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Roterfeld (IV)
Interview mit Aaron Roterfeld, 27.04.2013, Köln/Park Inn



Am 27. April 2013 spielten Roterfeld ein kostenloses Konzert im Kölner Underground. Im Anschluss an die Show traf ich Frontmann und Sänger Aaron im Park-Inn-Hotel und erfuhr von ihm die Hintergründe für dieses Event.


Aaron, wie kommt es, dass Roterfeld kostenlos in Köln rocken?

Aaron: Wir wurden von Mono Inc. aus der Dark-End-Tour rausgekickt, doch viele Fans schrieben uns danach so nette Dinge und standen wie ein Mann hinter uns. So entschlossen wir uns dazu, ein kostenloses Konzert für jene Fans zu spielen, die uns beim Dark End verpasst haben.

Warum fand das Konzert ausgerechnet in Köln statt?


Aaron: Wir veranstalteten auf Facebook ein Voting, bei dem alle von uns verpassten Städte der Dark-End-Tour zur Auswahl standen – und Köln bekam die meisten Stimmen.

Wie hat dir der heutige Auftritt im Underground gefallen?

Aaron: Das Konzert war Hammer und wurde natürlich getragen auf den Schwingen unserer Fans. Für uns war es das erste Headliner-Konzert, bei dem die Menschen wirklich nur wegen uns zur Show kamen. Die Stimmung war super und wir gaben dem Publikum die volle Roterfeld-Dröhnung. Denn mehr als das, was wir heute präsentiert haben, gibt es momentan noch nicht von Roterfeld. Der Rest wird mit dem zweiten Album nächstes Jahr folgen.

Du erwähntest auf der Bühne, dass du vor dem Auftritt mit Lampenfieber zu kämpfen hattest. Ist das generell ein Problem für dich?

Aaron: Eigentlich bin ich mittlerweile eine abgebrühte Sau, aber heute war ich tatsächlich nochmals nervös. Denn ich wusste, dass die Menschen wirklich nur wegen uns gekommen sind. Viele kamen sogar von weit her und sind stundenlang gefahren, nur um uns hier in Köln zu sehen. Die längste Anreise betrug wohl 700 km.

Geht es für euch morgen wieder nach Österreich?

Aaron: Ja, für uns geht es wieder in die Heimat – für mich in die nebelumhangenen Wälder der Alpen und für die Jungs zurück nach Wien.

Hattet ihr heute ein wenig Zeit, euch Köln anzuschauen?

Aaron: Ich war schon oft in Köln und schaue mir gerne den Dom an, aber ich habe es noch nie ganz nach oben geschafft. [lacht] Dafür war ich bisher zu faul. Doch sowohl von außen als auch von innen ist er eine absolute Meisterleistung. Ich bin einfach beeindruckt, wie die Menschen vor einigen hundert Jahren so etwas erbauen konnten. Ich folge ja gerne dem Satz: Nur wer das Unmögliche versucht, erreicht das Mögliche. Ich denke, dass derjenige, der den Dom erbaute, ähnlich gedacht hat.

Nochmals zurück zum Konzert: Wer hatte die Idee für die Videoleinwand neben der Bühne?

Aaron: Wir wollten allen Menschen, die heute gekommen sind, nochmals den gesamten Werdegang von Roterfeld präsentieren. Es passiert bekanntlich schon viel, bevor ein Album erscheint, und das wollten wir mit Bildern aufarbeiten. "Blood Diamond Romance" ist ein Debüt, das in der heißen Sonne Kaliforniens brannte, im düsteren Winter Finnlands fror und beim Symphonie-Orchester in Prag war. Das Album ist also weit gereist, ehe es endlich bei den Fans landete. Und das wollten wir eben jenen zeigen!

Auf der Videoleinwand wurden auch immer wieder Textpassagen aus deinem Buch eingeblendet. Wie weit bist du mit dem Schreiben?

Aaron: [lacht] Mein Plan ist es, das Buch auch 2014 zu veröffentlichen. Ich stecke immer noch mitten in den Sturmwinden des Schicksals. Die Protagonisten haben kein leichtes Leben mit mir. Was die alles erleben, muss kein Mensch jemals mitmachen müssen. Ich hoffe, dass es unendlich spannend wird!



Interview & Fotos: Lea S.
Website Band: www.roterfeld.com
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