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Rain Diary 2014
Rain Diary/Jaani Peuhu/Schattenlust, 18.09.2014, Köln Blue Shell

Liebhaber melodischer Dark-Wave-, Electronica- und Pop-Klänge kamen kürzlich im Kölner Blue Shell auf ihre Kosten. Denn es hatten sich Rain Diary aus dem hohen Norden angekündigt. Für die Finnen wurde ein langersehnter Traum wahr: endlich mal auf deutschen Bühnen zu stehen! Doch das nicht allein – so brachte das Quintett um Frontmann Tommi Suomala (Ex-Soulrelic) seinen Landesmannen Jaani Peuhu plus dessen Live-Band mit. Darüber hinaus schloss sich das lokale Electro-Pop-Duo Schattenlust als Support-Act an – bestehend aus den Musikern Nadine (Gesang) und Silvio (Keyboards).



Doch anstatt ihnen den Vortritt zu lassen, legten einfach Rain Diary als erstes los und präsentierten dem zwar dünn besetzten, dafür aber motivierten Publikum sämtliche Songs ihres Debüt-Albums „The Lights Are Violent Here“. Den Anfang machte die aktuelle Single „Shame“, zu der im Web ein dezent laszives Musikvideo existiert. Doch ein guter Schachzug von Rain Diary, diesen flotten, tanzbaren Song direkt vorwegzuspielen – so hatte man das Publikum unverzüglich auf seiner Seite. Aber auch ruhigere Nummern wie „Lost“ oder „In Silence“ fanden positiven Anklang bei den Kölnern. Frontmann Tommi wurde während der gut einstündigen Performance gesanglich immer wieder von Keyboarderin Tytti und Gitarrist/Bassist Joni unterstützt, während Gitarrist Teemu und der Drummer – ebenfalls mit Namen Teemu – ein wenig im Hintergrund verschwanden. Passend zu den poppigen Dark-Wave-Nummern wurden auf einer Leinwand im Hintergrund der Bühne stets einige Videosequenzen eingeblendet. So gab es bei „Mirror Of Your Grace“ beispielsweise das dazugehörige Musikvideo zu sehen, was die Performance positiv untermalte. Die fünf Musiker hatten sichtlich Spaß auf der Bühne und schienen ihren allerersten Deutschland-Auftritt sichtlich zu genießen. Joni sprang zum Ende hin gar mit der Gitarre zwischen die Zuschauer, um auf dem Boden kniend weiter zu rocken. Am Ende mussten die Finnen noch zwei Zugaben spielen.



Als nächstes folgte der Auftritt von Jaani Peuhu und seinen beiden Live-Musikern an Keyboard/Synthies und A-Gitarre. Dem einen oder anderen dürfte Jaani auch als Sänger der finnischen Band Iconcrash bekannt sein – doch momentan wandelt der junge Finne auf Solo-Faden und wird alsbald sein Solo-Debüt veröffentlichen. Von diesem wie auch von den bisherigen Iconcrash-Alben präsentierte er eine bunte Mischung an düster-elektronischen Synthpop-Nummern – etwa das eingängige „Everlasting“, die Single „Follow Me“ oder das gefühlvolle „Ocean“. Viel Aktion war dabei auf der Bühne nicht auszumachen, da Jaani sich kaum hinter seinem Laptop und Mikro hervorwagte und überwiegend mit geschlossenen Augen performte. Ilmari am Keyboard unterstützte ihn bisweilen gesanglich, während Dimi Dallas an der A-Gitarre – „getarnt“ mit Sonnenbrille und Mütze – im Hintergrund ein wenig unterging. Doch viel Bewegung brauchte die Show auch einfach nicht, denn Musik und Gesang überzeugten auch so das Publikum, so dass Jaani und seine beiden Live-Musiker später mit einem warmen Applaus von der Bühne geleitet wurden.



Zuletzt trugen dann Nadine und Silvio von Schattenlust noch ein paar Songs aus ihrem Repertoire vor. Mit von der Partie waren etwa die düster-elektronischen Nummern „Reich mir deine Hand“ und „Was hast du“. Im Vergleich zu den beiden vorangegangenen Bands stellte der Auftritt in gewisser Weise eine Abwechslung dar, weil diesmal eine Frau das Mikro in der Hand hielt. Obgleich nicht jeder Song zu 100 Prozent überzeugen konnte, machte das Duo seine Sache insgesamt gut, zumal es auch der allererste Auftritt für die beiden war. Schade nur, dass sich die meisten Zuschauer mehr im Thekenbereich als vor der Bühne aufhielten, um die Band noch mehr zu unterstützen. Immerhin spendierten sie Schattenlust nach jedem Song einen herzlichen Applaus.

Text & Fotos: Lea S.

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