♦♦♦ Aurora Borealis ♦♦♦
Menu  
  Home
  Events
  Interviews 2006-2011
  Interviews 2012
  Interviews 2013
  Interviews 2014
  Interviews 2015
  Interviews 2016-2017
  Gig-Reviews 2011-2014
  => The 69 Eyes 2011
  => Pain 2011
  => Poisonblack 2011
  => Deathstars 2012
  => End Of Green 2012
  => Delain 2012
  => The Rasmus 2012
  => Letzte Instanz 2012
  => Adversus 2012
  => Nachtblut 2012
  => Katatonia 2012
  => Cradle Of Filth 2012
  => The 69 Eyes 2013
  => Sparzanza 2013
  => Crematory 2013
  => Lordi 2013
  => Roterfeld 2013
  => Gothminister 2013
  => Megaherz 2013
  => Heidenfest 2013
  => Him 2013
  => Dark Tranquillity 2013
  => Private Line 2013
  => Placebo 2013
  => amalive 2013
  => Vlad In Tears 2013
  => Unzucht 2014
  => Poisonblack 2014
  => Aeranea 2014
  => 10 Jahre "Let's Rock" & Co. 2014
  => Lord Of The Lost 2014
  => Reckless Love 2014
  => Black Light Discipline 2014
  => Omnium Gatherum 2014
  => Tuska 2014 - Day 1
  => Tuska 2014 - Day 2
  => Tuska 2014 - Day 3
  => Rain Diary 2014
  => Insomnium 2014
  => Deathstars 2014
  => Lacuna Coil 2014
  => Dark Tranquillity 2014
  => Private Line 2014
  Gig-Reviews 2015-2017
  CD-Reviews 2006-2009
  CD-Reviews 2013-2014
  CD-Reviews 2015-2017
  DVD-Reviews
  Book-Reviews
  Reports
  Videos
  Gallery
  Contact
  VIP
  About
Insgesamt haben schon 230588 Besuchervorbeigeschaut!
Placebo 2013
Placebo/Toy, 16.11.2013, Köln – Lanxess-Arena

"Loud Like Love" lautet der Titel des neuen und mittlerweile siebten Placebo-Albums, das die britische Alternative-Rock-Band kürzlich live auf Tour vorstellte. Hierbei statteten Brian Molko & Co. auch wieder der Kölner Lanxess-Arena einen Besuch ab, die sich am Konzertabend bis in die Oberränge füllte. Die "Hardcore"-Fans knubbelten sich allerdings im Innenraum der Arena direkt vor der Bühne, auf der Punkt 20 Uhr zunächst die im Jahr 2010 gegründete Band Toy Stellung bezog. Mit intensiven Indie-Rock- und Shoegaze-Klängen versuchte sie die Menge gut 35 Minuten aufzuwärmen. Ihre Songs füllten die fünf Musiker dabei mit langen Instrumentalpassagen auf, die jedoch teilweise etwas eintönig wirkten. Zudem gab es keine Interaktion mit dem Publikum, nur wenige Ansagen von Frontmann Tom Dougall und kaum Bewegung auf der in spärliches Licht getauchten großen Bühne. Dennoch schien das Quintett mit Songs vom Debüt-Album "Toy" sowie der aktuellen Scheibe "Join The Dots" gut bei den Konzertbesuchern anzukommen. Zumindest schenkten sie der britischen Band nach jedem Lied einen warmen Applaus.



Als es Zeit für den Headliner wurde, rückten die Zuschauer im Innenraum näher beisammen. Doch Placebo ließen noch eine ganze Weile auf sich warten, so dass nach und nach ein paar ungeduldige Pfiffe und Rufe durch die Arena schallten. Erst gegen 21:15 Uhr erklang das Intro, bei dem Frontmann Brian Molko, seine beiden Mitstreiter Stefan Olsdal und Steve Forrest sowie drei Live-Musiker die nun mit Monitoren ausgestattete Bühne in Beschlag nahmen. Sekunden später eröffneten sie ihre Show mit dem EP-Lied "B3". Die Menge, die bislang eher etwas steif gewirkt hatte, geriet mit einem Schlag in Bewegung, so dass die mobilen Bier- und Eisverkäufer der Lanxess-Arena fortan keinen Schritt mehr durch den Pulk wagten.

Die erste Hälfte ihres fulminanten Live-Auftritts füllten Placebo überwiegend mit Songs vom neuen Album. Mit von der Partie waren etwa der Titeltrack "Loud Like Love", das von Klavier und Violine untermalte "Too Many Friends" sowie die Nummer "Scene Of The Crime", bei der von oben eine transparente Leinwand herabfuhr und in gewisser Weise Band und Publikum für einige Augenblicke voneinander abschirmte. Erst zwei Lieder später, bei "Speak In Tongues", fuhr die Wand wieder hoch und gab freie Sicht auf die Band. Damit auch die Menschen in den Oberrängen etwas sehen konnten, wurde das Geschehen zwischendurch immer wieder auf einer großen Leinwand im Hintergrund sowie auf zwei Leinwänden rechts und links von der Bühne übertragen. Ansonsten bereicherten die Briten ihre lichteffektreiche Show um einige passende Videosequenzen – so flatterten etwa beim neuen Song "Rob The Bank" ein paar Geldscheine über die Leinwand.



Erste Höhepunkte des Abends stellten die Performance von "20 Years", bei der Stefan an einem weißen Piano Platz nahm, der Hit "Every You Every Me", den die Fans klatschend und hüpfend feierten, sowie das mit verzerrter Stimme vorgetragene "Space Monkey" dar. Selbst in den Unter- und Oberrängen saß nun niemand mehr auf seinem Hintern. Sänger Brian, der zwischen den einzelnen Songs immer mal wieder die Gitarre wechselte, murmelte daraufhin ein fast schon zaghaftes "Dankeschön" ins Mikrofon, gab sich ansonsten äußerst wortkarg während der Show. Immerhin zauberte ihm die Begeisterung der Menge ein Lächeln auf die Lippen. So auch bei den krachenden Hits "Special K" und "The Bitter End", die lautstark vom Publikum mitgesungen wurden und das vorläufige Ende des Konzertes einläuteten. Doch die Menge hatte noch nicht genug. So ließen es sich Placebo nicht nehmen, noch vier Zugaben für die gut 15.000 Konzertbesucher zu spielen, darunter beispielweise eine Cover-Version von Kate Bushs "Running Up That Hill". Die farbenfrohen Songs "Post Blue" und "Infra-Red" bildeten indes den Abschluss des knapp anderthalbstündigen Auftritts der britischen Rockband. Ein gelungener, stimmungsvoller Abend!

Setlist Placebo:
B3
For What It's Worth
Loud Like Love
20 Years
Every You Every Me
Too Many Friends
Scene Of The Crime
A Million Little Pieces
Speak In Tongues
Rob The Bank
Purify
Space Monkey
Blind
Exit Wounds
Meds
Song To Say Goodbye
Special K
The Bitter End
---
Teenage Angst
Running Up That Hill (Kate-Bush-Cover)
Post Blue
Infra-Red

Text: Lea S.
Fotos: Sandro Griesbach

(c) Zillo Musikmagazin / www.zillo.de
Time  
   
Werbung  
  "  
=> Willst du auch eine kostenlose Homepage? Dann klicke hier! <=
copyright: Aurora Borealis 2007-2015