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Pain 2011
Pain/Engel, 20.10.2011, Köln – Underground

Eigentlich sollte Tarot, die Heavy-Metal-Band des Nightwish-Bassisten Marco Hietela, mit von der Partie sein. Doch leider mussten die Finnen ihre Support-Shows für Pain aus familiären Gründen absagen. So holten die schwedischen Industrial-Metaller um Frontmann Peter Tägtgren kurzerhand ihre Landsmannen Engel mit an Bord. Ihnen wurde die Ehre zuteil, jeden Abend on tour musikalisch zu eröffnen – so auch am 20. Oktober 2011 in Köln. Dicht an dicht drängten sich die Besucher des kleinen Clubs Underground vor der Bühne und fieberten einem Abend voll schwedischer Metal-Power entgegen.



Kurz nach acht war es dann soweit. Engel stürmten die Bühne und eröffneten ihre gut 45-minütige Show mit dem Kracher "Six Feet Deep". Erst dann fauchte Frontmann und Sänger Magnus Klavborn seine Begrüßungsformel ins Mikrophon, "Hello, we are Engel from Gothenburg in Sweden!", um nur kurz darauf mit "Casket Closing" und "Trial And Error" weiter zu grunzen. Beim Publikum kamen die melodischen Death-Metal-Klänge recht gut an, wenn auch die Stimmung am Anfang ein wenig verhalten schien. Erst nach und nach sprang der Funke langsam von Band zu Publikum über – spätestens als Magnus mit einer Flasche Bier in der Hand lauthals "Skoll" und "Are you ready for Metal?" ins Mikrophon rief. Die Band hatte sichtlich Spaß bei ihrem Auftritt und versprühte jede Menge Energie – sei es beim schweren Track "Heartsick", den der Sänger allen anwesenden Frauen widmete, oder beim flotten Song "Scythe". Doch auf Zugaberufe mussten die Schweden an jenem Abend verzichten.

Erst kurz nach halb zehn waren die Headliner an der Reihe. Trotz des notorischen Platzmangels auf der Underground-Bühne wurden vier große Flachbildschirme rechts und links vom Schlagzeug positioniert, während das aktuelle Album-Cover von Pain in Form eines großen Banners den Hintergrund der Bühne zierte. Als das Intro der Schweden erklang, ging ein Raunen durch die Menge, das sich in lauten Jubel wandelte, als Peter Tägtgren und seine drei Mitmusiker mit "Let Me Out" die Bühne enterten. Die Energie des Openers vom neuen Pain-Album "You Only Live Twice" übertrug sich sogleich aufs Publikum, das fortan nicht mehr still stehen wollte. Selbst in den hintersten Reihen fingen die Besucher Feuer und Flamme. Nicht unerheblich dazu bei trugen auch die weiteren Tracks wie etwa "Dancing With The Dead" und "Psalms Of Extinction". Wie es Magnus von der Support-Band vorgemacht hatte, widmete auch Peter einen Song den weiblichen Zuschauern: "Dirty Woman". Ferner gaben er und seine Mitmusiker, darunter im übrigen André Skaug von Clawfinger am Bass, auch den neuen Song "The Great Pretender" zum Besten. Im Hintergrund auf den vier Bildschirmen wurden derweil immer wieder düstere Bilder und Videosequenzen eingeblendet, die der Show mit ihren Licht- und Nebeleffekten weitere Atmosphäre verliehen.



Nachdem Pain einen Stampfer nach dem anderen präsentiert hatten, wurde es schließlich Zeit für einen etwas ruhigeren Abschnitt des Konzertes. Hierzu pflanzten sich die vier Musiker mit ihren Instrumenten auf Bierkästen nieder – Drummer David Wallin stieg auf ein Mini-Schlagzeug um – und gaben "Have A Drink On Me" zum Besten. Den Rest der Show füllten die Nordmänner aber wieder mit flotteren Nummern, wobei natürlich die All-Time-Hits "Same Old Song" und "Shut Your Mouth" nicht fehlen durften. Insgesamt entpuppte sich der Kölner Auftritt von Pain als gelungener Abschluss der Deutschlandtour.

Text & Fotos: Lea S.

Fotogalerie

(c) Zillo Musikmagazin / www.zillo.de
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