustande kam, weiß ich nicht. Unser Label „Black Bards Entertainment“ veranstaltet diese Tour, und somit sind wir gleich (zum Glück) nach dem Release unterwegs. Wir werden auf jeden Fall versuchen, live das Beste zu geben. Wir wollen, dass man einen Live-Auftritt mit der CD vergleichen kann. Das sollte schwierig werden, aber wir werden unser Bestes geben.

Wie löst ihr bei den Konzerten das Problem, dass ihr derzeit keinen Drummer habt? Oder hat sich in dieser Hinsicht mittlerweile was getan?

Dom: Momentan ist das so geregelt, dass Franz Loechinger von Heathen Foray für uns auf der Tour die Drums übernimmt. Wir haben derzeit einige Bewerber, aber mal sehen, was sich da noch so tut. Einen Schlagzeuger sollte man mit Bedacht auswählen. Aber keine Angst, wir werden alle unsere bis dato geplanten Auftritte ganz reguläre spielen. (lächelt)

Was werdet ihr in diesem Jahr sonst noch alles in Angriff nehmen?

Dom: Wir werden uns dieses Jahr sogleich an das 2. Album setzen. Zahlreiche Konzerte wollen und werden wir auch noch spielen. Es sind schon einige Internationale in Aussicht, genaues wird aber wohl erst in den kommenden Wochen und Monate bekannt gegeben.



Interview: Lea S.
Fotos: Promo
Website Band: www.nothgard.de

(c) Zillo Musikmagazin / Ausgabe 05/11 / www.zillo.de
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