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Rheinkultur 2008

Rheinkultur, 05.07.2008, Bonn, Rheinaue

Warm und sonnig sollte es werden an jenem Samstag, dem 5. Juli 2008. Was für ein Glück für die Rheinkultur! So konnten sich Fans, Bands, Veranstalter, Verkäufer, Organisatoren, einfach alle auf ein tolles Wochenende freuen. Und ja, das Wetter konnte nicht besser sein für ein Open Air Festival. Schon am frühen Vormittag sammelten sich die ersten Besucher an den Eingängen und warteten darauf, auf das Gelände gelassen zu werden. Um 11:30 Uhr war es dann endlich soweit und die Rheinkultur öffnete ihre Tore. Der Clue: Das komplette Festival ist umsonst! Geld wechselt hier lediglich an den Verkaufsständen den Besitzer. 

                

Um 12 Uhr starteten die ersten Konzerte auf den insgesamt vier Bühnen, die nach Farben unterteilt sind. Viele Newcomer, aber auch zahlreiche bekannte Acts hatten sich für die 26. Rheinkultur angekündigt. Und das von überall her und aus den unterschiedlichsten Genres. Auf der Hip Hop Bühne zeigten sich unter anderem die Künstler Prinz Pi und Olli Banjo, während es auf der Roten Bühne eher die rockigeren Klänge von Bands wie Trusting Nolan und Bloodlights zu hören gab. Die Grüne Bühne rockten derweilen unter anderem die Wohnraumhelden und Pull A Star Trip und auf der Blauen Bühne gab es Acts wie Air Traffic und Ben Folds.

Ein erster größerer Publikumsmagnet schienen Dúné aus Dänemark zu sein. Die sieben jungen Leute begeisterten mit rockigen und verrückten Electro-Klängen und einem äußerst charmanten Frontmann mit blonden Locken. Dúnè präsentierten vor allen Dingen Songs von ihrem aktuellen Album, so durften auch die Hits „Bloodlines“, „Dry Lips“ und „80 Years“ nicht fehlen. Zum Abschluss der gut einstündigen Show gab es „Go Go Valentina“. 

                

Am späten Nachmittag wechselte das Publikum vor der Roten Bühne ein wenig die Farbe. Überwiegend schwarz gekleidete Gestalten fieberten nun der Bonner Mittelalterband Schelmish entgegen. Im direkten Anschluss ging es auf der Blauen Bühne gegen 18 Uhr sehr mittelalterlich mit Schandmaul weiter. Tausende von Besuchern schauten dem Auftritt der Band zu. Wer sich das Ganze gerne einmal von oben anschauen wollte, der hatte die Möglichkeit, im Korb des Bungeesprungturms auf 85 Meter Höhe mitzufahren. 

Von dort oben konnte man das gesamte Gelände der Rheinaue überblicken. Ganz Mutige wagten den direkten Sprung in die Tiefe und damit eine Kopfüber-Perspektive. Entspannter wirkte dagegen das Trampolinhüpfen. Auch die zahlreichen Verkaufsstände und Fressbuden lockten die Besucher an. 

                    

Wie bereits im Vorjahr konnte man sich auch für die 26. Rheinkultur wieder eine sogenannte Greencard zulegen. Darin waren unter anderem mit inbegriffen: Bahnfahrt, Backstageführungen und der Zugang zum Pressebereich, wo man die Füße im Plantschbecken baumeln lassen und Verpflegung zu erheblich günstigeren Konditionen erhalten konnte. 

Auf den Bühnen rockte es derweilen munter weiter. So enterten Tomte die Blaue, während The Futureheads parallel auf der nur ein paar hundert Meter entfernten Roten Bühne ihr Bestes gaben. Höhepunkt des ganzen Festivals bildeten schließlich die ebenso parallelen Auftritte von Sportfreunde Stiller und Anti Flag. Da machte auch der zur späteren Stunde einsetzende Regen nichts aus. 

                                

Rund 140.000 Besucher erlebten die diesjährige Rheinkultur 2008 und feierten wieder eine Party, die friedlicher und abwechslungsreicher kaum hätte sein können. 
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Text: Lea
Fotos: Lea

Weitere Fotos: Galerie
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(c) fhradio

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