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Poisonblack 2014
Poisonblack/Beast, 21.02.2014, Helsinki Tavastia

Im vergangenen Jahr veröffentlichte die finnische Metal-Band Poisonblack ihr neues Album "Lyijy" (2013) und absolvierte eine kleine Livetour in ihrer Heimat. Nun, im neuen Jahr, folgte Teil 2 dieser Tour und wir reisten nach Finnland, um das Konzert in Helsinki zu besuchen. Dort rockten Bandfrontmann und Sänger Ville Laihiala und seine vier Mitstreiter am 21. Februar 2014 im berühmt-berüchtigten Tavastia-Club, der jedes Jahr Austragungsort des Helldone-Festivals ist. Unterstützung erhielten die Finnen an jenem Abend von der schwedischen Rock-Band Beast, die vor allem dank ihrer Frontfrau Maria – einer wahren Rockröhre – für ordentliche Stimmung sorgten. Nicht unerheblich dazu bei trugen Songs wie "Save Me", "Across The Ocean", "Bad Habits" und "Out Of Reach" von ihrem aktuellen Album "Dead Or Alive" (2013). Aber auch Nummern wie "Devil's Throat" und "Rage" kamen nicht zu kurz und Maria ließ es sich nicht nehmen, auch hin und wieder ihre langen Haare kreisen zu lassen.



Als schließlich kurz nach 23 Uhr die Headliner Poisonblack die Bühne des Tavastias stürmten, war der volle Saal schon gut aufgeheizt. Die Fans nahmen Ville & Co. lautstark in Empfang und drängten nun immer dichter vor der Bühne zusammen, was die Metaller sichtlich freute. Guter Dinge legten sie mit ihrer Single "Home Is Where The Sty Is" los, dicht gefolgt von "A Good Day For The Crows". Natürlich galt es in erster Linie das neue Album live zu präsentieren, nichtsdestotrotz kamen auch ältere Nummern wie "Piston Head" und "Left Behind" nicht zu kurz. Sänger und Gitarrist Ville zeigte sich sehr redefreudig, allerdings verständlicherweise in seiner Landessprache Finnisch, sodass wir nur einen Bruchteil vom Gesagten verstanden. Es schienen ein paar amüsanten Ansagen oder gar Witze dabei gewesen zu sein, denn immer wieder mussten Band und Publikum lachen.



Ville, der im Interview vor dem Konzert noch eine Brille trug und die Haare zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden hatte, sodass sein Undercut zum Vorschein kam, hatte beim Konzert die Haare gewohnt offen und rief unweigerlich immer wieder Erinnerungen an die Sentenced-Zeiten wach. Doch die Band wurde zu Grabe getragen und Poisonblack ließen sich nicht auf die Forderung der Fans ein, einen alten Sentenced-Song zu spielen. Dafür rockten sie zwei Nummern, die sie zuvor noch nie live gespielt hatten: "Futile Man" und "Them Walls". Schlagzeuger Tarmo Kanerva bearbeitete dabei unermüdlich sein Drumset, während Tastenmann Marco Sneck immer wieder seine langen Haare kreisen ließ. Rastamann Antti Leiviskä an der Gitarre und Basser Antti Remes lieferten sich derweil öfters Duelle an ihren Instrumenten.



Mit dem Ohrwurm "Bear The Cross" verabschiedeten sich Poisonblack schließlich von der Bühne und ließen ein tobendes Publikum zurück, das vehement Zugaben forderte. Das Quintett ließ sich nicht lange bitten: So pfefferten die Finnen noch "Rush" und "Mercury Falling" hinterher. Ville, mittlerweile reichlich verschwitzt, schnappte sich zwischendurch ein Handtuch, stopfte es kurz vorne in seine Hose rein und schmiss es dann grinsend in die Menge. Die Mädels rissen sich tatsächlich drum! Gitarrist Antti hielt indes am Ende seine Gitarre in die Menge, damit die Fans in der ersten Reihe diese ein wenig tätscheln konnten. Dann war das knapp anderthalbstündige Konzert am Ende angelangt und Poisonblack ließen ein gut gelauntes, verschwitztes Publikum im Tavastia zurück.

Text & Fotos: Lea S.

Fotogalerie
Interview mit Poisonblack

(c) Zillo Musikmagazin / www.zillo.de
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