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Rawkfist
Interview mit Rawkfist, Februar 2011, mailer



Lange Nächte, viel Schweiß und gar einige Tränen hat sie der dritte Longplayer "Chryseus" gekostet, doch zeigen sich Rawkfist mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Ihre neue Symphonic-Metal-Platte umfasst zwölf poetische Geschichten, die von kraftvollen Gitarrenriffs und orchestralen Arrangements untermalt werden. Mehr zum Album verriet die Band im Interview.

Die Veröffentlichung eures dritten Albums "Chryseus" steht kurz bevor. Seid ihr vollkommen zufrieden mit der Produktion oder habt ihr schon erste persönliche Mängel entdeckt?


Michael: Die Produktion finde ich wirklich sehr gelungen. Mit meinen persönlichen Leistungen bin ich als Perfektionist nie hundertprozentig zufrieden.

Bine: Wenn ich das Album anhöre, bin ich glücklich und fange an zu lächeln. Mir fallen schon Dinge auf, die ich hätte besser machen können. Aber es wäre doch auch langweilig, wenn es nichts mehr zu üben gäbe.

Während ihr euer Debüt "Stories" noch in Eigenregie aufgenommen habt, wurdet ihr bei der aktuellen Produktion zum zweiten Mal von Timon Seidl unterstützt. Sicher nicht ohne Grund. Warum habt ihr ihn erneut an eure Seite geholt?

Bine: Timon Seidl ist nicht nur ein Spitzenproduzent, hervorragender Musiker und Profi, er ist mittlerweile auch ein guter Freund der Band. Die Zusammenarbeit mit ihm ist für uns sehr angenehm und gewinnbringend. Er kennt und versteht unsere Musik und holt viel aus unseren Songideen heraus.

Welche Ansprüche habt ihr an den Produzenten gestellt?


Bine: Wir sind immer offen für Vorschläge, möchten aber unserem Konzept und uns selbst treu bleiben. Ein Produzent sollte unterstützend tätig sein, kreativ mitwirken, unsere Visionen kennen und mit uns an einem Strang ziehen.

Was würde euch dazu bewegen, ein Album nochmals in Eigenregie aufzunehmen?

Michael: Das kann ich mir gerade gar nicht vorstellen, nachdem mich "unsere" Tonstudio-Profis so beeindruckt haben.

Bine: Vielleicht ein verrückter Geistesblitz, eine unkonventionelle Musikidee oder der Drang, mich selbst zu verwirklichen, ohne meinen Bandkollegen damit auf die Nerven gehen zu wollen.

Manu: Zum momentanen Stand kann ich mir das auch nicht vorstellen. Die Arbeit von unserem Produzenten Timon Seidl und von Olaf Reithmeier aus dem Gate Studio ist schon sensationell gut.

Welche Anekdoten gibt es von den Studioaufnahmen zu berichten?


Bine: Hihi, ein ganzes Buch könnte man über die Studioaufnahmen schreiben! Ein Kapitel müsste lauten: "Chor auf den letzten Drücker". Nachdem unser ursprünglich geplanter Chor kurzfristig abgesagt hatte, blieb uns tatsächlich nur eine Woche Zeit, um möglichst schnell noch Sänger und Sängerinnen zu finden, einzuweisen und aufzunehmen. Hätte Timon Seidl an diesem einen Tag kein Wurstbrot gegessen, hätte es vielleicht einen Plan B geben müssen.

Auf eurem neuen Album sind thematisch recht unterschiedliche Songs zu finden. Warum lassen sie sich dennoch alle unter dem Albumtitel "Chryseus" zusammenfassen? Was hat euer neues Album mit Edelmetall zu tun?

Michael: Etwas bildlich gedacht, sehe ich zwischen "Chryseus" und Edelmetall (Gold) einige Parallelen: Gold strahlt einen besonderen, warmen Glanz aus und beflügelt die Phantasie. Im Vergleich zu vielen anderen Metallen kommt es deutlich seltener vor. Es mag etwas weniger hart sein, aber einem Goldschmied geht es ja in erster Linie darum, etwas Schönes zu erschaffen, das eine gewisse Magie innehat.

Bine: Ich verbinde mit dem Titel mehr ein Gefühl. Das Gefühl, welches mich jedes Mal überkommt, wenn die Sonne ein goldenes Licht auf eine hinreißende Kulisse wirft. Warm ums Herz wird es mir dann. Der Name dieses Gefühls lautet für mich "Chryseus". Ich liebe es, diesen Namen zu flüstern.

Worin seht ihr die musikalische Weiterentwicklung im Vergleich zum Vorgänger "Gardens Of Elysia"?


Bine: "GOE" hat viele starke Songs, die wir sicher auch weiterhin live spielen werden. "Chryseus" ist noch dynamischer und detailreicher geworden, die Melodien sind ausgefeilter und die Arrangements komplexer. Im Mittelpunkt steht dabei natürlich immer der Song.

Manu: "Chryseus" ist besser ausgearbeitet, und man hat an vielen Stellen einfach den Drang, mitzumachen. Auch die Produktion ist wesentlich weiterentwickelter als bei "GOE". Wir haben diesmal auch viel mehr Zeit und Geld investiert, um dieses Endergebnis zu erlangen.

Wer ist bei euch für den lyrischen Part zuständig? Hat hier einer allein alle Fäden in der Hand oder wird demokratisch über Songtexte abgestimmt?

Bine: Für die Texte bin ich verantwortlich. Ich habe das Glück, dass meine Bandjungs mir sämtliche Freiheiten lassen. Ich weiß es wirklich sehr zu schätzen, dass ich mich so richtig austoben darf mit meinen Phantasien.

Mit Songs wie "Revelation" und "Invincible" liefert ihr einige Denkanstöße zu Themen wie "Erleuchtung" und "Mutter Erde". Seht ihr Musik allgemein als Instrument, um Botschaften in die Welt zu entsenden?

Michael: Ganz allgemein sehe ich das so: Musik liebe ich als besonders sinnlich erfahrbare Kunstform. Kunst, Kunstwerke, Ästhetik und Künstler beinhalten und transportieren immer eine ganze Reihe von Botschaften – bewusste und unbewusste, explizite und implizite.

Bine: Musik kann eine so wunderbare Sprache sein. Ja, ich benutze sie von Herzen gerne, um damit Botschaften zu verschicken.

"Revelation" bezeichnet ihr als ganz persönliches Liebeslied an Gott. Welche Rolle spielt Gott in eurem Leben?

Bine: Da es mein Wunsch war, Gott ein Liebeslied zu schreiben, stelle ich mich sehr gerne dieser Frage. Gott spielt eine große Rolle in meinem Leben. Ich bete sehr viel und habe meinem Glauben eine Menge zu verdanken. Schon in früheren Songs habe ich etwas versteckt darauf hingewiesen. "Revelation" ist mein kleiner Mut, ausnahmsweise einmal nicht zweideutig, sondern ganz offen darüber zu singen.

Ein Song, der besonders ins "Ohr fällt", ist "White Rose". Was bewundert ihr an Sophie Scholl, dass ihr der Studentin gleich ein ganzes Lied gewidmet habt?


Bine: Ihren Mut, ihre Kraft, ihre Tapferkeit, ihren Stolz und nicht zuletzt ihre Sicht der Dinge.

Sabine, wie hat dein Vater als Duett-Gesangspartner seinen Weg auf das Album gefunden?

Bine: Ich hatte mir schon immer gewünscht, ein Duett mit meinem Vater aufzunehmen. Seine Art zu singen, ist mir seit Kindesbeinen an vertraut, und ich liebe seine Stimme. Da mein Vater mir grundsätzlich keinen Wunsch abschlagen kann, war große Überzeugungsarbeit nicht von Nöten. Er sagte sofort zu, als ich ihn fragte.

Was wären Tabu-Themen für eure Songtexte?

Bine: Eine schwierige Frage! Ich glaube, für mich gibt es nur Tabus bei der Art und Weise, wie man schwierige Themen behandelt.

Was auf der neuen Platte macht euch besonders stolz?


Michael: Die runden Songs und der tolle Sound. Alle Beteiligten haben sich mit Leidenschaft reingehängt und ich denke, das hört man. Meinen kritischen "Würde-ich-unsere-CD-auch-selbst-kaufen"-Test besteht sie mühelos, das macht mich stolz.

Bine: Ich erinnere mich an die Anfänge von "Chryseus", den Entstehungsprozess, an einige Tränen, an Schweiß und lange Nächte. Dann lege ich das Album in meinen CD-Player und bin stolz, weil mir gefällt, was ich höre. Ein sehr schönes Gefühl.

Manu: Einfach alles. Wenn man weiß, wie man vor all den Jahren einmal angefangen hat und jetzt so eine wundervolle Platte produziert, ist man einfach nur sprachlos, wenn man sie anhört.

Female-fronted Symphonic-Metal-Bands gibt es viele auf diesem Planeten. Was hebt Rawkfist von Bands wie Within Temptation, Delain, Epica, Nightwish & Co. ab?

Michael: Vergleiche können auch schmeicheln, aber jeder sollte sich seine musikalischen Stärken bewusst machen und seinen Weg gehen. Die genannten Bands gefallen mir alle sehr gut und ich finde, jede von ihnen klingt einzigartig.

Bine: All diese großartigen Bands nutzen vielleicht dieselben Stilmittel, haben jedoch jeweils eine eigene Handschrift und unterscheiden sich voneinander. Abheben wollen wir uns gar nicht von unseren Vorbildern, jedoch glauben wir auch an einen eigenen Wiedererkennungswert.

Am 26. Februar 2011 steigt die Release-Party zum neuen Album. Was wird uns beim Konzert erwarten?

Bine: Hoffentlich viele strahlende Gesichter, die Live-Feuerprobe der neuen Songs und eine zünftige Party mit uns und unseren Freunden von DoNotDream. Lasst Euch überraschen!

Zudem werdet ihr im Vorprogramm von Schandmaul auftreten. Wie kam es dazu?

Bine: 2008 durften wir an einem Newcomer-Wettbewerb teilnehmen, der von Schandmaul ins Leben gerufen wurde, um junge Bands zu unterstützen. Seither stehen wir mit den Schandmäulern in gutem Kontakt. Dies verschaffte uns einen kleinen Vorteil bei der Vorgruppenwahl für die Traumtänzer-Tour. Dass wir jedoch überhaupt in Frage kamen, erfreut uns sehr.

Wie würdet ihr den Satz "Musik ist…" vollenden?

Michael: ...immer mehr als nur Musik.

Bine: …eine große Liebe.

Manu: ...mein Leben.

Was sind eure Pläne für das restliche Jahr 2011?

Bine: Wir möchten noch mehr Leute mit unserer Musik erreichen und gute Konzerte spielen und weiterhin Freude an dem haben, was wir tun.



Interview: Lea S.
Foto 1: Promo
Website Band: www.rawkfist.com

(c) Zillo Musikmagazin / Ausgabe 04/11 / www.zillo.de
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