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Poisonblack 2011
Poisonblack/Battle Beast, 24.11.2011, Köln – Underground

Es ist Donnerstag, der 24. November 2011. Vor dem Kölner Underground hat sich ein kleines Trüppchen größtenteils schwarzgekleideter Menschen versammelt. Sie warten auf Einlass in den Club, in dem an jenem Abend Poisonblack und Battle Beast aus Finnland spielen werden. Gegen halb acht öffnen die Pforten und die Erstankömmlinge strömen hinein in die gute Stube. Nachzügler treffen jedoch nur allmählich ein, so dass beim Auftritt der Supporter Battle Beast um kurz nach acht die Location noch nicht einmal halb gefüllt ist. Das scheint die im Jahr 2008 gegründete Band nicht zu stören. Im Gegenteil: Frontfrau Nitte Valo und ihre fünf Bandkollegen – Eero Sipilä (Bass, Gesang), Anton Kabanen (Gitarre, Gesang), Juuso Soinio (Gitarre), Janne Björkroth (Keyboard) und Pyry Vikki (Schlagzeug) – legen mit "Victory" von ihrem Debüt-Album "Steel" einen fulminanten Showstart hin. Dann folgen Schlag auf Schlag weitere schwermetallische Kracher wie etwa "The Band Of The Hawk", "Justice And Metal" und "Cyberspace", in deren Mittelpunkt eindeutig Nitte und ihre Rockröhre stehen. Eine echte Powerfrau – ihr können Gitarrist Anton und Bassist Eero, die ebenfalls ein Mikrofon vor ihrer Nase haben, gesanglich kaum das Wasser reichen. Dafür überzeugen die beiden jungen Männer mit Spielfertigkeit an ihren Instrumenten. Insbesondere Anton weiß immer wieder mit flinken Gitarrensoli zu überzeugen. Beim Publikum kommen die melodischen Heavy-Metal-Songs recht gut an, wenn auch mit dem Applaus ein wenig sparsam umgegangen wird.



Um viertel nach neun ist es Zeit für die Headliner des Abends: Poisonblack. Das Underground hat sich mittlerweile doch noch gut gefüllt. Gespannt blicken alle gen Bühne, auf der die Finnen um Frontmann Ville Laihiala nur Sekunden später mit "Piston Head" von ihrem neuen Album "Drive" direkt in die Vollen gehen. Von der anfänglichen Zurückhaltung im Publikum ist nichts mehr zu spüren. "Good evening, ladies and gentlemen!", begrüßt Ville die Anwesenden nach dem ersten Song. "The last time we've been here in Cologne's Underground was in 2008 with Dark Tranquillity. And I remember the crowd was great!" Daran hat sich auch anno 2011 nichts geändert, wird der Finne mit den langen schwarzen Haaren nur ein paar Songs später feststellen. Obgleich es an jenem Abend insbesondere die Lieder der neuen Poisonblack-Platte vorzustellen gilt, kommen auch die älteren Hits der Metal-Band nicht zu kurz – darunter beispielsweise der Ohrwurm "Love Infernal" vom ersten Album sowie das schwere "Nothing Else Remains" und die Ballade "Soul In Flames" vom zweiten Album. Und immer wieder ergreift Frontmann Ville das Wort, macht ein paar Späße und erzählt kleine Anekdoten. Seine Bandkollegen Marco Sneck (Keyboard), Tarmo Kanerva (Schlagzeug), Antti Remes (Bass) sowie Dreadlock-Mann Antti Leiviskä, der neuerdings Janne Markus an der Gitarre ersetzt, halten sich da eher zurück. Drummer Tarmo geht gar hinter seinem Schlagzeug fast schon unter, aber er sei auch sehr schüchtern, verrät Ville während des Konzertes. Dessen Höhepunkt stellt schließlich die Single "Bear The Cross" dar, die sich gleichzeitig auch als vermeintlich letzter Songs des Abends entpuppt. Doch die Menge verlangt einstimmig nach mehr! So lassen es sich die fünf Finnen nicht nehmen, noch zwei Zugaben zu spielen, "Rush" und "Mercury Falling", ehe sie sich endgültig vom Kölner Publikum verabschieden.

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Setliste Poisonblack: Piston Head, Casket Case, A Good Day For The Crows, Sycophant, The Living Dead, Left Behind, Love Infernal, Buried Alive, Raivotar, Scars, Nothing Else Remains, Maggot Song, Invisible, Soul In Flames, Bear The Cross, Rush, Mercury Falling.

Text & Fotos: Lea S.

Fotogalerie

(c) Zillo Musikmagazin / www.zillo.de

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