♦♦♦ Aurora Borealis ♦♦♦
Menu  
  Home
  Events
  Interviews 2006-2011
  Interviews 2012
  Interviews 2013
  Interviews 2014
  Interviews 2015
  Interviews 2016-2017
  Gig-Reviews 2011-2014
  Gig-Reviews 2015-2017
  CD-Reviews 2006-2009
  => SaraLee "Darkness Between"
  => Negative "Anorectic"
  => TheLoveCrave "The Angel And The Rain"
  => TBOG "Diary Of A Lost"
  => The69Eyes "Angels"
  => TheMission "God Is A Bullet"
  => TheDanceInc. "Legs And Arms"
  => DeadGuitars "Airplanes"
  => MarilynManson "Eat Me, Drink Me"
  => DownBelow "Sinfony 23"
  => BigBoy "Hail The Big Boy"
  => Delain "Lucidity"
  => ZIN "Tourists To This World"
  => Paul Roland "Re-Animator"
  => CatPeople "Reel#1"
  => [soon] "Without A Trace"
  => Mephistosystem "Endless Crawl"
  => Illectronic Rock "Angel Suicide"
  => Down Below "Sand in meiner Hand"
  => Despairation "A Requiem In Winter`s Hue"
  => Pale Obsession "Songs Of Love And Death"
  => Flyleaf "Flyleaf"
  => Ebony Ark "When The City Is Quiet"
  => Lovex "Pretend Or Surrender"
  => Eisblume "Unter dem Eis"
  => Kill Hannah "Until There`s Nothing Left Of Us"
  => Ladytron "Velocifero"
  => Jesus On Extasy "Beloved Enemy"
  => Genetiks "De Bello Genetiko"
  => Dear Wolf "The Falldownstandup"
  => Descendants Of Cain "The Tao Of Wisdom And Misery"
  => Oomph! "Monster"
  => Eisbrecher "Sünde"
  => Black Stone Cherry "Folklore And Superstition"
  => Spiritual Maze "His Masters Voice"
  => Cradle Of Filth "Godspeed On The Devil`s Thunder"
  => Die Art "Funeral Entertainment"
  => Lordi "Deadache"
  => Whispers In The Shadow "Into The Arms Of Chaos"
  => Hauk "To Hear The Trumpets Call"
  => 10 Years After "Evolution"
  => Coronatus "Porta Obscura"
  => Dragonsfire "Visions Of Fire"
  => Eigensinn "Die Wahrheit"
  => Elffor "From The Throne Of Hate"
  => Kerbenok "O"
  => Ordog "Life is too short..."
  => Apoptygma Berzerk "Rocket Science"
  => Ensoph "Rex Mundi X-ile"
  => Deathstars "Night Electric Night"
  => Augrimmer "Autumnal Heavens"
  => Voodoma "The Anti Dogma"
  => Zeromancer "Sinners International"
  => The Mission "Live & Last"
  => White Pulp "Ashamed Of Yourself"
  => Dead Guitars "Flags"
  => Nachtgeschrei "Am Rande der Welt"
  => Immortal Angelica "Reminiscence"
  => Tribe "Lasting Scars Of Frailed Experience"
  => Betty Blitzkrieg "Voodookind"
  => Leichtmatrose "Gestrandet"
  => Lacrimosa "Sehnsucht"
  => Breathing Dust "Marching With The Empty Faces"
  => Sympathy For Nothing "Living Shades"
  => Neraia "EP"
  => Heaven & Hell "The Devil You Know"
  => Steadlür "Steadlür"
  => Dream Theater "Black Clouds & Silver Linings"
  => Swashbuckle "Back To The Noose"
  => Marilyn Manson "The High End Of Low"
  => Down Below "Wildes Herz"
  => Placebo "Battle For The Sun"
  => The Raven "One Last Time"
  => Amberian Dawn "The Clouds Of Northland Thunder"
  => Killswitch Engage "Killswitch Engage"
  => Turku Romantic Movement "TRM"
  => Cinema Bizarre "Toyz"
  => ETOS "Children Of The Dark Waters"
  => Nouvelle Vague "3"
  => Rawkfist "Gardens Of Elysia"
  => Downstairs Left "Nothing But Memories"
  => EwiG "Der Herbst des Einsamen"
  => The Jade "Seconds Away..."
  CD-Reviews 2013-2014
  CD-Reviews 2015-2017
  DVD-Reviews
  Book-Reviews
  Reports
  Videos
  Gallery
  Contact
  VIP
  About
Insgesamt haben schon 232298 Besuchervorbeigeschaut!
Paul Roland "Re-Animator"

Paul Roland "Re-Animator", VÖ 30.11.2007, Syborgmusic



Tracklist:
01) Charles Dexter Ward
02) Re-Animator
03) Chain Gang
04) Pan
05) Taliesin
06) Arkham
07) Valdemar
08) Swamp Girl
09) Abdul Alhazred
10) Assassins
11) Cthullu
 
-
Sollte ich mir darüber Gedanken machen, dass mir der Name Paul Roland bis vor Kurzem noch nichts sagte? Zumindest scheint der Brite schon etwas länger Mann seines Faches zu sein . Und kein weißes Blatt Papier scheint ihm ohne weiteres unbeschrieben davon zu kommen, wenn man die Liste seiner bereits veröffentlichten Bücher betrachtet. Aber auch als Songschreiber und Sänger hat Roland schon einiges in Reserve, so veröffentlichte er bereits 1979 sein erstes Album, gefolgt von weiteren Schaffenswerken. Und jetzt meldet er sich ganz aktuell mit seinem brandneuen Werk „Re-Animator“ zurück.  
Paul Roland ist ein Geschichtenerzähler, was auch die Art, wie er singt, nicht verbirgt. Er hat seine eigene stimmliche Note und präsentiert die Songs auf seine Weise – so soll es im Grunde auch sein. Doch mal passt die Stimme zu den Tracks wie die Faust auf`s Auge, andere Male hätte ich mir meinerseits eine etwas andere Interpretationsweise und gesangliche Note gewünscht. Natürlich kann Roland nicht jeden Wünschen gerecht werden und jeder muss am Ende bekanntlich für sich entscheiden, ob ihm „Re-Animator“s bittersüße Melancholie zusagt oder nicht. Das Werk hat zumindest verdient, erhöht zu werden!   

Warum ich beim Betrachten des CD-Covers im ersten Moment an klassische Musik denken muss, weiß ich selbst nicht so genau. Vielleicht liegt es an dem jungen Herrn mit Mozart-Frisur? Der Totenkopf zu seiner Linken, auf den erst der zweite Blick fällt, leitet dann doch in etwas andere, dunklere Gefilde. So überraschter bin ich, als die Scheibe endlich im CD-Player rotiert und die ersten Klänge von „Re-Animator“ an mein Ohr dringen. Schnell wird klar, dass Roland hier sein ganz eigenes Ding durchzieht und die Musik nur schwer einzuordnen ist. Oder wem sagt vielleicht der Begriff „Psych-Pop“ etwas? Ein paar gotische Einflüsse hat die Musik in jedem Falle auch, aber lassen sich zusätzlich auch andere Stile wiedererkennen.

„Chain gang“ klingt nach einem Retro-Stück der späten 60er Jahre, während die Violine in „Taliesin“ dieses zu einem irischen Folkstanz auferstehen lässt. Gespielt wird das Streichinstrument im Übrigen von Geoffrey Richardson – bekannt durch die britische Band Caravan –, der die Stücke ebenso mit seiner Flöte untermalt. Besonders zur Geltung kommt sie in „Pan“. Aber auch Mellotron und Orgel sind gekonnt eingesetzt und verleihen „Re-Animator“ einen symphonischen Vibe.
 
Roland erzählt auf seiner Platte atmosphärische Märchen, die hauptsächlich auf Werke des US-amerikanischen Schriftstellers Howard Phillips (HP) Lovecraft zurückgreifen. Dabei versteht es der Brite, seine fantasievollen Geschichten – wie zum Beispiel über die Stadt „Arkham“ oder den Ich-Erzähler „Charles Dexter Ward“ – geschickt mit emotionalen, psychodelischen Melodien zu verknüpfen. Auch lassen sich spirituelle und orientalische Einflüsse, wie in etwa im äußerst langen Stück „Abdul Alhazred/Assassins“, das sehr instrumental beginnt und ebenso endet, erkennen. Der Song über die Gottheit „Cthullu“ wirkt dagegen etwas düster und schlägt noch weitere psychodelische Pfade ein.
-
-
Rezi: Lea
Website Band: www.paulroland.de

-
(c) darkmoments 
  
Time  
   
Werbung  
  "  
=> Willst du auch eine kostenlose Homepage? Dann klicke hier! <=
copyright: Aurora Borealis 2007-2015